In eigener Sache

Liebe Leser

Weisheit

Heute möchte ich mich bei allen Lesern für ihr Interesse an meiner Internetseite bedanken.

Meine Internetseite war ein Versuch, der in dieser dargestellten Form nicht mehr meinen Ansprüchen entspricht.

Ich werde diese Seite ab sofort nicht weiter bearbeiten.

 

Patriotische Grüße

Artushof

NEC Temere – Nec Timide

 

Gedanken

Unsere Zeit
Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien;
Mehr Annehmlichkeiten, aber weniger Zeit;
Wir haben mehr akademische Abschlüsse, aber weniger Verstand;
Wir haben mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen;
Mehr Experten, aber mehr Probleme;
Mehr Medikamente, aber weniger Gesundheit;
Wir sind alle schon bis zum Mond gereist und zurück,
aber wir haben Schwierigkeiten, die Straße zu überqueren und unseren neuen Nachbarn kennenzulernen.
Wir bauen mehr Computer, um mehr Informationen zu speichern und mehr Kopien zu generieren denn je,
aber wir kommunizieren weniger.
Wir haben eine hohe Quantität, aber niedrige Qualität.
Dies sind die Zeiten von Fast Food, aber langsamer Verdauung,
von großen Männern mit zwergwüchsigem Charakter,
von steilen Profiten, aber flachen Beziehungen.
Es ist eine Zeit, in der viel im Fenster zur Schau gestellt wird,
aber der Raum dahinter ist leer.
Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama

Alice Weidel: Deutschlands industrieller Kern schmilzt dahin

 

 

 

Alice Weidel: Deutschlands industrieller Kern schmilzt dahin

 

Alice Weidel: Deutschlands industrieller Kern schmilzt dahin

 

1 Kommentar

Liebers Torsten.

am 17. Januar 2020 um 21:16
Ist doch in allen Bereichen so. Den Landwirten machen wir Vorschriften die Autobranche platt Die Infrastruktur verrottet und die Steuern steigen. Der Lacher ist die SPD Bodenwertzuwachssteuer. Die Altparteien wissen gar nicht mehr wo sie noch Kassieren können. Ein Vorschlag wäre noch eine Schnürsenkelzubindesteuer eine Klobenutzungssteuer und eine Fußgängermaut. Dann müsste man noch einen Solibeitrag für staatliches Schuleschwänzen einführen. Die Industrie verlagern wir komplett Klimafreundlich ins Ausland……..“Danke“ GroKo und den Grünen Träumern.

Neuer Streit und alte Sehnsucht Polen und Russen prügeln sich wegen des Weltkriegs und Joe Kaeser rutscht auf seiner Schleimspur aus

18.01.20

 

