Vorsicht, Künstliche Intelligenz Redakteure gegen Roboter ausgetauscht? / Programmierte Stichworte / Wenn gute Tanten tadeln / Präsident spielen

Der satirische Wochenrückblick mit Klaus J. Groth
27.04.19

Haben Sie das gesehen?! Tagesschau, 15. April 2019. Die Kamera schwenkt über die Bildwand. Ein Feuer ist zu erkennen. Die Kamera fährt weiter, stoppt bei einem Porträt. Martin Winterkorn. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen den ehemaligen VW-Chef erhoben. Es folgen etliche Bildstrecken aus dem Archiv, reichlich Rückblenden.
Nächstes Thema: Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Eilverfahren auch Menschen mit einer Vollbetreuung das Wahlrecht zugesprochen. Schon zur EU-Wahl. Dann ist die Kamera bei dem bereits zuvor gezeigten Foto eines Großfeuers. Eine Kirche steht lichterloh in Flammen. Seit einer Stunde. Es ist Notre-Dame, eines der bedeutendsten Wahrzeichen von Paris, klärt uns der Sprecher auf. So ähnlich könnte Notre-Dame auch in einer Dreisterne-Busrundreise mit anschließender Rotweinverkostung klassifiziert werden.
Kein Wort von der kulturhistorischen Bedeutung dieses Weltkulturerbes aus dem 12. Jahrhundert, über das spirituelle Erbe, nicht nur der katholischen Franzosen. Nächstes Thema: Änderung des EU-Urheberrechts. Und so weiter und so fort, wie jeden Abend. Weiter geht es mit einem hervorragenden Tierfilm über Tiger in Indien. Da ist Notre-Dame ganz weit weg. Frank Plasbergs „Hart, aber fair“ schließt sich an. Mitten in dieser Diskussion taucht eine Einblendung auf: Notre-Dame in Flammen. Es muss einen Weckruf gegeben haben, dem sich auch die blasierteste Künstliche Intelligenz nicht entziehen konnte.
Angesichts dieser journalistischen Glanzleistung drängt sich eine Frage förmlich auf: Wurde heimlich die Tagesschau-Redaktion abgeschafft? Arbeiten dort zwecks Einsparung Roboter, ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz? Wurden sie programmiert, nur noch auf Stichworte zu reagieren? Das Verfahren ist bekannt und erprobt. Weltweit arbeiten Geheimdienste damit. Sie fischen aus den Myriaden umherschwirrender Nachrichten die relevanten heraus. Dazu wurden in die Suchprogramme bestimmte Schlüsselbegriffe eingegeben. Taucht solch ein Begriff auf, weiß das Lauschprogramm: Aha, hier sollte ich genauer hinhören. Dabei ist es dem Programm egal, was es aufnimmt. Ist es auf „Buttermilch“ programmiert, fischt es jeden Nachrichtenfetzen heraus, in dem das Wort „Buttermilch“ auftaucht, egal was damit mitgeteilt wird.
So gesehen ist die Sache vollkommen klar. Die Robotniks der Tagesschau, also die mit der Künstlichen Intelligenz, wurden förmlich überschwemmt mit Reizworten. Sie mussten ganz einfach eine Nachrichtensendung machen, wie sie sie dann machten. Sie konnten nicht anders. Nehmen wir die erste Meldung. Das wimmelte geradezu vor Reizüberflutung. Erste Meldung: Winterkorn! VW! Kohlendioxyd! Diesel! Betrug! Staatsanwaltschaft! Dagegen wäre nur noch das Stichwort „Trump“ angekommen. Zweite Meldung: Behinderte! Benachteiligung! Recht! Noch einmal Recht! Dann erst rutschte Notre-Dame dazwischen. Das Stichwort war nicht programmiert.
Als diese Tageschausendung ausbrach, war das Feuer bereits seit nahezu einer Stunde ausgebrochen. Aber wer hätte der Künstlichen Intelligenz sagen sollen: Hey Freunde, da passiert gerade ein ganz großes Ding. Da müsst ihr ran. Wenn einer es versucht hätte, er hätte keine Chance gehabt. Die Künstliche Intelligenz im Studio ist besser abgeschottet, als der Atommüll in Gorleben es jemals sein könnte.
In der Kalahari der Meinungsfreiheit, bekannter auch als Studio der Tagesschau, wird schon optisch erkennbar, dass dort nichts blühen kann. Jedenfalls nichts, was nicht den Normen der Künstlichen Intelligenz entspricht. Sich ins Nichts drehende Neonschlangen, ein vereinsamter Sprecher vor dem Teleprompter, ein meist verwaister Tisch für einen Gesprächspartner. Auch optisch signalisiert das: Die Tagesschau ist sich selbst genug.
