Was ist bloß mit den beiden (noch!) christlichen Kirchen los?

Tritt ins „Kreuz“ oder: Das Versagen der verunsicherten Kirche

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Was ist bloß mit den beiden (noch!) christlichen Kirchen los?

* Der Kulturkampf, den viele vorhergesagt haben, hat längst begonnen. Wir werden ihn verlieren, wenn ich mir die „Gegenwehr“ ansehe. Statt Verteidigung und Offenheit regiert das „Appeasement“ – die Anpassung der Kirchen an den Zeitgeist.

* Der evangelische und der katholische Oberhirte in Deutschland legen ihre Brustkreuze ab, um „den Islam nicht zu kränken“. Das ist nicht Demut, sondern Feigheit. Warum sonst zeigen bereits Fotos vom Willkommenssommer 2015 Kardinal Marx ohne Kreuz, wie er auf dem Münchner Bahnhof mehrheitlich muslimische Migranten begrüßt? Diese „Kirchenfürsten“ haben offenbar ihre eigentliche Aufgabe, den Glauben zu verkünden und zu verteidigen, vergessen.

* Wann endlich melden sich die Kirchen zurück, um gegen Christenverfolgung und das Abschlachten Gläubiger zu protestieren?

* Wann endlich melden sich die Kirchen zurück, um gegen die Tötung Ungeborener zu protestieren? Stattdessen mehren sich Anzeichen, daß die Kirche bei diesem elementaren Thema zunehmend wegschaut und zuläßt, daß Kirchenvertreter mehr oder weniger offen für Abtreibung eintreten und dies als „Selbstbestimmung der Frau“ bemänteln?

* Wo bleibt das Wort der „Oberhirten“ gegen die dreisten Versuche von „Modernisierern“, christliche Symbole, Worte und Feiertage aufzugeben? „Kein Schweinefleisch in Kitas und Schulen“ ist ein weiterer Angriff auf unsere Tradition.

* Reinhard Kardinal Marx sieht das Christentum vor allem als eine vom Marxismus inspirierte Soziallehre, die den Wohlhabenderen Schuld einredet und sie in die Pflicht nimmt, alle Menschenkinder zu nähren.

* Der Papst wäscht Moslems die Füße und küßt sie. Hat er je einem gefolterten Christen seine Liebe gezeigt?

* Die Interpretation des „wahren Glaubens“ ist längst nicht mehr kircheneinheitlich; besonders in Deutschland prallen „Modernisierer“ und „Bewahrer“ aufeinander.

Der Papst geht auf Tauchstation und vermeidet, auch nur ansatzweise eine Orientierung zu geben.

* Eine Delegation deutscher Kardinäle, die diese und ähnliche Probleme im Vatikan geklärt wissen wollten, wurde, als handele es sich um Schulbuben, nachhause geschickt nach dem Motto „Macht Euren Dreck alleene!“ usw. usf.

Ratlosigkeit und Unsicherheit bei vielen Gläubigen, Ignoranz und Anpassung an den Zeitgeist bei den „Hirten“

Mit diesen vier Begriffen kann man das ganze Dilemma – übrigens beider – Kirchen erfassen. So hatte sich Jesus seine Kirche gewiß nicht vorgestellt.

Statt den Glauben tapfer zu verteidigen, gehen die Kirchen den Weg des geringsten Widerstandes, faseln von einem einzigen Gott im Christentum wie im Islam, als ob Gott und Allah gleich seien. Nein, und nochmals nein, der Gott der (wahren) Christen – ein gütiger, liebender und verzeihender – hat mit Allah nichts zu tun! Der Islam predigt Haß und Krieg gegen die „Ungläubigen“, Jesus predigt Liebe und Frieden – auch den Feinden.

Geradezu hilflos ist die Reaktion der Kirchen auf die Ent-Christlichung der Öffentlichkeit, die zu einem Verschwinden christlicher Symbole oder der moralischen Interpretationsmacht des Christentums geführt hat, das sich heute neben andere Religionen einreihen muß – siehe: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Sagen wir es doch offen:

Reinhard Marx und etliche seiner Mitbrüder arbeiten offensichtlich an einem „Christentum ohne Bekenntnis“. Das ist bequemer, als sich offen zu bekennen.