DER WOCHENRÜCKBLICK Von Hans Heckel
Wenn zwei sich streiten, was macht dann der Dritte? Eben nicht! Im Gefolge des öffentlichen Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren haben sich Polen und Russland so richtig in die Wolle gekriegt. Für uns Deutsche ist das jedoch kein Grund zur Freude. Vielmehr stehen wir ziemlich verdattert daneben und haben keine Ahnung, was wir sagen sollen zu dem Getöse.
Putin wirft den Polen eine Mitverantwortung am Krieg vor. Der polnische Botschafter in Berlin von 1933 bis 1939, Jozef Lipski, sei ein „Drecksack, ein antisemitisches Schwein“ gewesen, der sich „komplett mit Hitler solidarisiert (habe) in seinen antijüdischen, antisemitischen Tendenzen“. Die Sowjets dagegen seien ja überhaupt erst in Polen einmarschiert, als die polnische Regierung die Kontrolle über ihr Land verloren habe. Außerdem seien sie da nur rein, um die Sicherheit der Sowjetunion zu gewährleisten.
Aha? Und der Hitler-Stalin-Pakt? Das „Geheime Zusatzprotokoll“ mit den vor Kriegsausbruch genau abgesteckten Beute-Anteilen? Bis in die Gorbatschow-Ära stritt Moskau die Existenz des Protokolls ab, um erst in den 1980er Jahren der Wahrheit die Ehre zu geben. Damit ist es offenbar vorbei.
Das polnische Parlament wiederum hat schon 2016 ein Gesetz verabschiedet, nach dem es unter Strafe steht, Polen eine Kollaboration bei der NS-Judenverfolgung während der Besatzungszeit vorzuwerfen. Auch interessant. In der deutschen Wikipedia lesen wir zu den Vorgängen im nordostpolnischen Jedwabne: „Am 10. Juli 1941 wurde die jüdische Bevölkerung des Ortes von polnischen Bürgern auf dem Marktplatz zusammengetrieben. Nachdem einzelne Opfer bereits dort misshandelt und umgebracht worden waren, wurden die restlichen Juden in eine außerhalb des Ortes gelegene Scheune getrieben und bei lebendigem Leibe verbrannt.“ Der das geschrieben hat, sollte besser nicht mehr über die Oder reisen.
Bis vor wenigen Jahren behaupteten polnische Historiker, das Pogrom sei von den kurz zuvor einmarschierten Deutschen verübt worden. Dann lautete die Lesart, deutsche Stellen hätten die polnische Bevölkerung zu dem Massaker angestiftet oder es sogar befohlen. Letzteres wäre denkbar, doch rettet das die polnischen Täter nicht vor ihrer Schuld, ein paar sind nach dem Krieg auch verurteilt worden.
Doch 2016 wurde die polnische Kollaboration also aus der Geschichte gestrichen, und soeben hat Moskau das „Geheime Zusatzprotokoll“ aus den Annalen getilgt. Wie das wohl weitergeht? Wir Deutsche werden uns darauf einstellen dürfen, dass auch der Massenmord von Katyn schon bald wieder in unserem Sündenregister abgelegt wird. Für uns kein Problem, machen wir gern.
Zumal wir sowieso gerade in Sektlaune sind. Das haben wir unserem Finanzminister Olaf Scholz zu verdanken, der uns mit wunderbaren Zahlen entzückt. Zum sechsten Mal in Folge hat der Bundeshaushalt mit einem dicken Überschuss abgeschlossen. Mehr als 17 Milliarden Euro, Rekord. Woher kommt das viele Geld? Raten Sie mal: Wir schultern die zweihöchsten Steuer- und Abgabensätze der Welt. Und mittels Nullzins zahlt der Bund kaum noch Zinsen für seine Altschulden. Damit zerstört er Schritt für Schritt die Ersparnisse der Deutschen, die ihr Geld in Lebens- oder privaten Rentenversicherungen gesteckt haben, von wo aus es zu einem wesentlichen Teil an den Staat verliehen wurde.
Nun könnte man meinen, wenn der Staat uns schon die Ersparnisse wegzockt, könnte er uns ja wenigstens die Steuerlast erleichtern. Aber nichts da: Seit Merkels Amtsantritt ist die Steuerquote von 19,7 auf 23,2 Prozent gestiegen. Und auch Scholz verliert kein Wort über Steuersenkungen.
Immerhin macht Schwarz-Rot mit unseren Milliarden allerhand sinnvolle Dinge. Der größte Brocken geht in die Asylrücklage, wo bereits mehr als 48 Milliarden Euro schlummern. Das nur zu dem Versprechen der Kanzlerin von 2015: „Niemandem wird etwas weggenommen“ durch die Asylflut nach ihrer Grenzöffnung.
Na gut, bringen wir den Sekt lieber wieder in den Keller. Nach diesem Blick hinter die Kulisse von Scholzens Überschüssen ist uns mehr nach einem starken Kaffee. Oder Schnaps.
Wenn ihm nichts mehr einfällt, kommt der Minister ohnehin immer mit dem einen Argument: Wer weiß denn, ob es mit der Konjunktur und damit den Staatseinnahmen künftig so weitergeht? Müssen wir nicht für schlechtere Zeiten vorbauen? Tatsächlich mehren sich die Zeichen, dass es wirklich nicht mehr gut weitergeht. So lesen wir im „Handelsblatt“, dass durch den Umstieg auf Elektro-Mobilität 410 000 Arbeitsplätze in der Auto-Industrie gefährdet seien. Und alle paar Tage erreicht uns die Meldung, dass schon wieder ein Auto-Zulieferer dichtgemacht habe.
Sie sehen: Der Feldzug der Klimakämpfer beginnt sich auszuzahlen. Den jüngsten Sieg auf dem Schlachtfeld hat ihnen Siemens-Chef Joe Kaeser geschenkt. Allen Ernstes bot er Luisa Neubauer, der Galionsfigur der „Fridays for Future“-Bewegung in Deutschland, einen Aufsichtsratsposten bei der Konzerntochter Siemens Energy an. Die 23-jährige Studentin lehnte kühl ab und ließ Kaeser damit auf dessen eigener Schleimspur ausrutschen. Trotzdem hat der Top-Manager unterwürfigst gelobt, künftig noch viel klimasensibler zu agieren.
Zu Neubauers Glück hat der flotte Konzernchef gar nicht begriffen, worum es den „Fridays“-Leithammeln in Wirklichkeit geht. Klima? Ach was! Auf einem Flugblatt der Bewegung lesen wir: „Um die Klimakrise zu überwinden, müssen wir schlichtweg den Kapitalismus überwinden.“
Es geht also – mal wieder – um die rote Revolution. Das erklärt auch, warum die „Fridays“ in den alten Bundesländern so viel mehr Zulauf genießen als in den neuen. „Drüben“, wie man die DDR in der Bundesrepublik nannte, können Eltern und Großeltern davon berichten, wie prächtig es um den Umweltschutz im Sozialismus bestellt war. Das könnte beim ökobewegten Sprössling die Sehnsucht nach der Wiederkehr der roten Planwirtschaft messbar eingrenzen.
Das macht aber nichts, solange der Großangriff auf Marktwirtschaft und Industrie im weitaus größeren Westteil der Republik so sahnemäßig läuft. Und wenn sich dann noch Zeitgeistritter wie Joe Kaeser vor den Karren spannen lassen, der die Geschäftsgrundlagen ihres Unternehmens zum Schafott fahren soll, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Zumindest fürs Erste. Denn wenn die freie Wirtschaft zerstört und der Sozialismus wieder in den Sattel gesetzt ist, beginnt bald das große Jammern. Wie schon Maggie Thatcher erkannte, besteht die Tragödie der Sozialisten ja darin, dass ihnen irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht. Aber das braucht Leute wie Luisa Neubauer nicht zu schrecken. Die sitzen dann längst hoch oben auf einem Bonzenposten, wo ihnen die Misere des Volkes nichts anhaben kann.