Warum fällt mir jetzt ausgerechnet Jan Böhmermann ein? Der hat doch mit der ARD nichts zu tun. Der verkörpert doch die Meinungsvielfalt der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Richtig, der ist beim ZDF. Das war mal etabliert worden, weil man ein Gegengewicht zur ARD haben wollte, aus welchen Gründen auch immer. Schleichend kam der Wandel durch Annäherung. Der eine oder andere wird sich noch erinnern, dass wir diese Formel Egon Bahr verdanken. Fairerweise muss darauf hingewiesen werden, dass Bahr dabei überhaupt nicht an die öffentlich-rechtlichen Anstalten dachte. Wie kamen wir darauf?
Ach ja, Böhmermann. Der öffentlich-rechtliche Ziegenf … , na, Sie wissen schon, was. Natürlich fällt dies Wort nur im Zusammenhang mit einer unerlaubten Schmähkritik. Böhmermann wird schon wissen, wie das gemeint ist, er kennt sich damit aus. Das könnte Schnee von gestern sein, hätte Angela Merkel nicht den Böhmermann tadeln lassen. In präsidialer Würde und Wortwahl, wie sich das für eine Kanzlerin gehört. Sie hatte befunden, die Unterleibsschmähungen seien ein „bewusst verletzender Text“ gewesen. Mehr in Watte kann man die Kritik an einer widerwärtigen Beleidigung nicht hüllen, es war die mildeste Form, die Entgleisung Böhmermanns sanft zu tadeln.
Tanten pflegten früher zu sagen: Du, du, tu das nie wieder! Ach, die guten Tanten. Und ach, die gute Merkel. Die Zeiten haben sich geändert. Allgemein und öffentlich-rechtlich. Da lässt man sich doch nicht von so einer Tante vorführen. Jedenfalls nicht als Verfasser eines Schmähgedichts. Schließlich hat jeder das Recht, den Präsidenten eines anderen Staates eine dumme Sau zu nennen. Das ist Freiheit der Kunst. Und Meinungsfreiheit sowieso.
Böhmermann nahm das für sich in Anspruch und verklagte die Kanzlerin. Dabei hatte Merkel vorauseilend schon zuvor zusichern lassen, eine solch böse Kritik nicht zu wiederholen. Das genügte Mimose Böhmermann nicht. Die Mimose keilte aus. Allerdings vergeblich, das Gericht wies die Klage ab. Was der Sache überhaupt nicht schadete, der Schmähkritiker blieb schließlich im Gespräch. Sonst liefert er ja nichts, worüber zu reden sich lohnte. Es sei denn, er riefe sich zum Kanzlerkandidaten aus. Wie so etwas ausgehen kann, wird gerade in der Ukraine vorgeführt. Ein Schauspieler, der einen Lehrer spielt, der Präsident wird, wird Präsident. Verständlich, dass Wahlsieger Wladimir Selenskij den Werbeslogan der Toyota-Affen, „Nichts ist unmöglich“, abgewandelt übernahm: „Alles ist möglich.“ Das kann erst einmal alles Mögliche bedeuten.
Was nun Jan Böhmermann und die noch ausstehende Kanzlerkandidatur betrifft, so sind seine Chancen wohl etwas geringer als die seines Kollegen in der Ukraine. Denn: Böhmermann hat noch niemals Präsident gespielt. Und: Böhmermanns Schmähgedicht war alles andere als gendergerecht. Es war eher wie aus einer anderen Zeit gefallen, das typische Produkt eines alten, weißen Mannes. Als ob es in Berlin nun nicht einen Weltfrauentag gäbe, Brandenburg mit einem Parité-Gesetz für einen Ausgleich der Geschlechter im Landtag sorgte, die Stadt Hannover die gendergerechte Sprache einführte, als ob es an den irrwitzigsten Stellen nicht von Binnen-Is und Gendersternchen wimmelte, allüberall Stadtverwaltungen auf der Suche nach Unisex-Toiletten wären, das dritte Geschlecht in jeder Stellenanzeige ausdrücklich genannt werden muss. Das, werter Herr Böhmermann, sind die wirklichen Dinge, mit denen man sich sprachlich auseinandersetzen muss.
Wo wäre übrigens das Gendersternchen beim Namen Böhmermann korrekt anzusetzen? Schwierig. Aber mit etwas Bemühen bekäme man das auch hin. Lesen Sie nur mal diese zwei Sätze aus einer österreichischen Fibel für Grundschüler: „Eine/r ist Zuhörer/in, der/die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen.“ Um den Genuss dieser Sätze vollkommen auszukosten, lesen Sie den Text am besten laut vor. Aber nicht ins Stottern geraten. paz

