Ex-Verteidigungsminister Scholz: Seit 2015 bricht die Bundesregierung ununterbrochen das Grundgesetz

 

Die Öffnung der Grenzen 2015 und die unkontrollierte Einwanderung war der schwerste Verfassungsbruch, den die Bundesrepublik jemals erlebt habe, meint Ex-Verteidigungsminister Rupert Scholz. Doch seitdem habe die Bundesregierung nicht damit aufgehört, das Grundgesetz zu brechen.

 

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epochtimes

 

 

Politisches „Tagesgeschäft“ ?

REPRESSIONEN gegen mich
Ein Steuerberater verweigert mir seine Dienstleistung und schreibt mir eine ehrabschneidende E-Mail, weil ich die „falsche Meinung“ habe. Das ist Deutschland 2019. Fehlt nur noch ein Schild an der Tür: „Andersdenkende werden hier nicht bedient“.
(text youtube)

 

 

 

Problematisch Wozu der Reichstag einen »Westwall« benötigt, warum die Wirklichkeit viel zu rechts ist, und was absolut notwendig bleibt

/ Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
27.07.19

Denen muss ja furchtbar die Muffe gehen. Wovor haben die nur so viel Angst? Wie Sie auf Seite 1 lesen, soll der Reichstag mit einer Art „Westwall“ gegen den Platz der Republik abgeschirmt werden, einem befestigten Graben von der Bauweise, wie man sie früher gegen Durchbruchsversuche mit schwerem Gerät errichtet hat. Droht aus dem Berliner Tiergarten eine Panzerattacke auf das deutsche Parlamentsgebäude?
Wohl eher nicht. Vielleicht hat die Kommission des Ältestenrates auch nur eine Entwicklung erkannt, die sich in unserem Land immer mehr ausbreitet.
Wie wir lesen, haben Horden junger Männer aus wärmeren Weltregionen die Innenstadt im saarländischen Saarlouis vorübergehend in eine Bürgerkriegszone verwandelt. Die Spezialeinheiten der Polizei waren machtlos und mussten laut Bürgermeister Peter Demmer den „geordneten Rückzug antreten“. Klingt wie: Die Staatsmacht hat die Beine in die Hand genommen und die Bürger mit der orientalischen Gewaltorgie alleingelassen. Aber so sagt man das natürlich nicht, denn in Deutschland gibt es bekanntlich keine rechtsfreien Räume.
Sozialdemokrat Demmer hat in einem „Brandbrief“ an Landesinnenminister Klaus Bouillon von der CDU die schlimme Situation in seiner 35000-Einwohner-Gemeinde geschildert. Das Ärgerlichste an der Sache ist: Die Eskalation ereignete sich zur völligen Unzeit. Kaum drei Wochen zuvor hatte sich die Landeshauptstadt Saarbrücken mit den Stimmen aller Ratsfraktionen mit Ausnahme von … − Sie wissen schon − zum „sicheren Hafen“ erklärt, der gern noch mehr Asylsucher aufnehmen möchte. Wie sieht das denn jetzt aus? Zum Glück haben die überregionalen Medien die Vorgänge von Saarlouis weitgehend übergangen.
Demmer war wenigstens so taktvoll, bei der Landesregierung bloß um mehr Polizei zu betteln. Er belässt es also bei der Bearbeitung der Symptome. Was wäre wohl gewesen, wenn er stattdessen die Ursachen angerührt und weniger Immigration, sichere Grenzen und mehr Abschiebungen gefordert hätte?
Du liebe Zeit! Das hätte übel auf die Stimmung geschlagen, die sich gerade erst wieder aufzuhellen beginnt und stellenweise sogar in die selige Euphorie von 2015 umzuschlagen scheint. Rostocks scheidender Bürgermeister Roland Methling verkündet: „Wir können jederzeit auch 1000, 2000, 10000 oder 20000 Flüchtlinge aufnehmen.“ Und das gelte für „jede deutsche Stadt“.
Wir dürfen zuversichtlich davon ausgehen, dass die herzliche Einladung von der Warnow über das (außerhalb Deutschlands) gut ausgebaute globale Mobilfunk­netz längst bis in die hintersten Winkel Afrikas und des Orients vorgedrungen ist: Habt ihr gehört? Die deutschen Bürgermeister haben uns gerufen!
Wir dürfen auch nicht alles in einen Topf werfen. Die Furcht der Bundestagsabgeordneten mit der Angst der Bürger von Saarlouis auf eine Stufe zu stellen, hieße, Äpfel mit Obst zu vergleichen. Im Reichstag hegt man begründete Sicherheitsbedenken aufgrund einer realen Gefahrenlage. Der Ruf nach mehr Polizei für die saarländische Kleinstadt entspringt dagegen einer nur gefühlten Unsicherheit, welche einer diffusen Angst entspringt, die auf einem vorurteilsbelasteten Blick auf Migrantinnen und Migranten aus bestimmten Erdteilen fußt.