paz

Migrationsbericht: Immer weniger Deutsche, immer mehr Ausländer

Deutschland
JF

Moslemische Frauen in Berlin (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa

 
BERLIN. Immer mehr Deutsche verlassen das Land. Laut dem Migrationsbericht 2018 der Bundesregierung wanderten zwischen 2016 und 2018 etwa 295.000 Deutsche mehr ab als zurückkamen. Demnach übersteigt bereits seit 1993 die Zahl der Auswanderer die der Rückkehrer. Unter Berücksichtigung der Spätaussiedler sei der Wanderungssaldo allerdings bis 2004 immer noch positiv gewesen.
Anders sieht es beim Zuwanderungssaldo von Ausländern aus. 2018 wanderten 460.000 mehr Ausländer ein als abwanderten. 2017 waren 498.558 mehr Fremde eingewandert als emigrierten. 2016 lag dieser Wert bei 635.308 Personen, 2015 gar bei 1.156.962. Während der Wanderungssaldo bei fast allen Herkunfts- und Zielländern positiv war, gingen lediglich mehr Österreicher und Schweizer wieder in ihr Heimatland zurück, als neu einwanderten.
Mehr Ausländer, mehr Geburten
Dementsprechend sinkt auch die Zahl der Herkunftsdeutschen von Jahr zu Jahr. 2005 waren es noch 66,4 Millionen. 2018 lebten noch 60,8 Millionen Menschen ohne Migrationshintergrund in der Bundesrepublik. Besonders auffällig ist dabei die Altersstruktur. Unter der Gruppe der 50-55jährigen wurden 2018 annähernd 5,6 Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund registriert. Bei den 25-30jährigen waren es 3,4 Millionen und bei den 0-5jährigen 2,2 Millionen.
Auch der seit 2015 zu beobachtende leichte Anstieg der Geburtenrate geht der Studie zufolge auf Babys ohne deutsche Staatsbürgerschaft zurück. Von den rund 788.000 Neugeborenen hatten im vorvergangenen Jahr 683.000 die deutsche und fast 105.000 eine ausländische Staatsangehörigkeit. (tb)

Der aktuelle WDR-Skandal ist symptomatisch dafür, wie bei den Öffentlich-Rechtlichen gedacht wird