Genauso hilflos ist ihre Reaktion auf die Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft, die Institutionen wie Ehe und Familie ihrer Aufgaben entledigt und den Umbau der christlichen Kirchen zu politisierenden Sozialagenturen im Sinne einer Entmythologisierung und Profanisierung herbeigeführt hat. Dahinein passen dann „Ehe für alle“, Frühsexualisierung, „Abtreibung“ (Tötung ungeborenen Lebens) und „Sterben in Würde“ (Euthanasie) – verkappte Begriffe für die Auflösung unserer christlichen Grundwerte.

Statt sich um eine Besinnung auf die wahren christlichen Werte zu kümmern, spielt die Kirche eher die Rolle einer Sozialinstitution: „Allen wohl und niemand weh…“ Jesus hatte sich eine offensivere Glaubensverkündung gewünscht. Aber heute zählt statt Messe eher das „Event“ – zur Gaudi fehlorientierter „Christen“ aus der „Kirche von unten“.

Marxistische statt christliche Kirche?

Eher trägt Kardinal Marx zur Spaltung seiner katholischen Gemeinschaft bei, indem er sie in Mitverantwortung nimmt für die Versorgung von Millionen „Willkommenskulturgästen“, u. zw., wie er vorgibt, „aus christlicher Nächstenliebe“, aus der Liebe zum Nächsten, also auch zu den Fremden. (Das darf dabei durchaus erwähnt werden: Für solche „Verdienste“ wird der Kardinal fürstlich entlohnt: Er bekommt von dieser Gemeinschaft (vom Land Bayern, nicht vom Kirchensteuerzahler) 11.500 € im Monat Salaire und einen teuren BMW 730 i mit Chauffeur.)

Besonders auffällig wurde die Orientierungslosigkeit der Kirche anläßlich der „Feiern“ zum 200. Geburtstag von Karl Marx, dem Vater des Sozialismus. Sein Namensvetter, Kardinal Reinhard Marx, dachte nicht daran, sich und seine Kirche von Karl Marx zu distanzieren, sondern pries ihn als großen Denker.

Karl Marx wird vom Münchner Erzbischof Reinhard Marx als „ein wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems“ bezeichnet. Der Münchner Erzbischof Reinhard möchte, daß man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verlierer sind. Da könne „ein Blick“ auf Karl Marx sehr hilfreich sein.

Da springt ihm, dem Reinhard Marx, flugs der Trierer Dompropst bei, der sich veranlaßt sieht, die „Ehre“ von Karl Marx zu retten – die Ehre eines Mannes, der den Satz geprägt hat, „Religion ist Opium für das Volk!“

„…Prälat Werner Rüssel (Trier) führt auf dem Podium präzise aus, daß im gegenwärtigen Kapitalismus die Menschen zunehmend ihrer Würde beraubt werden, daß das inhumane Effizienzdenken vorherrsche und der Mensch nicht mehr als Mensch sondern als „Homo oeconomicus“ betrachtet werde. Er gesteht, das sei scharf formuliert, aber er wolle es in ebendieser Schärfe bewußt so stehen lassen…“ (Quelle: Die Koblenzer Rhein-Zeitung, 7.5.18)

Ja sind denn diese frommen Menschen allesamt vom Hl. Geist verlassen? Oder hat sie Gottes ewiger Widersacher schon fest im Griff? Kann man einem Hirten folgen, der gezielt und präzise – geradezu mit einem „unfehlbaren“ Instinkt – versucht, die Gläubigen in einigen für die heutige Zeit entscheidenden Fragen zu desorientieren und sie gegenüber den Angriffen auf Glaube und Kirche zu schwächen?

Daß die Marktwirtschaft – erst recht die „Soziale Marktwirtschaft“ – Millionen Menschen vor dem Verhungern gerettet und ihnen eine Arbeit in Würde geschaffen hat, verschweigt der Prälat ebenso wie die Tatsache, daß der von Karl Marx begründete Sozialismus Millionen Menschen verhungern ließ, verfolgte und ermordete:

Durch den Marxismus kamen mehr als 100 Millionen Menschen weltweit zu Tode. (Noch mehr Opfer forderte bisher der Islam mit etwa 300 Millionen verbürgter Opfer, ohne die ungezählten und vergessenen.) Kurz: Ohne Sozialismus und Marx wäre die Welt besser.

