Es gewittert fürchterlich in unserem Land. Jedenfalls vom Standpunkt eines rational reflektierenden und frei denkenden Menschen aus gesehen.

 

Von MARTIN E. RENNER | Es gewittert fürchterlich in unserem Land. Jedenfalls vom Standpunkt eines rational reflektierenden und frei denkenden Menschen aus gesehen. Der selbsternannte bundesdeutsche „Haltungs-Journalismus“ feiert nunmehr über Wochen hinweg jeden neuen Auftritt von neu-politikbegeisterten Schulschwänzern, die gerade dem frühkindlichen Lall-Stadium entwachsen sind und spricht deren Klimarettungs-Hysterie heilig.
Dies begleitet von einem gönnerhaft-wohlwollend auftretenden politischen Establishment, das den freitäglich hopsenden, Parolen kreischenden und irregeleiteten Klima-Schülern in Sachen Infantilität und Irrationalität in nichts nachsteht. Selbst die Motivation dürfte in großen Teilen identisch sein: Abrücken von der rational begründbaren und faktenorientierten Realität. Oder ist es viel perfider? Erkennt das Establishment die Fakten, spannt aber die Minderjährigen vor eine Karre, die es mit Anlauf gegen die Wand knallen lassen will?

Die selbsternannte Elite dieses Landes ist offenkundig unfähig, einen Flughafen zu planen und zu bauen. Sie ist unfähig, vorab Kosten zur Restauration der Gorch Fock (von ursprünglich veranschlagten zehn Millionen Euro auf derzeit etwa 135 Millionen Euro!) zu kalkulieren. Die Liste der offenkundigen Fehlleistungen würde hier den Rahmen sprengen. Aber das Weltklima zu berechnen, zu planen und somit „zu retten“ – natürlich, das können sie. Das machen wir – im wahrsten Wortsinne – mit links.
Hypermoral als neuer Götze
„Willst du einen Menschen beherrschen, so brauchst du nur den Götzen zu entdecken, von dem er beherrscht wird“, sagt der deutsche Volksmund. Dieser Tage scheint Hypermoral der neue Götze zu sein. Was ist schon gerechter, als sich zum Retter der Welt zu erheben – und was zählen schon Fakten angesichts dieses Anspruchs? So verzichtet manch eine im geistigen Nirwana verschollene Dame, eine Gymnasiallehrerin zumal, sogar auf eigene (ach so „klimaschädliche“) Kinder! Nein, noch doller. Sie rät allen wenig pigmentierten (also weißen) Bewohnerinnen des europäischen Kontinents sich dieser Gebärverweigerung anzuschließen. Das Weltklima würde es ihnen zu danken wissen. HERR im Himmel, hilf.
Und genau die oben erwähnten Haltungsjournalisten behaupten rotzfrech und dreist, dass jeder, der dieses infantil-irrationale Gebaren als das bezeichnet, was es ist, nämlich infantil und irrational, doch ein übler und schurkischer rechter Populist sein müsse.
Meine erwidernde These dazu: Rechtes und rationales Denken ist heute die unbedingt erforderliche Antithese zur internationalsozialistischen Hypermoral der etablierten deutschen Einheitsparteien. Wir erleben dieser Tage die Herausbildung eines politischen Duopols in unserem Heimatland: „Rechte Rationalität“ versus „links-rot-grün-schwarze Irrationalität“. Ganz im Zeichen dieser Erkenntnis wird im erlauchten Kreis des hochmögenden Establishments bereits die nächste Sau gemästet, die man noch vor den anstehenden Europawahlen durch die Dörfer treiben wird. Denken Sie an meine Worte.
Das nachhaltige „An-die-Kette-legen“ des Internets
Wir retten nämlich nicht nur die Welt (und alle Erdenbewohner) und das Klima. Nein – wir retten auch die Demokratie! Diese wird derzeit nämlich von gar grausamen politischen Unholden brutal attackiert. Das wussten Sie noch nicht? Ja merken Sie denn nicht, dass allerorten die Meinungsfreiheit unter Dauerbeschuss steht? Merken Sie denn nicht, dass der arme Herr Otto Normalverbraucher und seine Gattin Frau Ottilie immer größere Schwierigkeiten haben, sich die „richtige“, von den „Hochmögenden“ akzeptierte Meinung zu bilden?