Nur die Spitze des Eisbergs

10.01.20

Vom NDR auf Youtube präsentiert: Ein Studentenchor singt „Fick die Cops“ Foto: Sreenshot Youtube
Von Wolfgang Kaufmann
Die zum ARD-Verbund gehörende Landesrundfunkanstalt Westdeutscher Rundfunk (WDR) schaltete am 27. Dezember ein anderthalbminütiges Video in seiner Mediathek frei, das zeigt, wie gut zwei Dutzend Mädchen aus dem WDR-Kinderchor unter der Leitung von Zeljo Davutovic ein Liedchen nach der Melodie von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ trällerten. Jedoch saß die Großmutter nun hinter dem Steuer ihres SUV, mit dem sie hurtig zwei Opas samt Rollator niederwalzte. Darüber hinaus „brät sie sich jeden Tag ein Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet“, und „macht zehn Mal im Jahr ’ne Kreuzfahrt“. Deswegen lautete der Refrain dann auch: „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau!“
Bei dem Vorfall handelt es sich nicht um den singulären Lapsus einiger inkompetenter WDR-Leute, sondern um die Spitze des Eisbergs, der zeigt, wie man innerhalb des Senders denkt. Das belegt nicht zuletzt der Tweet eines weiteren WDR-Mitarbeiters namens Danny Hollek: „Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.“ Offenbar glaubte der junge Medienmacher mit Verbindungen zur Antifa, dass ihm diese infame Beleidigung Anerkennung für seine „Haltung“ eintragen würde. Immerhin hatten ja nicht nur Prominente wie der umstrittene Komiker Jan Böhmermann das Liedchen verteidigt, sondern auch der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe Jürgen Resch. Das Gleiche galt für viele Mainstream-Medien, die den Rückzug des WDR lauthals kritisierten. So hieß es auf Spiegel-Online, der Proteststurm sei durch „Rechte und Rechtsextreme“ ausgelöst worden, und der Sender habe sich von denen völlig unnötigerweise einschüchtern lassen.
Ein weiterer Beweis für die Zustände beim WDR, den übrigens auch 40 Prozent seiner regelmäßigen Konsumenten für unglaubwürdig halten, ist der Skandal um die gemeinsame Antisemitismus-Dokumentation mit dem Sender Arte aus dem Jahre 2017 „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“. Der Beitrag, der unter anderem zeigte, dass die Muslime die hauptsächlichen Träger des heutigen Antisemitismus auf unserem Kontinent sind, sollte wegen angeblicher „formaler Mängel“ ungesendet in der Versenkung verschwinden.
Nicht viel besser als beim WDR geht es beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) zu. Der produziert regelmäßig Beiträge des Online-Jugendprogramms STRG_F, die anschließend auf der Internetplattform Youtube zu sehen sind. 2018 wurde in diesem Rahmen der Kanon eines Studentenchores präsentiert, dessen unablässig wiederholte einzige Textzeile lautete: „Fick die Cops, sie sind Bullenschweine.“
Ebenso wenig skandalfrei agiert das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), das zusammen mit der ARD und dem Deutschlandradio den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Bundesrepublik bildet. So kam vor Kurzem heraus, wie dreist diese Anstalt ihre Zuschauer manipuliert. Anlässlich der Diskussionssendung mit dem Moderator Markus Lanz am 17. Dezember 2019, bei der unter anderem der ehemalige Verfassungsschutzpräsident und nunmehrige Merkel-Kritiker Hans-Georg Maaßen zu Gast war, fielen die fast durchweg feindseligen Reaktionen des Studio-Publikums gegenüber dem Klartext redenden Maaßen auf. Wenig später brachte eine Recherche des kritischen Journalisten Boris Reitschuster zutage, dass die private Hamburger Medienfirma „Fernsehmacher“, die bei der Produktion der Lanz-Sendung maßgeblich mitwirkt, auf ihrer Internetseite auch die Dienstleistung „Generieren von Wunschpublikum“ nach „zielgruppenspezifischen Merkmalen“ anbietet. Mit anderen Worten, man platziert im Studio je nach Gusto des Auftraggebers bezahlte Claqueure oder Personen mit gegenteiligem Auftrag. Dabei geben die „Fernsehmacher“ als Referenz nicht nur ZDF-Sendungen wie „Markus Lanz“, sondern auch solche der ARD an.
Angesichts dieser Zustände mehren sich nun Aufrufe, die Zahlung der Zwangsgebühren für die Sender künftig zu verweigern und den „Beitragsservice“ mit einer Vielzahl von Datenschutzanfragen lahmzulegen.

paz

Was ist dem Nahen Osten widerfahren?