Blinde Zerstörung in grüner Idylle

Luckauer Tulpenfest und Pankower Bürgerpark wurden Opfer von Verwüstungen
28.04.19


Randalierer haben die wertvollen Statuen auf dem Sims (oben im Bild) abgerissen: Der Rosenpavillon im Pankower Bürgerpark, Aufnahme vom Sommer Bild: pa
Die Kleinstadt Luckau in der Niederlausitz gilt nicht nur wegen des historischen Altstadtkerns und einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer als touristischer Geheimtipp. Die malerische Gartenstadt am Rande des Spreewalds begeht in jedem Frühjahr auch ein Tulpenfest. In diesem Jahr wurde Luckau allerdings von einem ganz besonderen Pech heimgesucht.

Gut fünf Wochen vor dem traditionellen Fest gruben Diebe über Nacht aus Rabatten fast 1500 Tulpenzwiebeln aus und machten sich mit ihrer Beute davon. Vermutet wird, dass die Täter für ihren Raubzug sogar einen Anhänger mitbrachten, um die Tulpen abzutransportieren. Der Tatort war ausgerechnet der Eingangsbereich des Geländes, auf dem im Jahr 2000 Brandenburgs erste Landesgartenschau stattgefunden hat. Insgesamt richteten die unbekannten Täter bei ihrem Raubzug Mitte März einen Schaden von mehreren Tausend Euro an.
Für die Kleinstadt bahnte sich mit dem dreisten Diebstahl eine kleine Katastrophe an: „Neue Pflanzen in dieser Größenordnung zu bestellen, das hätte unser Budget gesprengt“, so eine Organisatorin des Tulpenfestes. Vor wenigen Wochen bestand somit die Gefahr, dass Tausende Besucher zu Ostern leere Blumenbeete vorfinden.
Allerdings mobilisierte der freche Tulpenklau unter den Bürgern der Stadt eine Welle der Hilfsbereitschaft. Unter dem Motto „Tulpen für Luckau“ wurde ein Spendenaufruf gestartet, der auf eine bemerkenswerte Resonanz traf. Maja Jentsch, die Chefin des Gartengeländes, berichtete von Spendern, die sogar im eigenen Garten Blumenzwiebeln ausgruben, um sie zum Gelände der ehemaligen Landesgartenausstellung zu bringen.
Andere überwiesen Geld, damit neue Tulpenzwiebeln beschafft werden können. Eine örtliche Konditorei kreierte eigens ein Tulpen-Törtchen und spendete den Erlös. Am Ende führte das Engagement von Bürgern, Vereinen und Firmen zum Erfolg. Die Bepflanzung der leergeräumten Rabatten konnte noch rechtzeitig wiederholt werden. Wie geplant konnte das Luckauer Tulpenfest zum Osterfest beginnen.
Im Fall einer Berliner Parkanlage steht ein vergleichbar glückliches Ende noch aus. Auch im Pankower Bürgerpark haben bislang unbekannte Täter Anfang April eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In den Nachtstunden des Wochenendes vom 5. bis 7. April rissen die Täter unter anderem zwei Engelsfiguren von ihren sechs Meter hohen Sockeln auf dem Dach eines Rosenpavillons. Die Figuren landeten zunächst auf dem Dach des Pavillons, dann auf dem Boden und anschließend in der vorbeifließenden Panke.