Der Bürgermeister von Saarlouis hat sich anstecken lassen von dieser verzerrten Sicht auf die wahre Wirklichkeit. Damit ist er nicht allein, wie Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik entdecken musste.
Sie wittert „rechte Einstellungen“ bei ihren Polizisten und hat auch schon den Grund für diesen Abgrund ergründet: Wenn man über Jahre in problematischen Kiezen unterwegs sei und dort mit Respektlosigkeit und Widerstand konfrontiert werde, könne das „zu problematischen politischen Meinungen führen“, so Slowik. Oder, wenn man es täglich mit Gewalt in Familien zu tun habe, immer wieder die gleichen Kinder aus den gleichen Familien rausholen und nach drei Tagen und fünf Tagen wieder vorfahren müsse, dann nerve das irgendwie. Auch Polizisten, die ständig mit Clans oder kriminellen Jugendlichen zu tun haben, dächten im Dienst nicht unbedingt an die Vorteile von Multikulti, sagte ein Polizeimeister aus Neukölln laut „Berliner Zeitung“.
Daher sollen die Beamten nach Slowiks Plan künftig nur noch zeitweise in Problem-Stadtteilen arbeiten und dann durch die Stadt rotieren. Außerdem will die Polizeipräsidentin die politische Einstellung der Berliner Polizisten gründlicher überwachen.
Wir könnten es auch so ausdrücken: Polizisten, die zu lange an einem Fleck bleiben, kriegen irgendwann heraus, was da wirklich los ist. Die Wirklichkeit ist einfach viel zu rechts, als dass man die Sicherheitskräfte damit dauerhaft konfrontieren darf, ohne dass sie sich einen Reim darauf machen.
Um das zu verhindern, schickt man sie nach einiger Zeit besser wieder weg, damit sie nur noch per Medien über die Lage in ihrem ehemaligen Wirkungsbereich unterrichtet werden. Beispielsweise über das fabelhafte Gelingen all der vielen bunten Integrationsprojekte, die Vorzüge der Clan-Auffüllung durch Familiennachzug und den stetigen Rück­gang der Kriminalität.
Überraschenderweise haben Polizisten aus den eher deutschen Stadtteilen wie Köpenick oder Zehlendorf dem Rotationsplan wenig abzugewinnen. Man kenne die Leute dort und sei bekannt, das erleichtere die Arbeit, so ein Betroffener. Na? Ist das auch alles? Oder hat der Polizist auch aus der Ferne einiges mitbekommen von den Zuständen in Neukölln und denkt bereits „problematisch“?
Wir wollen es nicht hoffen. Allerdings hat Slowik womöglich einen heiklen Aspekt ihres Rotationsplans übersehen. Könnte es sein, dass ein bislang ganz multikultifreundlicher, also „unproblematisch“ denkender Uniformierter aus dem Villenviertel erst durch seine zeitweise Versetzung in die bunten Ecken der Metropole von „problematischen“ Gedanken infiziert wird?
Beruhigenderweise stellen die Polizisten nur einen kleinen Teil des Wahlvolks, das in seiner Mehrheit stets die Themen für wichtig hält, die es für wichtig halten soll. Den Klimawandel nämlich. Luisa Neubauer, das deutsche Gesicht von „Fridays for Future“, fordert weitere einschneidende Maßnahmen. So sollten Inlandsflüge verboten werden, findet die 23-Jährige.
Das hatten wir irgendwie erwartet, denn wie vor einem Jahr bekannt wurde, fliegt Neubauer sowieso lieber ins Ausland, etwa nach Kanada, China und Hongkong, Marokko, England, Namibia, Tansania oder Indonesien. Darüber hatten wir ja schon berichtet. Freundlicherweise lässt sie uns allen noch ein kleines Schlupfloch, um auch weiterhin innerhalb Deutschlands fliegen zu dürfen. Bedingung für das Verbot sei der Ausbau der Deutschen Bahn.
Uff, da haben wir ja noch mal Glück gehabt, denn darauf können wir lange warten. Und es kommt noch besser: Sie selbst nutze auch „hin und wieder“ das Flugzeug. Dafür schäme sie sich auch. Außerdem nehme sie den Flieger nur aus „einer absoluten Notwendigkeit“. Kurz mal nachdenken: Wofür muss eine Hamburgerin, die in Göttingen Geografie studiert, mit „absoluter Notwendigkeit“ in den Flieger steigen? Um die Inseln von Indonesien selber nachzuzählen?
Auf jeden Fall sollte sie von ihren vielen notwendigen Fernreisen über den ganzen Globus wieder solche lustigen Urlaubsfotos ins Netz stellen wie letztes Jahr, auf denen sie derart herzerfrischend lacht, dass jeder spüren kann, wie sie sich „schämt“. Apropos Urlaub: Wo verbringt Neubauers Klimakampfgenosse „Rezo“, der kurz vor der EU-Wahl so viel Furore im Internet gemacht hat, die schönste Zeit des Jahres? Wieder auf den Malediven wie schon 2018? paz