Dafür haben wir ja unsere EU-Kratie (EU-Herrschaft). Und die ist in wahrhafter Fürsorge nicht untätig, scheut im wahrsten Sinne weder Kosten noch neu einzustellende Hundert- und Tausendschaften an Personal. Urheberrechtsreform (Uploadfilter), Aktionsplan gegen Desinformation, Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste sind nur einige bekannt gewordene Stellvertreter einer Unzahl an Gesetzestexten, Beschlüssen und Empfehlungen aus dem fauligen Hals des Brüsseler Molochs.
Die Stoßrichtung aller dieser Vorhaben ist ein und dieselbe: Das nachhaltige „An-die-Kette-legen“ des Internets. Die hypermoralisierende, irrationale Welterrettungs-Hysterie ist der Götze der „guten Menschen“, nein, der „Besser-Menschen“. Das ist die eine Seite der Münze. Auf der anderen Seite ist das frei zugängliche und nutzbare Internet der Hort aller rechtspopulistisch Bösen.
Auf „Greta“ folgt „Orwell Reloaded“
In Zeiten des öffentlich-rechtlichen „Framings“ ist es ein Leichtes, selbst die Meinungsfreiheit, die ja einer der Grundpfeiler der Demokratie ist, in ihr Gegenteil zu verkehren. So ganz nach dem Motto: Meinungsfreiheit ist demokratiefeindlich!
Aus Sicht der „den-Bürger-an-der-Hand-führenden“ Politkindermädchen, der EU-Schickeria, steht der unbedarfte und einfältige Bourgeois gegen all die im Netz kursierenden, böse und populistischen Fakenews und Desinformationen macht- und hilflos gegenüber. Er ist nicht mehr im Stande, sich die „richtige“ Meinung zu bilden. Er läuft Gefahr, sich auf rechtes Glatteis zu begeben und – Trommelwirbel – bei den kommenden EU-Wahlen sein Kreuzchen an der falschen Stelle zu setzen!
So wird aus manchem braven europaliebenden, jedoch EU-kritischen Bürger ein veritabler Demokratiefeind. Das darf man natürlich nicht zulassen, das muss unterbunden werden.
Achten Sie auf die Gewitterwolken am Horizont. Meine Prognose: Nach dem aktuellen Tief „Greta“ kommt ein weitaus mächtigeres Tief in Orkanstärke mit dem Namen „Orwell Reloaded“. Die Vorzeichen eines neuen europäischen Wahrheitsministeriums werden derzeit als EU-weit institutionalisierte „unabhängige“ Faktenprüfer installiert. Maximale Reglementierung des Internets und auch aller freien Medien ist das Ziel.
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf
Es liegt an jedem Bürger, sich jetzt zu entscheiden, ob er selbst Wahrheit von Desinformation trennen kann, ob er Souverän und mündiger Bürger, oder staatlich abhängiges Mündel sein möchte. Ob er weiter linke Altparteien wählt, die freiheitsschwächend agieren oder ob er seine Freiheit verteidigen möchte.
Diesem (noch) freien Bürger bleibt die Wahl, ob er Orwells Visionen nur lesen oder ob er sie auch hautnah erleben möchte. „1984“ von George Orwell ist aus meiner Sicht kein Roman, sondern eine Warnung, die das Paradoxon der Demokratie eingängig verdeutlichte: Man kann mit demokratischen Mitteln die Demokratie verwunden oder gar abschaffen.
Es gilt nach wie vor: Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. Bloßes Kommentieren, und sei es noch so scharfsinnig und präzise, reicht nicht mehr aus. Wer seinen Kindern und Enkeln ein mündiges Leben in geistiger Freiheit ermöglichen möchte, der muss jetzt aktiv Verantwortung übernehmen.
Ich arbeite jeden Tag dafür. Für uns, für Sie, für Deutschland. So Gott mir helfe.

(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)

Kopfstehen Wie der CDU so etwas auch mal passiert, wem sich Armin Laschet verantwortlich fühlt, und wie wir bei der Stange bleiben

/ Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
16.03.19

Dass denen das auch mal passiert! In der AfD-Führung werden sie sich die Hände gerieben haben nach der denkwürdigen Einlassung von CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus. Ob im Jahre 2030 auch ein Moslem für die CDU Bundeskanzler werden könne, wollte die Nachrichtenagentur „Idea“ von Brinkhaus wissen, und der antwortete: „Warum nicht, wenn er ein guter Politiker ist und er unsere Werte und politischen Ansichten vertritt.“
„Beim besten Willen, ich kann nicht glauben, dass Ralph Brinkhaus das gesagt hat − nein, das glaube ich nicht“, stöhnte Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert in der „Bild“-Zeitung auf. Nur der ganz, ganz linke Flügel der Union findet den Brinkhaus-Spruch zumindest in Ordnung.
Echte Freude aber kam nur bei den AfDlern auf. Denn normalerweise ist es deren Schicksal, was der Union hier gerade passiert ist. Nämlich, dass irgendein Partei-Repräsentant mit einer Formulierung aus der Kulisse platzt, die ausschließlich dem Gegner nützt und für den eigenen Laden rein gar nichts einbringt.
Nun gut, er soll also „unsere Werte“ vertreten, dann darf er auch christdemokratischer Kanzler werden. Was aber meint Brinkhaus mit „unseren Werten“? Wir haben erfahren, dass das Bundeskriminalamt seit 2014 mehr als 7000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Asylsuchern erhalten hat und denen so gut wie gar nicht nachgegangen ist − während Kanzlerin Merkel unverdrossen ihr „freundliches Gesicht“ zeigte und jedermann als „Rassist“, „Brandstifter“ oder Schlimmeres tituliert wurde, der die Gefahr auch nur zu ahnen meinte. Welche „Werte“ sind es, die man dadurch vertritt, dass man einem Dschihadisten-Heer die Tore öffnet?
Und was heißt hier, den Hinweisen nicht nachgegangen. Wenn das alles wäre! Wie es scheint, hielten einflussreiche Kreise ihre Hand sogar schützend über Anis Amri, weshalb dessen Ausweisung trotz bekannter Gefährlichkeit immer wieder vereitelt wurde, bis er ein Dutzend Menschen tötete. Angeblich gab es bürokratische Hürden. Ja, ja, die Mühlen der Bürokratie mahlen eben langsam, oder? Nach dem Massenmord vom Breitscheidplatz lief die Mühle über Nacht heiß und Amris „Vertrauter“ Bilel Ben Ammar konnte schwuppdiwupp außer Landes geschafft werden.
Wer kumpelt da mit wem? Jedenfalls gab sich die Regierung Merkel in holder Einracht mit der Opposition aus Grünen und Linkspartei, mit Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgebern und haste nich’ gesehen seit 2014 alle Mühe, uns die hereinströmende Gefahr zu verheimlichen und jeden „Verräter“, der sie benannte, zu betrafen. Wir würden gern fragen, was für „Werte“ das sein sollen, die hinter dieser groß angelegten Operation stecken. Oder auch nicht, denn schon der bloße Gedanke an die mögliche Antwort macht Gänsehaut.
Einiges reimt sich von selbst zusammen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet von der CDU polterte nach dem Massaker von Paris im November 2015: „Es ist unverantwortlich, die Morde von Paris mit dem Asylschutz und der Zuwanderung in Verbindung zu bringen.“ Hatte er recht? Das kann man so oder so sehen. Kommt darauf an, wem gegen­über sich Laschet „verantwortlich“ fühlt. Dass in seinem Bundesland so auffallend viele Angehörige dieser „Araber-Clans“ leben und aktiv sind, führen Sicherheitsexperten darauf zurück, dass NRW aus „humanitären Gründen“ kaum abschiebt.
„Unsere Werte“! Mit denen sind auch die Grünen bekanntlich ganz schwer unterwegs. In Schleswig-Holstein haben sie deshalb kurz vor dem Weltfrauentag ein Burka-Verbot in Schulen und Hochschulen blockiert.