Beide Plastiken sind dabei vermutlich so stark beschädigt worden, dass sie nicht mehr zu reparieren sind. Die sinnlose Aktion richtete zudem auch am Dach des historischen Gebäudes Schaden an. Das Gebäude wird derzeit restauriert, nachdem es immer wieder mit Graffiti beschmiert worden war. Die Randalierer beschädigten zudem auch die Sandsteinsäulen des Pavillons und demolierten obendrein noch mehrere handgefertigte Parkbänke. Die Zerstörungswut der Täter richtete sich schließlich auch noch gegen das Ziegengehege eines Kleintierzoos. Die Polizei beziffert den Schaden, den die Unbekannten anrichteten, auf insgesamt mindestens 50000 Euro.
Bei der Pflege und Entwicklung des Parks hat in den vergangenen Jahren der Bürgerpark-Verein Pankow eine wichtige Rolle gespielt. Christian Friedrich, der Vorsitzende des Vereins, kommentierte die Verwüstungen: „Natürlich tut es da umso mehr weh, zu sehen, wenn solche schönen und wertvollen Figuren sinnlos zerstört werden. Das muss in Zukunft verhindert werden.“
Anwohner fürchten schon seit längerer Zeit, dass der Pankower Bürgerpark eine Entwicklung nimmt, wie sie bereits im Mauerpark oder im Görlitzer Park („Görli“) zu beobachten ist. Tatsächlich macht sich in der Pankower Parkanlage bereits seit dem Jahr 2015 zunehmend eine Drogenszene breit. Insbesondere im Westteil des Parks an der Grenze zum Wedding wird mit harten Drogen wie Heroin und Kokain gehandelt. Drogenabhängige entsorgen ihre Spritzen in Büschen entlang der Panke.
Ähnlich wie dies schon an anderen Drogenumschlagplätzen Berlins zu beobachten war, agiert die Drogenszene auch im Pankower Park zunehmend aggressiv. Berichtet wird unter anderem über völlig enthemmte Beschimpfungen von Spaziergängern durch Drogenhändler. Zusätzlich zieht auch eine alte Bahnhofsbaracke immer mehr Obdachlose an.
Anwohner des Parks wünschen sich vor allem mehr Präsenz der Polizei, um der Entwicklung im Pankower Bürgerpark entgegenzusteuern. Bislang sind allerdings sogar die Bemühungen gescheitert, Parkwächter anzustellen. Selbst Geld für eine Praktikumsstelle für einen solchen Parkwächter war offenbar bislang nicht vorhanden. Zunehmend wahrscheinlich wird damit eine generelle Schließung des Parks über Nacht, und wie im Fall der Gartenanlage in Luckau nun diskutiert wird, langfristig auch der Einsatz von Videotechnik zur Sicherung. Norman Hanert