Dabei sind die deutschen Modernisierer (beider Kirchen) nicht einmal konsequent in ihrem Tun. Fressen geht vor Moral, wie schon Berthold Brecht erkannte. Die Kirchen in Deutschland neigen zunehmend dazu, sich wie Karl Marx zu sehr (oder nur) auf das Materielle zu konzentrieren. Die „Seelsorge“ kommt zu kurz – genauso wie die Glaubenslehre.

Oder deutlicher: Kirche heute gleicht eher einem „Sozialevent“, das den Kirchenmitgliedern Kurzweil bietet. Gotteshäuser werden umfunktioniert zu Theatersälen. Traditionelle Kirchenveranstaltungen wie Prozessionen oder Hochämter bleiben auf der Strecke – ein Prozeß, der schon lange vor „Corona“ in vollem Gange ist –, Fürbitten gibt es für nahezu alles Übel („gegen rechts“) auf der Welt, aber nicht für (auch im Glauben) bedrängte Christen. Die Oberherrschaft über das christliche Leben liegt heute eher bei akademischen, politisch korrekten Linksverstehern denn bei den Hirten selbst. Und wer den linken Quatsch nicht mitmachen will, wird ausgegrenzt, u. zw. erbarmungslos, unchristlich.

Die deutsche Bundeskanzlerin, die Pastorentochter Angela Merkel, gibt bei der Flüchtlingshilfe (seit 2015) vor, es sei ihre Pflicht, den bedrängten Menschen zu helfen. Ins selbe Horn blasen Papst Franziskus sowie ein Großteil des deutschen Episkopats.

Aber hat jemand von diesen je einen Satz gehört wie, man müsse sich vor allem um die Christen kümmern, die als unsere Brüder und Schwestern zu uns geflohen waren? Wer hat gehört, daß auch nur ein einziger Kirchenoberer auch nur einmal die Christenverfolgung sogar auf deutschem Boden in den Lagern angeprangert hätte?

Stattdessen werden wir ohn´ Unterlaß gemahnt, die Antichristen nicht zu brüskieren.

Christliche Symbole verschwinden – aber das Kreuz lebt

Das Kruzifix gehört untrennbar zum christlichen Abendland. Ob als Bild, als Statue oder als Umhänger getragen. Mit dem Kreuz kommt die geschichtliche und kulturelle Prägung unserer Heimat zum Ausdruck und ist so ein sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung. Daß ausgerechnet Bischöfe das Kreuz ablegen (oder verbergen), wenn ein Moslem in der Nähe ist, zeigt auf eklatante Weise den Verfall des Bekennermutes unserer „Oberhirten“.

Das ist im Islam grundanders: Könnte man sich vorstellen, daß ein Aythollah – der Vergleich mit einem Kardinal sei erlaubt – erkläre, er wünsche öffentlich keinen roten Halbmond oder kein Minarett zu sehen, weil er die Christen nicht provozieren wolle? Wie lange hätte dieser Ayathollah noch zu leben? Länger als 1 Tag? Ich glaube nicht. Ein Moslem läßt sich sein Bekenntnis zu Allah nicht verbieten. Schämt Euch, Ihr Christenfeiglinge! Eine schwache Aufführung der katholischen Kirche in Deutschland!

Seit Jesus am Kreuz gestorben ist zur Erlösung der Welt, ist das Kreuz das Zeichen und der Inhalt des Christentums schlechthin. Ein noch religiöseres Symbol gibt es nicht. Es ist ein Zeichen sowohl für unseren Glauben als auch für unsere kulturelle Identität. Kein Wunder, daß die Linken aller Couleur am liebsten alle christlichen Symbole stürzen würden!