Noch vor 50 Jahren bestand der Nahe Osten aus einer Reihe von stabilen Ländern, die von autoritären Diktatoren kontrolliert wurden und Araber und Nichtaraber lebten friedlich zusammen. Heute sind viele dieser Länder dabei, ihre Identität als separate Nationen zu verlieren. Die gesamte Weltgegend wird zunehmend von Chaos beherrscht und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung flieht nach Europa und weiter, da radikal-islamische Terroristen jeden ermorden, der ihnen im Weg steht.
Aktuelle Versuche, den Ursachen für diese Katastrophe auf den Grund zu gehen, sind unzureichend, weil die Menschen keine Kenntnis der zugrundeliegenden Kräfte haben, die hier ihre Wirkung ausüben. Die Erklärungsversuche berücksichtigen nur, was auf der sozialen Oberfläche geschieht, nicht auf einer bio-sozialen Ebene, der Ebene des Kerns. Ein neueres Beispiel für derartige Erklärungsversuche ist, die Schuld bei der dortigen Kultur zu suchen, „die dabei versagt, die Kräfte der Moderne entweder zu beseitigen oder sich ihnen anzupassen“.
Lassen Sie uns mit einer anderen Frage beginnen: Was ist mit der Bewegung des sogenannten Arabischen Frühlings geschehen, die angeblich die Demokratie in den Nahen Osten und in andere Regionen bringen sollte? Sie mag zwar den Regimen der weltlichen Machthaber in diesen Ländern ein Ende gesetzt haben, führte aber in keinem zur erwarteten Demokratisierung. In der Tat gab es mehr Gewalt und Chaos und weniger Demokratie, als vor dem Beginn des Arabischen Frühlings.
Weitgehend unbeachtet bleibt, daß die weitverbreitete Destruktivität, die heute im Nahen Osten und in Afrika verbreitet ist, das direkte Ergebnis des Zusammenbruchs der autoritären Struktur der Gesellschaft hin zum Anti-Autoritarismus ist, der im Westen um 1960 seinen Anfang nahm und sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt verbreitet hat, einschließlich des Nahen Ostens.
Eine weitere Frage ist die folgende: Wie man von der arabischen Bevölkerung, die seit Jahrhunderten im Nahen Osten unter extremen autoritären, oft Stammesbedingungen gelebt hat und die politisch weit rechts von der Mitte steht, realistisch erwarten kann, über Nacht in einer ähnlichen Weise wie Menschen zu funktionieren, die in einer modernen, westlich orientierten liberalen Demokratie leben? Diese Frage, die zum Kernproblem des Arabischen Frühlings vordringt, verweist auf den mystischen Glauben der Liberalen in die Vervollkommnung des Menschen durch soziale und politische Interventionen. Er ist mystisch, weil das, was erwartet wird, völlig unrealistisch ist. Der Glaube des Liberalismus ist eine säkularisierte Version der Erlösungsvorstellung durch göttliche Intervention, wie sie von religiösen Mystikern auf der politischen Rechten aufrechterhalten wird. Angesichts dessen, was im Nahen Osten geschieht, ist diese Form des mystischen Denkens jedoch sozial eindeutig weit destruktiver, wenn sie von links kommt.