Wie der Klapperstorch fliegt und lügt

Von PETER BARTELS | Es ist wie Winston Churchill einst sagte: “Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe!” … Neulich jubelte ein Penner bei BILD: Ben ist der beliebteste deutsche Baby-Name, bei den Mädchen Emma. Aber auch Henry sei schwer im Kommen. Kein Wort über Ali. Keine Silbe über Aische …
Die Tarnkappe: “Die Webseite Elterngeld.de hat im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 31. März 2019 ganze 46.147 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland ermittelt.” … Die Wahrheit vernebelt BILD beiläufig in einer Klammer: „(Was etwa 23% der Geburten entspricht)“. Das hier sah wirklich so aus, war wörtlich …

Dann listete das Blatt treuherzig auf, wie Muttis Medien-Meute befahl, oder der linke BILD-Politik-Clown Nikolaus Blome, der bleiche Backpfeifen-Schäl von Tünnes Jakob Augstein auf PHOENIX:
“In der Top-10 der beliebtesten Mädchen-Namen erkennt man eindeutig: Die Namen Emma, Emilia und Emily dominieren … Dicht gefolgt von MIA und HANNA / HANNAH … Hier die gesamte Top-10 der Mädchen-Namen: 1. Emma, 2. Mia, 3. Hannah /Hanna, 4. Emilia, 5. Lina, 6. Mila, 7. Lea / Leah, 8. Sophia / Sofia, 9. Emily / Emilie, 10. Marie”.
Nur 23 Prozent deutsche Babys …
Natürlich vergisst der Heini die deutschen Heinis nicht: “Bei den Jungs-Namen gibt es (auch) keine besonders großen Veränderungen. Lediglich der britische Königsname HENRY hat sich weit nach vorne bewegt. Ganze sieben Plätze auf Platz 4 … Er hat das Potenzial, den beliebtesten Jungennamen BEN in den kommenden Jahren abzulösen.” …
Lassen wir den augenscheinlich unredigierten, sich ständig wiederholenden Schreib-Müll des BILD-Schreibers weg, stattdessen kurz: “Die Top-10 der Jungs-Namen: 1. Ben, 2. Jonas, 3. Paul, 4. Henry / Henri, 5. Finn / Fynn, 6. Leon, 7. Felix, 8. Elias, 9. Luis / Louis, 10. Noah.”
Das ganze Namens-Tatütata soll offenbar von der eigentlichen Information ablenken: NUR noch 23 Prozent der Geburten in Deutschland waren im genannten Zeitraum biodeutsche Geburten. Für die “restlichen” 77 Prozent hat Allah den Musel-Storch nach Germoney fliegen lassen. Wie sagte der frühere taz- und heutige WELT-Türke Deniz Yücel dereinst? “Endlich! Super! Wunderbar! Deutschland schafft sich ab!” Wie recht er behalten sollte, den sein Präsident Erdowahn dann doch in den Knast steckte …
Schon vor einem Jahr im März meldete das Statistische Bundesamt: 2016 (!!) wurden in Deutschland 792.131 Kinder geboren, 54.556, also sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Durchschnittliche Geburtenziffer: 1,59 Kindern pro Frau, der höchste Wert seit 1973 (Frankreich: 1,92, Italien und Spanien: 1,34 Kinder pro Frau). Prompt schalmeite Merkels Medien-Meute: “Deutsche bekommen wieder mehr Kinder!”
Die Wahrheit liegt in der Windel
In Wahrheit war der hohe Wert nur die Folge des Flüchtlingszustroms, der seit 2015 ungebrochen anhält: Von den rund 792.000 neugeborenen Kinder haben nur noch etwa 607.000 deutsche Mütter. “Deutsche” Mütter sind vor allem die Migranten mit “deutschem” Pass, versteht sich. Ausländische Frauen brachten also mit fast 185.000 rund 25 Prozent mehr Kinder zur Welt. Tja, Michel, Du gehst ja lieber Dottmund, München oder hast die Genderitis … Während sogar die vom Krieg kaputten Syrer tapfer 18.500 Kinder zeugen. Nur Erdowahns türkische Aisches schafften noch mehr … Allahu Akbar!!
So weit in etwa die Klapperstorch-Statistik von gestern. Glaube keiner, sie sei besser geworden für Bio-Deutschland. Im Gegenteil. Allein das deutsche Kindergeld übersteigt den arabischen/afrikanischen Durchschnittslohn. Zurück zur Hitliste der Namen: Schon am 13. Februar 2013 barmte die WAZ: „41 Prozent der Neugeborenen in Essen stammen aus Familien mit Migrationshintergrund …“ Die Türken-Allianz regt an, für sie eine eigene Namensrangliste zu veröffentlichen. Obwohl eindeutig die meisten Zwockel, die Erdowahns Klapperstorch im Pott ablegte, kleine Türken waren, tauchte im Ranking der Statistik kein Mesut, kein Sami, keine Aylin auf; Ali nur weit abgeschlagen.
Babylonische Namensverwirrung …
Geheuchelter Grund der vorauseilenden Unterwerfer in den deutschen Behörden: „Es gibt von vielen Namen schlicht zu viele verschiedene Schreibweisen“. So seinerzeit Stadtsprecher Stefan Schulze: “Mohammed, Mohamed oder Muhammet zum Beispiel … Die Namensliste würde ja über den 30. Platz hinausgehen, Balaban beispielsweise erst bei Platz 32 landen … Bei den Mädchen müsste die Liste sogar bis Platz 64 reichen.”
Der WAZ-Autor hatte d i e Idee: “Vielleicht sollte man die Vornamensliste einfach bis Platz 64 verlängern …” Jau! Er hätte natürlich auch sagen können, was Springers Türke Deniz Yücel ebenfalls noch in Allahs Himmel jubilierte: “Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite!”
Mindestens Yücels BILD-Kollege hätte den letzten der längst weniger als eine Million mit Mohamed vorneweg und ferner krähten “Ben” und “Emma” noch verlogener die Hucke volltürken können …
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.