Noch einmal Klartext:

Bei vielen Kirchenmenschen scheinen mir die Maßstäbe verrutscht zu sein. Das Kreuz muß im Mittelpunkt stehen, nicht die Anpassung an dessen Gegner! Nur so kann eine Spaltung der Kirche verhindert werden.

Und noch etwas: Für viele Menschen symbolisiert das Kreuz Heimat – das Umfeld, die Region, das Land, in dem ich mich wohlfühle und in dem meine „Muttersprache“ (aha!) gesprochen wird.

Es ist höchste Zeit, einen neuen „Kreuzzug“ für eine längst überfällige Diskussion zu beginnen. Es geht um das Verhältnis von Staat und Kirche, es geht um eine grundlegende Debatte um das Fundament unseres Staates!

Gewiß, das Kreuz ist in erster Linie ein religiöses Symbol. Es gehört aber auch zu den Grundfesten unseres Staates. Es hat (hatte?) eine identitätsstiftende, prägende Wirkung für unsere Gesellschaft. Was sind wir doch für Feiglinge geworden! Wir reden über Toleranz für andere Religionen, trauen uns aber nicht, zu unseren eigenen Werten, unserer eigenen Religion zu stehen.

Genau verstanden ist das Kreuz ein Zeichen des Widerspruchs gegen Christenverfolgung, gegen die gewaltsame Versklavung und grausame Abschlachtungen von Mensch und Tier, gegen Sünden wie Zwangsehen, Kinderehen, Vielehen und so weiter. Wer als Christ dieses Verständnis ignoriert, stellt sich letztlich auf eine Stufe mit den Imamen und deren unmenschlicher Ideologie.

Papst Johannes Paul II würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er die Verleugnung des Kreuzes durch führende deutsche Bischöfe hätte miterleben müssen. Von ihm stammt das eindringliche Wort: „Sie können uns Katholiken alles nehmen – nicht aber das Kreuz!“

Deshalb sei den zagenden Bischöfen zugerufen:

„Kehren Sie um, Eminenzen! Geben Sie den Gläubigen Halt im Zeichen des Kreuzes, aber treten Sie sie bitte nicht ins Kreuz! Wenn Sie das wollen, dann treten Sie bitte selbst aus – und fordern Sie Ihresgleichen dazu auf, ebenfalls aus den Reihen der Kreuzverleugner auszutreten. Tun Sie das nicht, machen Sie sich zum Mitschuldigen an der Abschaffung der Kirche.“

Östlich der Oder-Neiße-Linie stellte Josef Stalin seine Verbündeten vor vollendete Tatsachen

75 Jahre Potsdamer Konferenz

Als die Siegermächte der Vertreibung der Deutschen ihren Segen gaben

Die „Großen Drei“ am 18. Juli 1945 im Konferenzraum des Schlosses Cecilienhof bei Potsdam: Joseph Stalin, Harry S. Truman und Winston Churchill (v.l.)

Die „Großen Drei“ am 18. Juli 1945 im Konferenzraum des Schlosses Cecilienhof bei Potsdam: Joseph Stalin, Harry S. Truman und Winston Churchill (v.l.) Foto USA

Östlich der Oder-Neiße-Linie stellte Josef Stalin seine Verbündeten vor vollendete Tatsachen

Klaus J. Groth
20.06.2020

Die Konferenz von Potsdam setzte den Schlussstein des Zweiten Weltkrieges, zugleich vollzog sie den ersten Spatenstich des Kalten Krieges. Offiziell „Dreimächtekonferenz von Berlin“ genannt, sanktionierten die politischen Führer der UdSSR, der USA und Großbritanniens bei diesem Treffen die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie, der Tschechoslowakei und Ungarns.

Im Schloss Cecilienhof bei Potsdam kamen der Präsident der Vereinigten Staaten, der Premierminister des Vereinigten Königreiches und der Vorsitzende des Ministerrats der UdSSR vom 17. Juli bis 2. August 1945 zusammen, um über die Zukunft Deutschlands und andere Brennpunkte der Welt zu entscheiden. Die Teilung Deutschlands stand nicht auf der Tagesordnung, war aber eines der Ergebnisse dieser Zusammenkunft.