Die Begründung von Fraktionschefin Eka von Kalben zieht einem die Schuhe aus: Man sei gegen allzu viele Verbote und wolle eine freiheitlich-liberale Gesellschaft erhalten. Die Grünen, die deutsche Verbotspartei schlechthin, wollen also plötzlich von der Furcht heimgesucht worden sein, dass unser Leben von „allzu vielen Verboten“ umkerkert wird. Für eine derart feiste Lüge würde einen jeder vernünftige katholische Priester aus dem Beichtstuhl prügeln!
Kalben setzte gleich noch einen drauf und erklärte, es gebe ja auch Frauen, die den Nikab „freiwillig“ trügen. Genau, so wie es auch Frauen gegeben hat, die sich „freiwillig“ mit ihrem verstorbenen Gebieter in dessen Gruft einmauern ließen. Deren Sache! Indes, sollte sich die Frau dafür entscheiden, „nur“ Hausfrau und Mutter zu sein, muss sie natürlich an ihrem „antiquierten, frauenfeindlichen Rollenverständnis“ arbeiten, denn sowas geht gar nicht.
Was waren das für Zeiten, als Frauen auf die Straße gingen gegen einengende Kleidervorschriften, die ihnen als „züchtig“ angedient worden waren. 50 Jahre später steigt jene Partei, die sich für die Krone des Feminismus hält, als Kämpferin für das „Recht“ auf Vollverschleiherung in den Ring.
Weise Zungen behaupten, dass auf das totale Chaos die totale Ordnung folgt. In dieser Logik folgt der totalen Emanzipation die totale Unterwerfung. Wer es übertreibt, landet bei seinem eigenen Gegenteil.
So ist das linke Lager dazu verdammt, sich selbst den Hals umzudrehen, nicht nur bei den Grünen. Haben Sie es mitbekommen? Sahra Wagenknecht hat sich aus ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“ davongemacht. Und zwar heimlich durch die Hintertür: Der parteilose Bundestagsabgeordnete Marco Bülow (früher SPD), der dem Vorstand von „Aufstehen“ angehört, will von Wagenknechts Abgang aus der Zeitung erfahren haben. Bitter.
Was soll’s. Angetreten war „Aufstehen“ mal mit einer blitzgescheiten Erkenntnis. „Linke“ Politik gibt ja vor, sich für die unteren Schichten ganz besonders einzusetzen. Was aber hat es dann mit „linker“ Politik zu tun, wenn man mittels Masseneinwanderung erst den Arbeitsmarkt und mittelfristig auch den Sozialstaat ruiniert? Genau diese Frage stellte sich Wagenknecht auch, heraus kam „Aufstehen“.
Dann jedoch eilten die Genossen herbei und zerpflückten die Kern-Idee nach Strich und Faden, bis nur noch irgendwas mit Hambacher Forst und „Gegen Rechts“ übrigblieb. Wer aber ist so bescheuert und will für diesen lauen Käse „aufstehen“? Lohndrücker und Sozialstaats-Zerstörer mit rotem Stern kommen genauso glaubwürdig daher wie die grünen Nikab- oder Burka-Emanzen: Beide sind nicht mal mehr als Karikatur ihrer einstigen Bedeutung zu gebrauchen.
Solange die Wahlergebnisse stimmen, muss das kein Beinbruch sein. Was aber geschieht, wenn Frauen, die sich emanzipiert dünken, bemerken, dass die Grünen ihnen in den Rücken fallen? Was, wenn Arbeiter erkennen, dass ihre vermeintlichen Vorkämpfer ihnen in Wahrheit den Boden wegziehen für ein menschenwürdiges Leben? Wenn also beide sehen, dass die vermeintlichen „Werte“ kopfstehen?
Nun, wenn den Leuten dämmert, dass man sie in die Falle gelockt hat, muss man ihnen den Rück­weg abschneiden, damit sie nicht ausbüxen. Heißt hier: Man muss verhindern, dass die Betrogenen irgendwo anders hinlaufen, damit sie stattdessen aus lauter Alternativlosigkeit bei der morschen Stange bleiben.
Das geht nur mit Propaganda, Propaganda und noch mehr Propaganda. Niemand schafft es heutzutage mehr als eine Stunde lang durchs Fernsehprogramm, ohne ins Netz politischer Belehrung zu geraten. Spätestens beim Wegzappen vom Werbeblock kriegen sie Dich in irgendeinem Kanal zu fassen! Neulich überfiel mich Serdar Somuncu ohne Vorwarnung nach einem Vampirfilm auf Tele 5! Faselte was von „Nazis“ und den „dummen Menschen im Osten“. Selten sowas Plattes und Ordinäres gehört. Doch wenn die Not groß ist, kratzt man halt jeden Dreck zusammen. Es geht schließlich um „unsere Werte“. paz