Wolfgang Schäuble gesteht NWO-Pläne: Die Not wird die Menschen zwingen, sich zu beugen

Veröffentlicht am 26. Juli 2019
von conservo
(www.conservo.wordpress.com)
Von Niki Vogt *)

 

Deutsche Haushaltspolitik - Das Märchen von der Steuersenkung ...
Die Reaktionen auf Ursula von der Leyen und Christine Lagarde in höchsten Ämtern der EU reichten von verblüfft bis entsetzt. Beide hatten nicht kandidiert, niemand ahnte, was da kommen würde – außer den Eingeweihten – und zack! Wie Karl aus der Kiste saßen die zwei Damen auf den Stühlen der Macht.
Als Dreingabe gab es AKK als Verteidigungsministerin. Hatte die Bundeswehr schon die Sekt- und Champagnerkorken knallen lassen, dass die verhasste „Eisprinzessin“ endlich weg ist, kam der Tiefschlag mit Kampf-Knarrenbauer direkt hinterher.
Viele Bürger schütteln fassungslos den Kopf und fragen sich, ob die denn alle irre geworden sind „da oben“. Antwort: Mitnichten. Ganz und gar nicht. Das gehört zum Plan. Wieder einmal werden die Konturen klarer, als ob jemand ein Fernglas langsam immer schärfer stellt. Was erst nebulös, verwaschen und kaum erkennbar bei wachen Zeitgenossen aber schon Gruseln, bei Herdenschafen immer noch gemeinsames Verschwörungstheorie-Blöken hervorrief, hat in den letzten Tagen wieder klarere Konturen bekommen: Die Neue Weltordnung.
Nicht, dass man es nicht hätte wissen können. Es gehört zum Markenzeichen der Quartiermacher der Neuen Weltordnung (NWO), dass sie es uns ins Gesicht sagen. Das verschafft vielleicht noch schönere Allmachtsgefühle, wenn man den gakelnden Gänsen, die zur Schlachtung geführt werden, auch noch zynisch entgegenhalten kann: „Was wollt ihr denn? Ihr habt‘s doch gewusst! Wir haben‘s Euch doch gesagt. Warum seid ihr nicht weggeflogen? Dazu war genug Zeit.“Bereits 2015 bekannte sich Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, zu dieser Agenda:
„Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen größer!“
Das ist nicht nur eine verbale Entgleisung, die nichts zu bedeuten hat. Hier dazu das Zitat von David Rockefeller auf der Bilderberg-Konferenz 1991 in Baden-Baden:
„Alles was wir brauchen, ist die richtig bedeutsame Krise und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren“.
Was auch dem „Ordo ab Chao“ der Freimaurer entspricht.
Im Jahr 2016 empfahl Herr Dr. Wolfgang Schäuble in einem „Zeit“-Gespräch den demütig lauschenden Journalisten den Aufsatz „The Fusion of Civilizations: The Case for Global Optimism” (Die Fusion der Zivilisationen: Ein Plädoyer für Globalen Optimismus), geschrieben vom ehemaligen Chefökonomen der Weltbank, Lawrence Summers und veröffentlicht in der Zeitschrift „Foreign Affairs“. Es ist ein Dokument lupenreiner NWO-Ideologie.
Berühmtester Vertreter dieses globalen Menschheitsexperimentes ist der US-Geostratege Thomas P.M. Barnett. Er war Berater des Ex-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld. Seine beschriebene Vorgehensweise: Eine „globale Transaktionsstrategie“ erzwingt militärisch einen weltweiten Freihandel, Personenverkehr, Migrationsströme einschließlich auch (erzwungene) Vermischung aller Völker und Rassen zu einer hellbraunen „Einheits-Weltmenschsorte“. Wolfgang Schäuble unterschreibt diese Zukunftsvision vorbehaltlos. Er ist ein Globalist reinsten Wassers und ein Vorbereiter der Neuen Weltordnung. Er weiß sehr gut, dass die Menschen das nirgendwo auf der Welt wollen. Und daher macht er auch keinen Hehl daraus, dass diese Vision der Neuen Weltordnung nur dann durchzusetzen ist, wenn die Menschheit so verzweifelt ist, dass sie allem zustimmen wird, wenn es nur das entsetzliche Chaos beendet.
Und, wie gesagt: Herr Dr. Schäuble ist nicht allein. Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel hat ebenfalls ihr Bestes dazu geleistet, Frau von der Leyen tritt jetzt an anderer Stelle ihre Nachfolge an – mit denselben Zielen.