Der Konferenzort Potsdam war nicht die erste Wahl. Viel lieber hätten es die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges gesehen, wenn sie in der Hauptstadt des besiegten Feindes hätten tagen können, also in Berlin. Doch die Bomber der Briten und US-Amerikaner sowie die einrückenden Sowjets hatten die Stadt zu gründlich zerstört. Es fanden sich keine geeigneten Quartiere. Im benachbarten Potsdam hingegen gab es noch herrschaftliche Villen und ein Schloss, das gut zu sichern war.

Stalin kam im Sonderzug

Auf Schloss Cecilienhof war Josef Stalin der Hausherr, das demonstrierte er mit Nachdruck. Den Konferenztisch hatte er aus Moskau kommen lassen, die Stühle für die „Großen Drei“ ebenfalls. Die anderen Möbel hatte man den umliegenden Hohenzollernschlössern entnommen; sie kamen nie mehr dorthin zurück.

Die US-amerikanische und die britische Delegation reisten per Flugzeug über Gatow an. Stalin kam im gepanzerten Sonderzug, er mochte nicht fliegen. Dafür war eine Sonderstrecke mit der russischen Spurweite bis nach Potsdam verlegt worden. Die 2000 Kilometer lange Strecke sicherten 18.500 Kräfte des sowjetischen Geheimdienstes. Acht Panzerzüge des NKWD fuhren die Strecke regelmäßig ab.

Stalin hatte große Anstrengungen unternommen, um aus Potsdam einen passablen Konferenzort zu machen. Dennoch begannen die Verhandlungen mit einer Panne. Als erster Tag der Gespräche war der 16. Juli vereinbart worden. Stalin kam aber erst am 17. Juli an, zwei Tage später als US-Präsident Harry S. Truman und der britische Premierminister Winston Churchill.

An jenem 17. Juli wurde um 17 Uhr die Konferenz eröffnet. Auf der Tagesordnung standen die neuen Grenzziehungen in Europa, die Verwaltung des besetzten Deutschlands, die einzufordernden Reparationsleistungen und der Krieg im Pazifik. Truman schlug neben anderen Punkten für die Tagesordnung vor: Entnazifizierung, Demokratisierung, Neuordnung des gesellschaftlichen Lebens im gesamten Deutschland, gleichzeitige Gewährung der Grundrechte für alle.

Stalin machte mit seinen Ergänzungen bald deutlich, dass es ihm vor allem darum ging, ein größtmögliches Stück vom Kuchen zu ergattern. Er setzte die Aufteilung der Kriegs- und Handelsmarine auf die Tagesordnung, machte die deutschen Reparationsleistungen zu einem Hauptanliegen, forderte eine sowjetische Beteiligung an der Verwaltung der deutschen Industrieregionen.

„Geordneter und humaner Transfer“

Schon vor der Kapitulation der Wehrmacht, auf der Konferenz von Jalta vom 4. bis zum 11. Februar 1945, hatten die „Großen Drei“ vereinbart, die Grenzen des polnischen Staates nach Westen zu verschieben, aber den neuen Grenzverlauf noch nicht genau festgelegt. Nun mussten Churchill und Truman in Potsdam zur Kenntnis nehmen, dass die Sowjets längst Fakten geschaffen hatten. Sie hatten Polen aufgefordert, die deutschen Gebiete bis an Oder und Neiße zu besetzen und die dort ansässige Bevölkerung zu vertreiben.

Churchill und Truman lehnten das ab. Truman verwies auf die ausschließlich deutsche Bevölkerung von neun Millionen Menschen. Churchill ergänzte, es sei für Polen nicht förderlich, „so viel deutsches Gebiet zu übernehmen“. Er lehnte eine so umfassende Vertreibung ab. Allenfalls sei vorstellbar, so viele Deutsche zu vertreiben, wie Polen von östlich der Curzon-Linie gekommen seien, nämlich zwei bis drei, aber keine acht bis neun Millionen. Die seien doch längst schon „fortgegangen“, behauptete Stalin. Kurz zuvor, im Juni, hatte er in einem Streifen von 100 bis 200 Kilometern östlich der Oder-Neiße-Linie alle Deutschen vertreiben lassen. Vertreter Polens erklärten, in dem betreffenden Gebiet lebten allenfalls anderthalb Millionen Deutsche. Von denen erwarte man, dass sie „freiwillig“ gingen.