Meinungsfreiheit? Wie Trump den Rubikon überschritt, wohin das Dritte Geschlecht verschwand, und wieso die Grünen so beliebt sind

/ Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
09.03.19

Nun hat er den Rubikon endgültig überschritten. US-Präsident Donald Trump fordert „Meinungsfreiheit“ an den Universitäten seines Landes! Mehr noch: Er droht Hochschulen, welche diese Freiheit auf ihrem Gelände nicht sichern, mit dem Entzug von Bundesmitteln. Konkret beklagt der Präsident „repressive Sprachvorgaben, Zensur, politische Korrektheit“, welche die Meinungsfreiheit an vielen Unis beeinträchtigten.
Auf diese neueste Zumutung von Trump müssen wir reagieren und unser deutsches Paradies noch fester gegen solche Einflüsse verschließen. Sonst schwappt das irgendwann zu uns herüber. Denn gegen die Zuwanderung weiterer Millionen von Immigranten aus dem orientalisch-afrikanischen Raum haben wir natürlich nichts, ganz im Gegenteil. Nur der Zuwanderung gefährlicher Gedanken, der müssen wir Einhalt gebieten.
„Meinungsfreiheit“ bedeutet schließlich, dass ein jeder kritische Fragen stellen darf. Da könnten Widersprüche ans Licht gebracht werden, die wir aus gutem Grunde lieber unter dem Teppich halten. Beispiel: CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer wird gerade kielgeholt, weil sie einen Karnevalswitz über männliche „Sitzpinkler“ gemacht und dabei das Wort „Drittes Geschlecht“ in den Mund genommen hat.
Das Dritte Geschlecht umschreibt Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht eindeutig Mann oder Frau sind. Die hätte „AKK“ beleidigt. Hat sie zwar gar nicht, macht aber nichts. Die Rechte des Dritten Geschlechts sind gerade ein großes Thema, gerade bei Linksgrün. Diese Leute dürften nicht diskriminiert werden, denn deren Geschlecht habe den gleichen Rang wie männlich und weiblich.
Gleichzeitig hat Linksgrün gerade ein Gesetz eingebracht, wonach Kandidatenlisten zu Parlamentswahlen hälftig von Frauen und Männern zu besetzen sind. Und die vom Dritten Geschlecht? Die sollen sich gefälligst entscheiden, ob sie unter „Mann“ oder „Frau“ gelistet werden wollen. Auf diese Weise wird das Dritte Geschlecht praktisch wieder abgeschafft. Von den gleichen Leuten, die sich eben noch zu dessen Anwalt aufgeschwungen haben.
Wer diesen schreienden Widerspruch aufdecken will, dem darf man keine „freie Meinungsäußerung“ zugestehen. Den muss man niederbrüllen mit „Hass ist keine Meinung!“ oder so, sonst fliegt alles auf.
Überhaupt hatten wir doch gelernt, dass die Geschlechter bloß „soziale Konstrukte“ seien. Ob man Mann oder Frau oder sonst was wird, hänge allein von der Prägung und dem eigenen Willen ab. Kaum hatten wir das endlich geschluckt, entzückt uns Claudia Roth im Interview mit einer Hymne auf den „weiblichen Blick“ auf die Welt, der so ganz anders sei als der männliche − und selbstverständlich besser. Dabei spricht alles dafür, dass Roth die Eigenschaft Frau für durchaus angeboren hält. Wie passt das zusammen?
Den Gipfel linken Argumentationsgerümpels erklomm neulich eine Anti-AfD-Demonstrantin vor laufender Kamera in Münster. Die AfD ist ja gegen Ausländer und so und deshalb böse. Dann erzählt die Frau wutentbrannt von einem AfD-freundlichen Arbeitskollegen, der aus dem Ausland eingewandert sei, und dreht fast durch vor Empörung: „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber wenn Leute aus anderen Ländern hierhin kommen, die dann AfD wählen, das geht gar nicht! Der soll wieder in das entsprechende Land zurückgehen! Mehr sag’ ich dazu nicht!“
Muss sie auch nicht, ist ja alles klar und verständlich gewesen: Immigranten? Ja klar, je mehr, desto besser! Aber nur solche, die nach unserer ideologischen Pfeife tanzen. Alle anderen: raus!