In seinem Buch „Scheitert der Westen: Deutschland und die neue Weltordnung“ hat Wolfgang Schäuble auch schon im Jahr 2003 sehr klar gemacht, wohin die Reise geht. Man bekommt das Buch heute nur noch antiquarisch.
In diesem Buch finden sich – bereits vor der Weltfinanzkrise 2008 – alle freiheitsfeindlichen und antidemokratischen Neue-Weltordnungs-Denkstrukturen, die seither immer klarer hervortreten. Und auch da schon wird die Brutalität nicht wirklich offensichtlich, sondern mit Schönsprech verkleidet. Für den, der es aufmerksam liest und sich dessen bewusst ist, was es bedeutet, dennoch zutiefst erschreckend. Schon damals fordert er den Machtblock EU als Superstaat und eine harte Diktatur unter dem Deckmäntelchen demokratischer Scheineinrichtungen. Natürlich soll es Parlamente geben, in denen die Leute, die das Volk gewählt hat, eine Spielwiese zum Herumdiskutieren bekommen. Das kann man dann senden und mit medialem Buhei drumherum garnieren. Nur, was wichtig ist, werden die Parlamentarier nicht entscheiden. Und was haben wir in den Parlamenten? Und im Europaparlament?
Zackbumm, werden gerade schamlos Leute auf höchsten Posten installiert, alles hinter den Kulissen abgekartet, die nie kandidiert haben und die das Volk niemals gewählt hätte.
Die EU ist nichts anderes, als die noch ganz nett verpackte Vorstufe zur Weltregierung und zur neuen Weltordnung. Schauen wir doch mal genau hin: Die Pfeiler des Gebäudes stehen doch schon: Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die Weltbank, das System zur internationalen Zahlungsabwicklung SWIFT sind die bereits vorhandenen Module für die Weltbank der Neuen Weltordnung. Es soll eine EU-Armee unter US-Amerikanischer Führung geben, die UNO regiert im Grunde in jedes Land hinein und Frau Lagarde wird dafür sorgen, dass das Bargeld verschwindet, sodass man jede, aber auch JEDE Geldbewegung jedes Bürgers genau verfolgen kann. Und, wenn er zu unbequem wird, ihn auch einfach „abschalten“ kann, indem man sein Konto sperrt. Dann kann er genau gar nichts mehr machen.
Malu Dreyer schlug ja kürzlich eine Art „Sozialkonto“ als nächste Unterdrückungsstufe vor, wo diejenigen, die weniger CO2 ausstoßen, Pluspunkte bekommen und Geld und die, die zuviel CO2 erzeugen, draufzahlen müssen. In China gibt es ja bereits in vielen Städten ein solches „Sozialpunktekonto“, das erwünschtes Verhalten belohnt und unerwünschtes bestraft. Schon zu häufiger Partnerwechsel bringt Punkteabzug. Wer zu viele Negativeinträge hat, kann beispielsweise keine Bahn- oder Flugzeugtickets mehr kaufen.
Man sehe sich den Moraltugendterror heute an und wer‘s nicht weiß: Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zur freien Meinungsäußerung stellt fest:
„Annähernd zwei Drittel der Bürger sind überzeugt, man müsse heute ‚sehr aufpassen, zu welchen Themen man sich wie äußert‘, denn es gäbe viele ungeschriebene Gesetze, welche Meinungen akzeptabel und zulässig sind.“
Am brisantesten ist eine nichtkonforme Meinung zum Thema „Flüchtlinge“, direkt gefolgt von Meinungen zu Muslimen und dem Islam. Die heilige CO2-Kuh darf ebenfalls nicht in Zweifel gezogen werden.
Man hat die Europäer schon ziemlich weit in die Duldungsstarre gezwungen. Das Feld ist bereitet, auf dem die öko-stalinistische Diktatur der Neuen Weltordnung bald gedeihen wird.
Und so sitzen die Europäer im Allgemeinen und die Deutschen im Besonderen stumm da und reiben sich die Augen, was sie da an täglichem Wahnsinn ansehen müssen, halten aber still. Jeder sieht, dass die Entwicklung nur destruktiv ist, jeder schüttelt den Kopf, und alle ahnen irgendwie, dass dies alles in einem schrecklichen Zusammenbruch enden wird. Müßig und zu lang, an dieser Stelle alles aufzuzählen, was uns in den Untergang führt. Und dann, wie beabsichtigt, dem starken Mann und der Diktatur zujubeln, die die ganze Zeit vor aller Augen vorbereitet wurde für den Tag X.
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Die Null- und Negativzinspolitik der EZB macht Mittelschicht und Sparer arm