Die Verhandlungen mussten unterbrochen werden. Als Ergebnis der britischen Unterhauswahlen vom 5. Juli 1945 kam es an der Spitze der britischen Verhandlungsdelegation zu einem Wechsel von Churchill zu Clement Attlee. Über die polnische Westgrenze wurde auch danach gestritten, bis zum Ende der Konferenz.

Zwar erkannten US-Amerikaner und Briten die Grenzziehung völkerrechtlich nicht an, konnten aber lediglich „einen geordneten und humanen Transfer“ der Deutschen, die „in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind“, auf dem Papier vereinbaren.

paz

Wenn die Erinnerung gesäubert wird

Gesellschaft

Erst die Monumente, dann die Menschen: Das Gemälde „Die Beschädigung der Gewölbe der Könige in der Basilika von Saint-Denis“ von Hubert Robert (zwischen 1793 und 1808) zeigt die Plünderung der Königsgräber im revolutionären Frankreich im Jahre 1793. Unmit

Erst die Monumente, dann die Menschen: Das Gemälde „Die Beschädigung der Gewölbe der Könige in der Basilika von Saint-Denis“ von Hubert Robert (zwischen 1793 und 1808) zeigt die Plünderung der Königsgräber im revolutionären Frankreich im Jahre 1793. Unmit

Die Geschichte lehrt, dass der Weg von der Verdammung einer unbequemen Vergangenheit zu Tugendterror im Namen des Fortschritts kurz ist. Auf die Attacken gegen Denkmäler folgten nicht selten Angriffe gegen Menschen. Selbst schöpferisch tätig waren die Denkmalstürzer selten

 

Eberhard Straub
27.06.2020

Seit Wochen nun arbeiten sich die Bilderstürmer unserer Tage an den vermeintlich bösen Geistern der Vergangenheit ab. In Nordamerika und Europa werden Denkmäler von Kolonialherren und Sklavenhaltern von den Sockeln geholt; und mit Immanuel Kant steht inzwischen selbst ein Vater der europäischen Aufklärung im Verdacht, ein Rassist gewesen zu sein. Schon erscheinen Artikel mit Empfehlungen, welche Bücher noch gelesen und welche Filme noch geschaut werden dürfen. Für den Hollywood-Klassiker „Vom Winde verweht“ zum Beispiel – mit acht Oscars und zwei Ehren-Oscars einer der höchst dekorierten Streifen der Filmgeschichte – sieht es gar nicht gut aus.

Neu ist dieses Phänomen keinesfalls. Im Gegenteil. Wer in die Geschichte schaut, wird dort schnell an Beispielen fündig werden, bei denen die „gute alte Zeit“ nicht nur in einem ungünstigen Licht erschien, sondern geradezu bekämpft wurde. Dann wurden die Namen historischer Persönlichkeiten aus dem alltäglichen Sprachgebrauch getilgt und Denkmäler geschändet oder ganz zerstört. Derlei Säuberungen fielen zumeist umso größer aus, je ambitionierter die Herrscher der jeweiligen Gegenwart waren.

Auslöschung versus „Umtaufung“

Schon im kaiserlichen Rom konnte der Senat offiziell die „damnatio memoriae“ eines Herrschers nach dessen gewaltsamem Tod verkünden; was bedeutete, sämtliche Spuren, die in der Öffentlichkeit an ihn erinnerten, auszulöschen. Das berühmteste Beispiel ist Kaiser Nero, der bis heute als Inbegriff wüster Tyrannenlaunen gilt. Seine Statuen wurden ebenso beseitigt wie Inschriften, die ihn feierten. Freilich wurde der sehr populäre und hochbegabte Kaiser alsbald von zweien seiner Nachfolger rehabilitiert, was bestätigt, dass es sich mit der dramatischen Absicht, Nero gleichsam aus der Geschichte Roms zu entfernen, vornehmlich um eine politische Intrige handelte.