Dies sind nur ein paar Beispiele aus der jüngsten Zeit, die erahnen lassen, was geschehen könnte, wenn man solche Widersprüche in aller Öffentlichkeit und ohne Gefahr ansprechen dürfte. Merken Sie nun, was der Trump mit seiner „freien Meinungsäußerung“ anzurichten gedenkt? Wir können nur hoffen, dass eine der vielen Kampagnen, die unausgesetzt gegen den Kerl im Weißen Haus angekurbelt werden, endlich zum Ziel führt und Trump entmachtet. Zu viele dieser Feldzüge sind bereits im Sande verlaufen, einer scheint sogar nach hinten losgegangen zu sein.
Es handelt sich um den Dauervorwurf, der US-Präsident verbreite „Fake News“ (Falschnachrichten), und mit ihm sowieso alle diejenigen, welche die Mainstreammedien skeptisch sehen. Wie die „Epochtimes“ berichtet, will die linke „Washington Post“ das Wort „Fake News“ nicht mehr benutzen, auch bei CNN ist der Kampfbegriff in Verruf geraten.
Was ist passiert? Nun, die „Washington Post“ hat ernüchtert festgestellt, dass der Begriff im Grunde nur noch gegen linke Medien verwendet werde und nicht gegen jene Portale rechts der Mitte, gegen die man sich das Wort einst ausgedacht hatte. Ein Fiasko.
Und zwar eines, das wir genau beobachten sollten. Denn auch diese Gefahr droht zu uns überzuspringen. Von den orientalischen „Fachkräften“ über Claas Relotius bis zu den „Chemnitzer Hetzjagden“ hat sich ja schon einiges angesammelt an politisch korrektem „Fake“ hierzulande. Da wird der Begriff auch bei uns riskant.
Und jetzt? Sollen „Qualitätsmedien“ den Leuten etwa ab sofort die ungeschönte Wahrheit sagen, damit sie sich − Stichwort „Meinungsfreiheit“ − ihre Meinung selber bilden? Natürlich nicht. Das neulich hier diskutierten „Framing“-Handbuch der ARD lieferte zur rechten Zeit den geeigneten Ausweg: Wir berichten eigentlich gar nicht mehr im klassischen Sinne, sondern üben „moralischen“ Einfluss, lullen die Leute ein und stupsen sie ganz sachte in die richtige Richtung, ohne dass sie merken, was geschieht.
Das klappt nicht, das merken die Menschen? Unsinn, und wie das klappt. Das Allensbach-Institut hat herausgefunden, warum die Grünen so beliebt sind in den Umfragen. Ganz einfach, weil die grün dominierten „Qualitätsmedien“ die Partei in den allerhübschesten Farben präsentieren. Inhaltlich, so die Allensbach-Forscher, wüssten die Grünen-Anhänger nicht zu sagen, was ihnen an ihrer bevorzugten Partei eigentlich gefällt. Da kämen „lediglich sehr allgemein gehaltene Aussagen“, auf Deutsch: Blabla.
Vielmehr sei es die wohlwollende Berichterstattung in den Medien und die überdurchschnittlich hohe Präsenz in den Talk­shows, welche den Grünen so hohe Popularitätswerte einbringe. Da haben wir’s also: Inhalte, Informationen gar braucht’s gar nicht. Schöne Bilder, nette Konversation und positiv besetzte Attribute reichen völlig. Dann kommt die Zustimmung übers Unterbewusstsein.
Bei Aldous Huxleys Zukunftsroman „Schöne neue Welt“ werden die Menschen von Kindesbeinen an per „Flüstermaschine“ mit der richtigen „Haltung“ vollgepumpt. Das ist Fortschritt: Unsere Maschinen brauchen nicht mehr zu flüstern. Wir machen das heute laut und unverfroren.
Und zwar im Positiven wie im Negativen. So hätten wir am Sonnabend im Netzportal eines großen deutschen Nachrichtenmagazins aus München lesen können: „Orbán kündigt an, die Kritik an seinen Gegnern fortzusetzen.“ Das wäre die Nachricht gewesen. So stand es da aber nicht, stattdessen hieß die Überschrift: „Orbán spinnt neue Verschwörungstheorie und kündigt nächste Hetzkampagne an.“
Der Text darunter verläuft entsprechend und muss daher nicht weiter zitiert werden. Fest steht: Nach dieser Überschrift weiß jeder, was er von dem ungarischen Ministerpräsidenten zu halten hat, ohne auch nur ein einziges von dessen Argumenten gehört haben zu müssen. „Meinungsfreiheit“ ist da vollkommen überflüssig. Im Gegenteil: Sie kann großen Schaden anrichten. Was wäre wohl, wenn sich die vielen bewusstlosen Grünen-Anhänger sich eine eigene, womöglich sachlich begründete Meinung bildeten? Schrecklicher Gedanke.