25. Juli 2019

Dr. Alice Weidel, Mitglied im AfD-Bundesvorstand und Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay_2867942

Die enteigneten Sparer, Rentner und Anleger können sich auch bei der Bundesregierung bedanken, die die falschen Weichenstellungen hinnimmt.
AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel, kritisiert das Festhalten der Europäischen Zentralbank am Null-Leitzins und am Negativ-Strafzins für Einlagen der Banken: „Die EZB hat einmal mehr klargemacht, dass sie nicht daran denkt, ihre halsbrecherische Geldpolitik zu korrigieren. Null- und Negativzinsen machen die Mittelschicht, Sparer und Kleinanleger in den starken Volkswirtschaften arm: Sie enteignen und entwerten Sparguthaben und Rentenansprüche, treiben die Immobilienpreise und damit auch die Mieten in schwindelnde Höhen und halten durch Fehlallokation von Ressourcen unproduktive Unternehmen und Zombie-Banken künstlich am Leben, wodurch die Gefahr eines großen Crashs immer näher rückt.“
„Die EZB missbraucht die Geldpolitik unter dem Vorwand der Konjunkturförderung für die unverhohlene Notenbankfinanzierung der Staatsverschuldung in überschuldeten Volkswirtschaften. Das verhindert dringend notwendige Reformen und lässt die Schuldenberge weiter wachsen. Auch die französische Staatsverschuldung hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen“, sagt Weidel.
„Schon jetzt ist absehbar, dass in den letzten Monaten der Amtszeit von Mario Draghi und unter seiner von Frankreich durchgedrückten Nachfolgerin Christine Lagarde die Politik des billigen Geldes noch weiter verschärft werden wird. Damit sich das Schuldenkarussell noch eine Weile weiterdrehen kann, wird die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten achselzuckend in Kauf genommen.“
„Die betrogenen Sparer, Rentner und Kleinanleger werden sich auch bei der Bundesregierung bedanken können, die die falschen Weichenstellungen tatenlos hingenommen und durch ihr Versagen in der Auseinandersetzung um die Besetzung der europäischen Spitzenämter auch noch aktiv befördert hat.“ AfD

Turm der Entrüstung

Der Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche schreitet voran – Doch Proteste dagegen ebben nicht ab
12.07.19