Der Dritte Weltkrieg
Der Dritte Weltkrieg ist bereits dabei schnell voranzuschreiten, aber die Massen der freien Welt und ihre liberalen Führer sind immer noch ratlos über das, was und warum es geschieht. Der Krieg ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen der freien Welt auf der politischen Linken und dem Islamischen Staat (ISIS) auf der politischen extremen Rechten.
Er wurde von den instabilen sozialen Bedingungen ausgelöst, die sich aus der antiautoritären Transformation der westlichen Welt ergaben, einschließlich eines Übergangs hin weit nach links von der politischen Mitte beginnend um 1960. Die Transformation breitete sich in den Nahen Osten aus, untergrub die autoritären Herrscher dieser Nationen und destabilisierte deren repressive Macht über die Menschen. Aufgrund der geschwächten sozialen und politischen Bedingungen war die Entwicklung des islamischen Staates unvermeidlich.
Die islamischen Faschisten, die ISIS beherrschen, gehören, von einem sozio-politischen Standpunkt aus betrachtet, der extremen Rechten an. Sie haben einen tiefsitzenden Haß auf die ungebremsten Freiheiten der Menschen, die in der freien Welt leben. Sie fühlen sich emotional provoziert und wollen diese Menschen und die liberalen Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Lebens zerstören. Sie ermorden Westler, indem sie mystisch indoktrinierte und sexuell ausgehungerte moslemische Jugendliche dazu bringen Selbstmordattentäter zu werden und ihnen versprechen, daß sie in der nächsten Welt mit einer glücklichen Existenz belohnt werden.
Eine andere ihrer Massenvernichtungswaffen besteht darin, die Massen von unschuldigen Menschen in der arabischen Welt als Bauernopfer zu benutzen, indem sie sie aus ihren Häusern vertreiben, damit sie die freie Welt infiltrieren.
Konkret stellt sich uns folgende Frage: Verfügt die freie Welt, die derzeit durch die Kräfte der politischen Linken dominiert wird, über die notwendige Aggressivität und Vitalität den mörderischen Kräften des Bösen der politischen Rechten entgegenzutreten und sie zu zerstören? Aber zuerst ist die Erkenntnis von Nöten, daß wir es tatsächlich mit einem globalen Krieg zu tun haben.

Die funktionelle Beziehung zwischen der Emotionellen Pest auf der Linken und auf der Rechten
Der folgende Auszug stammt aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:
Der emotionell Pestkranke auf der Linken arbeitet subversiv mit seinem Intellekt, indem er entweder durch politisches Handeln oder durch Untätigkeit Verwirrung stiftet. Der emotionell Pestkranke auf der Rechten arbeitet offen mit seinen Gefühlen, um mittels politischer Reaktion zu terrorisieren. Zum Beispiel stammte die Bewegung des Islamischen Staates (ISIS), die von der extremen Rechten her operiert, von moslemischen Militanten, die auf die Transformation der westlichen Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären reagierten, d.h. auf die Verschiebung des politischen Mainstream ganz nach links.
Diese Extremisten reagierten mit mörderischen Gefühlen auf das, was sie als Bedrohung für ihre Lebensweise sahen. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, die von der politischen Rechten kommt, fesselten ihre barbarischen Aktionen durch das Hervorrufen von Terror plötzlich die Aufmerksamkeit der verpeilten Öffentlichkeit der westlichen Welt.
Inzwischen hat die freie Welt, die von unserem nichtsnutzigen linken Präsidenten geführt wird, den Entschluß gefaßt, sich nicht etwa auf die terroristische Bedrohung und die Notwendigkeit zu konzentrieren, die Anti-ISIS-Kräfte gegen die islamischen Fanatiker zu unterstützen, sondern auf die Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu drängen. Obama besteht auf diesem ersten Schritt, bevor er bereit ist, ein militärisches Bündnis in Erwägung zu ziehen. Sehr wohl wissend, daß er keine Chance hat Assad loszuwerden, ist Obamas politisches „Handeln“ eine verschleierte Form der Untätigkeit. Es ist ein zerstörerisches Beispiel der Emotionellen Pest von der linken Seite, da es Verwirrung darüber erzeugt, was getan werden muß. Es untergräbt wirksam die Bemühungen der Anti-ISIS-Koalition die terroristische Organisation militärisch zu zerschlagen.

Warum sprengen sie sich in die Luft?
Terroristische Moslems kommen aus autoritären, sexualablehnenden Familien, die von den sozialen Unruhen, die sich in den Ländern des Nahen Ostens zugetragen haben, zerstört worden sind. Früh in ihrer psychosexuellen Entwicklung wurden sie als Kinder so erzogen, daß sie ihre natürlichen sexuellen Triebe nicht fühlen (sie verdrängen). Als Ergebnis wurden ihre lustvollen Gefühle verdreht, verzerrt und als etwas Böses empfunden. Während der Pubertät und Adoleszenz intensivieren sich ihre Gefühle und werden für manche unerträglich.
Diese jungen Menschen sind das Rohmaterial, das von islamischen Ideologen für die Dschihad-Bewegung indoktriniert und rekrutiert werden kann. Die Intoleranz, die sie gegenüber Menschen hegen, die sich amüsieren, ist eine Projektion der eigenen unterdrückten sexuellen Gefühle. Das ist mit einer mystischen Loyalität zu ihrem fanatischen Anführer verbunden, der sie anleitet Allahs Willen zu tun und sie so zu einer Massenvernichtungswaffe umformt. Sich selbst in die Luft zu sprengen, ist mit der Vorstellung einer sexuellen Befriedigung durch die phantasierte emotionale Explosion verbunden, auf deren sehnsüchtige Erwartung sie konditioniert wurden.