Neues EU-Leistungsschutzrecht wird das Internet grundlegend verändern Miazga: Uploadfilter sind eine Gefahr für die Meinungsfreiheit

Von EUGEN PRINZ | Dieses Gesetz wird das Internet grundlegend verändern – wenn es denn in der finalen Abstimmung angenommen wird. Die Rede ist vom neuen EU-Urheberrecht. Die EU-Kommission möchte neue Einnahmequellen für europäische Verlage erschließen, indem sie Internetplattformen für das Anzeigen selbst kleiner Textausschnitte zur Kasse bitten können. pinews

 

Macron zeigt sein wahres Gesicht: die totalitäre Umwandlung Europas

Eine dringende Warnung an alle europäischen Bürger, die sich nicht noch mehr unterdrücken lassen wollen
Von Peter Helmes

https://conservo.wordpress.com/2019/03/06/macron-zeigt-sein-wahres-gesicht-die-totalitaere-umwandlung-europas/

 

Weitergeben-Weitergeben-Weitergeben

Der Himmel unter Luisa Wofür man schwänzen darf und wofür nicht, warum Schule nichts mit Bildung zu tun hat, und wie man Diesel-Strafen loswird

/ Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
01.03.19

Gleich ist nicht gleich Gleich, das ahnten wir ja schon, und bekommen es nun abermals bestätigt. Mit großen Augen hat ein schleswig-holsteinisches Elternpaar zur Kenntnis genommen, wie die Schulleitung ihres Sohnes auf das massenhafte Schwänzen anlässlich einer freitäglichen „Klima“-Demo der Schüler reagiert hat: Man wolle das einmalig dulden, hieß es von der Direktion. Im Kieler Landtag stellte Grünen-Fraktionschefin Eka von Kalben fest: „Regeln (wie die Schulpflicht) sind dazu da, auch mal gebrochen zu werden“, wofür sie die einhellige Unterstützung von CDU, SPD und FDP erhielt.
Was die Eltern so erstaunt: Es war 2016, als ihr damals 13-jähriger Sohn im Erdkundeunterricht eine Moschee in Rendsburg besuchen sollte. Nicht irgendeine, sondern ein Haus der radikalen Milli-Görüs-Bewegung. Der Junge wollte aber nicht, und seine Eltern unterstützten ihn darin und boten der Schulleitung an, er könne doch solange in einer anderen Klasse am Unterricht teilnehmen.
Kommt nicht infrage, beschied die Schulleitung. Da blieb der Junge zu Hause, woraufhin die Schule ein Bußgeld von 300 Euro gegen die Eltern verhängte: Verstoß gegen die gesetzliche Schulpflicht. Dagegen haben die Eltern geklagt, am Ende schrumpfte das Bußgeld auf 50 Euro.
Nun also die Massenschwänzerei fürs „Klima“, doch statt Bußgeld gibt’s warme Worte für die „Fridays for Future“-Demo aus dem Landtag − und eine verblüffend tolerante Schulleitung. Ab jetzt wird es spannend: Der Anwalt der Eltern will erneut vor Gericht ziehen, im Gepäck die Kieler Entschließung und die Nonchalance der Schulleitung gegenüber den „Klima“-Schwänzern. Mal sehen, wie das ausgeht. Wir geben Ihnen Bescheid. Beim Thema „Rechtsstaat Bundesrepublik“ werden wir nach dem Urteil jedenfalls alle schlauer sein.
Wir wollen aber auch nicht allzu scharf urteilen. Man kann die Sache schließlich auch pragmatisch sehen. Gut, die Gören schwänzen, aber verpassen sie dabei auch was Wichtiges? Kann man so oder so sehen. In einem Brandbrief beschweren sich Hannoveraner Gesamtschulleiter, dass die viel gefeierte „Inklusion“ lernschwacher bis geistig behinderter Kinder in die Regelklassen in ein Desaster geführt habe. Andernorts berichten Lehrer, dass sie in Klassen von 24 Schülern 90 Prozent ihrer Energie auf zwei Kinder konzentrieren müssten, die früher auf eine Förderschule gegangen wären. Die anderen Kinder fielen hinten runter.
Die Hannoveraner Gesamtschulleiter ärgern sich, dass sich die Gymnasien vollständig aus der Betreuung von Förderschülern heraushielten. Das findet auch Niedersachens Sozialministerin Carola Reimann ungerecht. Die Sozialdemokratin fordert die Gymnasien auf, sich stärker für mehr Inklusion einzusetzen. Denn Inklusion sei ein „Menschenrecht“.
Dass wir das richtig verstehen: Lernbehinderte und verhaltensgestörte Kinder, die früher auf Förder- oder Sonderschulen gegangen sind, weil sie bereits mit der Hauptschule überfordert waren und besonderer Betreuung bedurften, haben nunmehr also das „Menschenrecht“, aufs Gymnasium zu gehen. Was sollen sie da? Abitur machen? Später vielleicht studieren und Sozialministerin werden?