Der Sockel ist fertig: Alles steht bereit für den Turm der Garnisonkirche Bild: Imago images/Martin Müller
„Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“, dieser Bibelvers aus dem Lukas-Evangelium um­spannt seit April in Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch und Russisch den Sockel des Turmes der Garnisonkirche. Während des Ostergottesdienstes wurde in der Nagelkreuzkapelle in Potsdam der Abschluss der Montage des Sandsteinsockels mit der Gemeinde gefeiert.
Den Bau der Hof- und Garnisonkirche gab 1730 der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. in Auftrag und beorderte den Architekten Philipp Gerlach zur Ausführung. Bis 1735 wurden insgesamt 2,5 Millionen Ziegelsteine verbaut. Die prachtvolle Kirche war mit ihrem über 88 Meter hohen Turm bis 1945 das höchste Gebäude der Stadt und als ein Hauptbauwerk des preußischen Barocks Teil der berühmten und weithin sichtbaren Stadtsilhouette Potsdams, des Dreikirchen­blicks, bestehend aus Nikolaikirche, Garnisonkirche und Heilig-Geist-Kirche.
Zahlreiche Sichtachsen der später von Peter Joseph Lenné ge­stalteten Havellandschaft mit ihren Aussichtspunkten trafen am Standort der Garnisonkirche zu­sammen. Die Kirche war zunächst Gotteshaus der Potsdamer Garnison, wurde dann mehr und mehr Repräsentationskirche des preußischen Herrscherhauses.
Abweichend von der Familien­tradition ließ sich König Friedrich Wilhelm I. nicht in der Berliner Domkirche, sondern in der Gruft der Garnisonkirche beisetzen. Ebenso wurde auch König Fried­rich II. hier neben seinem Vater zur letzten Ruhe gebettet. Napoleon höchstselbst stand 1806 am Sarg Friedrichs des Großen mit den Worten: „Wenn dieser noch lebte, stünde ich nicht hier!“
Am 21. März 1933 fand in der Garnisonkirche der Staatsakt zur konstituierenden Sitzung des Reichstages statt. Bei der Verabschiedung kam es zum Handschlag Adolf Hitlers mit Reichspräsident Paul von Hindenburg. Mit ein Grund, warum heutige Gegenstimmen einen Wiederaufbau verhindern wollen.
Beim Luftangriff auf Potsdam, der „Nacht von Potsdam“ am 14. April 1945, brannte das Innere des Kirchenschiffs aus, der Turm mit dem Glockenspiel stürzte teilweise ein. Die SED-Führung der DDR sprengte die wiederaufbaufähige Garnisonkirche trotz er­heblicher Proteste aus dem In- und Ausland zur sonntäglichen Gottesdienstzeit im Jahre 1968.
In der wiederaufbaufähigen Kirchenruine war ab 1950 die Heilig-Kreuz-Gemeinde zu Hau­se. Deren Bemühungen, einen Neubeginn zu wagen, wurden zunichte gemacht durch die Zerstörung des Gebäudes. Doch schon 1987 ließ die „Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel e.V. (TPG)“ das Geläut des Glockenspiels wiederherstellen und übergab es am 14. April 1991 der Stadt Potsdam.
2004 wurde die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V. gegründet. Im selben Jahr riefen Bischof Wolfgang Huber, Ministerpräsident Matthias Platzeck und Innenminister Jörg Schönbohm zum Wie­deraufbau des einstigen Wahrzeichens der Stadt auf. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, der Kirchenkreis Potsdam, der Evangelisch-Kirchliche Hilfsverein und die Landeshauptstadt Potsdam gründeten die Stiftung Garnisonkirche Potsdam als Bauherrin und Trägerin der späteren Kirche.