Was ist der Ursprung der politischen Korrektheit?
Die Moral der politischen Korrektheit trat spontan nach der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär auf, die etwa um 1960 herum ihren Anfang nahm. Das war die Zeit, als sich der Durchbruch der menschlichen Destruktivität auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens erstmals intensivierte. Mit der Schwächung der autoritären Familie und der individuellen Autorität auf lokaler Ebene wurde die absolute Moral von Recht und Unrecht durch die relative Moral der politischen Korrektheit und der kollektiven Autorität des „Großen Bruders“ ersetzt. Die Autorität der Eltern und des Einzelnen wurde von der Autorität der Peer-Gruppen und vom Big Government übernommen.
Daß es bei der Moral der politischen Korrektheit so aussieht, als käme sie „aus dem Nichts“, weist darauf hin, daß die Menschen in der einen oder anderen Form sozialen Panzer brauchen (absolute oder relative Moral), um die zerstörerischen Kräfte, die in ihnen ringen, zu bändigen und um persönlich und sozial überleben zu können.
Jedoch gibt es qualitative und quantitative Unterschiede zwischen den beiden Moralen. Die politische Korrektheit ist schädlicher als die absolute Moral der vergangenen autoritären Ära, weil sie sich auf die oberflächlichen und destruktiven Schichten des menschlichen Lebens beschränkt und deshalb keine Ahnung von der Existenz von gut und böse hat.

Wie Leute radikalisiert werden
Um radikalisiert zu werden, muß sich der Betreffende aus der gesellschaftlichen Mitte hin zu den politischen Extremen verschieben, entweder nach links oder nach rechts. Um zu verstehen, wie Menschen radikalisiert werden, sind Kenntnisse über ihre Charakterstruktur und ihre emotionalen Funktionen von wesentlicher Bedeutung.
Im allgemeinen sind Menschen, die politisch rechts radikalisiert wurden, in streng autoritären Familien aufgewachsen, was zu einer Unterdrückung der sexuellen Gefühle des Kindes während der Kindheit und Jugend führte. Loyalität und Respekt des entsprechenden Menschen für den autoritären Vater sind absolut. In unterschiedlichem Maße verliert das Kind, als Folge der sexuellen Unterdrückung, Kontakt mit seinen sexuellen Gefühlen, die dann in einer verzerrten außerweltlichen, mystischen Art und Weise wahrgenommen werden. Das sind dann die jungen Menschen, die sich zum Dschihad und dem Islamischen Staat hingezogen fühlen.
Wenn die autoritären moslemischen Familien und ihre Gesellschaften auseinandergerissen werden, wie in Zeiten des Krieges, bleiben viele Kinder hilflos ohne Vater zurück. Sie sind die wahrscheinlichsten Opfer der Imame und Dschihad-Ideologen, die den Indoktrinationsvorgang damit beginnen, daß sie sich anfreunden und sie trösten. Indem sie die Rolle des Ersatzvaters übernehmen, geben diese emotionell pestkranken Charaktere den Jugendlichen die Führung und Liebe, nach der sie sich sehnen. Sobald sie das Vertrauen der Jugendlichen gewonnen haben, sind sie in der Lage, mystische Vorstellungen von Glück im Jenseits einzuimpfen, indem sie Allahs Wünsche erfüllen und am heiligen Krieg gegen die verhaßten Ungläubigen teilnehmen.
Bei dem Massaker vom Armeestützpunkt in Fort Hood und dem von San Bernardino waren die Moslems teilweise in der freien Welt aufgewachsen und schienen in ihrer Jugend trotz ihrer religiösen Erziehung gegenüber der Dschihad-Ideologie gleichgültig gewesen zu sein. Im späteren Leben drangen ihre latenten mystischen Gefühle an die Oberfläche, gewannen Macht über sie und verwandelten sie in Massenmörder. Wahrscheinlich waren sie paranoid schizophrene Charaktere, die unerkannte mörderische Tendenzen in sich trugen.
Es spielt keine Rolle, ob die Terroristen aus dem Ausland oder aus dem Inland kommen. Was zählt, ist die zugrundeliegende aufgestaute sexuelle Energie der Leute. Sie ist die Kraft, die sie dazu bringt, im Dschihadismus die Lösung für ihre persönlichen emotionalen Probleme zu suchen. Diese zentrale Tatsache muß zuerst anerkannt und angegangen werden, bevor dem weltweiten Dschihad Einhalt geboten und er beseitigt werden kann.

Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen
Immer wenn in den Medien von Radikalisierung die Rede ist, geht es durchgehend um Rechtsextremisten. Gibt es nicht auch auf der Linken Radikale und wenn es welche gibt, wo sind sie? Die Antwort lautet, daß es sie gibt, daß sie heute vor aller Augen sind und sich oft in hohen Machtpositionen finden, etwa als Kandidaten der Democratic Party im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten; der gegenwärtige Präsident selbst gehört zu ihnen. Anstatt sie als das zu bezeichnen, was sie sind, werden die Linksradikalen heutzutage als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet.
Weil es zu einer Verschiebung des politischen Mainstream weg von der Mitte und hin zur extremen Linken gekommen ist, werden Linksradikale nicht als das erkannt, was sie sind. Politisch fügen sich diese Radikalen harmonisch in den heutigen gesellschaftlichen Mainstream ein. Die stetige Drift der Gesellschaft nach links wird von einer neuen von Linken eingebrachten Form des sozialen Panzers flankiert, die Moral der politischen Korrektheit.

Charles Konia, M.D.

 

Die Situation in Deutschland ist mit der der deutschen Auslandsschulen in der Türkei nicht zu vergleichen.

 

 

Dr. Alice Weidel, stellvertretende AfD-Bundessprecherin und Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay_2412778_3890489_1 CC0-Pixabay

 

 
Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Alice Weidel spricht sich gegen ein Abkommen zur Gründung türkischer Schulen in Deutschland aus, wie dies aktuell zwischen der Bundesregierung und der Türkei verhandelt wird:
„Es steht zu befürchten, dass den Verantwortlichen die Tragweite des Ansinnens der türkischen Regierung, in Deutschland türkische Schulen zu betreiben, nicht mal im Ansatz bewusst ist. Die Situation ist mit der der deutschen Auslandsschulen in der Türkei, deren Absicherung den Anlass für das geplante Abkommen gibt, nicht zu vergleichen. In Deutschland gibt es eine nach Millionen zählende türkische Einwohnerschaft; das ist umgekehrt nicht der Fall. Der türkische Präsident Erdoğan hat wiederholt deutlich gemacht, dass er die in Deutschland lebenden Türken als verlängerten Arm seiner Politik betrachtet. Er hat mehrfach erklärt, dass er an einer Integration und Assimilation türkischstämmiger Bürger in Deutschland nicht nur kein Interesse hat, sondern diese sogar ausdrücklich zurückweist.
Vor diesem Hintergrund besteht die reale Gefahr, dass türkische Schulen, die von einem durch den türkischen Staat kontrollierten Verein in Deutschland betrieben werden, zu einem weiteren Brückenkopf der Indoktrination und Machtausweitung im Sinne der türkischen Regierungspolitik werden. Die Erfahrungen mit dem Ableger des staatlichen türkischen Religionsamtes Ditib lehren, dass eine auf dem Papier erfolgte Unterordnung unter deutsche Gesetze und Vorschriften in der Realität nicht viel wert ist. Schwammige Formelkompromisse wie die Vermittlung ‚gleichwertiger Lerninhalte‘ öffnen der türkischen Staats- und Religionspropaganda breite Hintertüren.
Die Verhinderung einer etwaigen von Ankara ferngesteuerten ‚Schul-Ditib‘ muss bei den Verhandlungen mit der türkischen Regierung im Zentrum stehen. Kein Abkommen ist im Zweifelsfall besser als ein schlechtes Abkommen. Es kann nicht im deutschen Interesse sein, möglichen Bestrebungen Erdoğans zur Errichtung eines türkischen Staats im Staate in Deutschland auch noch Vorschub zu leisten“, sagt Weidel.