Nein, nein, den Inkludierern geht es allein darum, die Schüler auf das Prinzip der „Gleichheit“ festzunageln. Alles, was nicht „gleich“ ist, ist nämlich Diskriminierung. Ob die Kinder was lernen, ist vollkommen schnuppe. Im Gegenteil: Erwiesenermaßen profitieren fleißige und begabte Kinder von gutem Schulunterricht viel mehr als faule und unbegabte. Wer also zulässt, dass guter Unterricht stattfindet, der ebnet den Weg für spätere Ungleichheit, für Diskriminierung.
Nur ein Unterricht, der die Verblödung der Kleinen sicherstellt, der ihren Fleiß ins Leere laufen lässt und ihre Begabungen einebnet, schützt uns vor kommenden Diskriminierungen, und zwar nachhaltig. Nachhaltigkeit ist ja überhaupt das Wichtigste, und sie funktioniert. Schon jetzt können wir die Früchte nachhaltiger Einebnung ernten: Lehrherren berichten, dass sie ihren Azubis erst Lesen und Schreiben beibringen müssten. Die Förderschüler sollen bloß als Kanonenfutter dienen, um den Gymnasialunterricht endlich plattzumachen.
Das Triumphgebaren der Konservativen geht völlig an der Wirklichkeit vorbei. Die linken Bildungsreformen seien allesamt gescheitert, jaulen die Rechten auf. Blödsinn: Die haben das Ziel nicht verstanden, glauben dem Gequatsche von „besserer Bildung“. Es geht den Linken ums genaue Gegenteil, und da sind ihre Reformen absolut erfolgreich, wie wir sehen.
Und was ist mit Karriere? Die kann man auch in der entdiskriminierten Gleichheitsgesellschaft machen. Nur entscheiden über das Fortkommen nicht mehr Fleiß oder Bildung, sondern die richtige Gesinnung. Oder „Haltung“, wie wir das heute nennen.
Dass man damit überfordert ist, selbst einfachste Zusammenhänge zu erkennen, spielt keine Rolle mehr. So wie bei Luisa Neubauer: Die 22-Jährige gilt als eine der Hauptorganisatoren der deutschen „Fridays for Future“-Demos für die Klimarettung und ist damit richtig prominent geworden. Sie will den Kohleausstieg bis 2030 und ist natürlich gegen Diesel, gegen das Fliegen und all den anderen weltvernichtenden Dreck.
Blöderweise hat sie es versäumt, vor dem Berühmtwerden ihre Instagram-Eintragungen zu säubern. Dort hat sie ihre heiteren Reisefotos veröffentlicht, die Neubauer nicht nur in etlichen europäischen Ländern zeigen, sondern auch bei Urlaubsfreuden in Marokko, Tansania, Namibia, China, Indonesien und Kanada. Geben Sie’s zu: Mit 22 waren Sie doch schon mindestens soweit rumgekommen. Macht doch Spaß!
Der verging indes denjenigen, denen Luisa Neubauer die Leviten las („Wir kennen die Schuldigen!“) wegen ihrer Klimasünden wie Dieselfahren, Kohlestromverbrauch oder der besonders „klimaschädlichen“ Fliegerei. So erhob sich ein Schwall des Spotts über Neubauer wegen des nicht geringen Abstands zwischen ihren gestrengen Reden ans Volk und ihrer schwungvollen Fernreisetätigkeit.
Das findet die Verspottete ungerecht, wie sie der „Süddeutschen Zeitung“ erzählt hat. Die Kritik an persönlichem Verhalten lenke von größeren Problemen auf „strukturell-politischer Ebene“ ab. Was nütze denn ökologisches Verhalten im Privaten, wenn Kohlekraftwerke weiterliefen und der Himmel voller Flugzeuge sei, beschwert sich die Klima-Aktivistin. Ob der Himmel auch so voller Flugzeuge wäre, wenn die Flugzeuge nicht so voller Luisas wären? Das fragt man nicht, weil das ja nur ablenkt vom „Strukturell-Politischen“.
Was für ein verlogenes Geschwafel, höre ich Sie schimpfen. Na ja, wie man’s nimmt. Für jemanden, der mit seinem 40 Jahre alten Diesel in eine Fahrverbotszone geraten ist, enthält Luisa Neubauers weltläufige Erklärung ihrer erklärungsbedürftigen Spaßfliegerei einen wertvollen Tipp. Sollte man Ihnen eine Geldstrafe aufbrummen, weisen Sie die Forderung einfach mit einem „Neubauer“ zurück. Sagen Sie dem Beamten, mit seinem Bußgeldbescheid lenke er nur von den „Problemen auf strukturell-politischer Ebene“ ab: „Was nützt denn das Vorgehen gegen alte Dieselfahrzeuge, wenn der Himmel voller Luisas ist?“
In die Enge getrieben, wählen Neubauers Verteidiger einen alten Trick: Sie entlarven die Kritiker als finstere Gesellen. Eine Schweizer Journalistin hat herausgefunden, wer die Spötter sind, die über die „Klima-Mädchen“ wie Luisa Neubauer lästern: „meistens Männer“.
Na also, wer unsere Verlogenheit öffentlich anprangert, der kann nur ein fieser Chauvinist sein. Mit solchen Kerlen geben wir uns nicht ab. Außerdem haben wir jetzt ohnehin keine Zeit. Unser Flug wurde gerade aufgerufen. Aloha! paz