2011 konnte eine temporäre Kapelle am ehemaligen Ort der Garnisonkirche eingeweiht werden. In der Nagelkreuzkapelle ist eine Profilgemeinde beheimatet, deren Profil durch den Dreischritt: „Geschichte erinnern, Verantwortung lernen und Versöhnung leben“ geprägt ist. Nachdem Coventry 1940 durch deutsche Bomber angegriffen worden war, ließ der damalige Domprobst Richard Howard ein Kreuz aus den Dachbalken der Kathedrale als Zeichen der Versöhnung schaffen und in die Domruine die Worte „Father forgive“ meißeln. Das Nagelkreuz steht heute als sichtbares Zeichen der Versöhnung in vielen Orten der Welt und auch in Potsdam. „Vater, vergib“ ist die zentrale Bitte des Nagelkreuzgebetes. 2013 erfolgte die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernahm 2017 die Schirmherrschaft über den Wiederaufbau.
Der Turmbau wird in der äußeren Form exakt dem historischen Vorbild entsprechen, der Kirchenraum als Erinnerungs- und Bildungsstätte mehrfach genutzt und technisch dem heutigen Standard entsprechen. Finanziert wird der Bau bisher durch verschiedene Spendengelder, eine Förderung durch Bundesmittel und Darlehen der Evangelischen Kirche. Die geplanten Kosten für den gesamten Turm belaufen sich auf etwa 38 Millionen Euro. Dieses kann durch die bisherige Finanzierung noch nicht gestemmt werden. So bittet die Stiftung weiter dringend um weitere Spenden. Mittels eines Spendenkatalogs „Bauen Sie mit Ihrem guten Namen“ können Interessierte mit einer Ziegelspende einen sichtbaren Beitrag für den Wiederaufbau leisten. Mit einer Spende ab 100 Euro wird ein Ziegel mit Namen des Spenders sichtbar vermauert.
Solange es das Bauvorhaben gibt, sind laute Gegenstimmen, die die Kirche als ein Symbol für Militarismus und Faschismus sehen, zu vernehmen. Streit und öffentliche Debatten reißen nicht ab. Auch auf dem diesjährigen Evangelischen Kirchentag in Dortmund war der Wiederaufbau Thema. Die Martin-Niemöller-Stiftung suchte dort nach Unterzeichnern für ihre Resolution „Christen brauchen keine Garnisonkirche“. Sie fordern Baustopp und Rückgabe der Spendengelder. Die Garnisonkirchenstiftung weist die Vorwürfe heftig zurück mit dem Hinweis, sie ließe sich nicht in eine rechte Ecke schieben. Welcher Ort eignete sich besser zum Brückenschlag unserer geschichtlichen Erkenntnisse zu den Erfordernissen der Moderne, so die Stiftung auf ihrer Internetseite, als die symbolträchtige Garnisonkirche, ein Ort, an dem der „genius loci“ das Bindeglied zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft sei? Silvia Friedrich
Für Besucher gibt es mittwochs um 14 Uhr und am ersten Sonnabend im Monat um 11 Uhr eine Baustellenführung. Näheres im Internet unter http://www.garnisonkirche-potsdam.de. Eine Webcam liefert alle 15 Minuten ein aktuelles Bild über den neuesten Stand. paz