Römische Senatoren kamen deshalb auch gar nicht erst auf den Gedanken, ganze Perioden ihrer Geschichte als fragwürdig oder gar verdammenswert zu erachten. Auch die Christen, die im bewussten Gegensatz zur heidnischen Kultur standen, von der sie doch selbst geprägt worden waren, schlossen deshalb viele Kompromisse mit den Zeugnissen der vor ihnen dagewesenen Religionen. Sie demolierten nicht im radikalen Eifer die Tempel, sondern „tauften“ sie, indem sie diese zu Kirchen umbauten. So ließ sich viel eindringlicher der Triumph der Wahrheit über Aberglauben und Lüge veranschaulichen als durch Verwüstung. Mit den Dichtern verfuhren sie ähnlich. In christlicher Interpretation konnten etwa Vergil und Ovid dem Heidentum entwunden und Traditionen den veränderten Zeiten angepasst werden, ohne dass es zu einem Kulturbruch kommen musste. Die Geschichte bestand aus Übergängen, weil jeder Untergang neue, kräftige Welten vorbereitete.

Nicht viel anders verhielten sich die orientalischen Muslime. Die Hagia Sophia in Konstantinopel, einst die erhabenste und schönste Kirche der Christenheit, wurde zur Moschee, später unter Kemal Atatürk zum Museum, und wahrscheinlich demnächst wieder eine Moschee. Ähnlich verfuhren die Spanier mit der prachtvollsten Moschee in Europa, der Mezquita in Córdoba, die geringfügig verändert als christlicher Dom heute davon Zeugnis ablegt, das alles in der Welt dem geschichtlichen Wandel unterworfen ist, dass auch die großen Wandler der Menschen und Zeiten, die Religionen, zur Geschichte gehören, in der sie sich entwickeln und ihre Kraft entfalten.

Wer vergangene Epochen auch nur annäherungsweise verstehen möchte, sollte sich deshalb vor pauschalen Urteilen hüten. Geschichte, auch als scheinbar bloße Nationalgeschichte, ist zunächst einmal etwas Fremdes und gar nichts unmittelbar Vertrautes. Daran erinnerte Goethe, selbst ein ungemeiner Historiker, in seiner Farbenlehre: „Wenn wir uns von vergangenen Dingen eine rechte Vorstellung machen wollen, so haben wir die Zeit zu bedenken, in welcher etwas geschehen, und nicht etwa die unsrige, in der wir die Sache erfahren, an jene Stelle zu setzen.“

Mit Terror in eine neue Zeit

Zu dieser anspruchsvollen Forderung gelangten Goethe und seine Zeitgenossen unter dem Eindruck der Französischen Revolution und deren Ausschreitungen. Die Revolution war der radikale Bruch mit der Geschichte Europas und seiner Kultur. Erst vor wenigen Tagen verwahrte sich der französische Präsident Emmanuel Macron angesichts der Bilderstürmereien unserer Tage gegen die Verrohung und bekannte sich sowohl zu der in Monumenten sichtbaren Geschichte als auch zu den Werten der französischen Republik. Dabei vergaß er freilich die barbarischen Rasereien der Revolutionäre am Anfang der republikanischen Geschichte Frankreichs, die immerhin aus dem gebildetsten Volk des alten Europa kamen.

Die Revolutionäre des späten 18. Jahrhunderts stürzten zunächst die Denkmale der Könige und köpften die Statuen der Könige in den Fassaden der Königskirchen, den Kathedralen; sie schändeten Heiligenbilder und plünderten Schlösser wie Versailles – und irgendwann schlugen sie anstelle der Denkmäler den Menschen die Köpfe ab.

Die damaligen Gewalttaten bestätigten einem klaren Feind der Revolution, dem Grafen Antoine de Rivarol, dass „die zivilisiertesten Reiche der Barbarei ebenso nahe (sind) wie das am sorgfältigsten polierte Eisen dem Rost. Nationen wie Metalle glänzen nur an der Oberfläche.“ Ihre Rohheiten hielten sie freilich für eine reinigende Energie, die Frankreich und die Franzosen radikal von den widerwärtigen Erinnerungen an ihre finsteren Jahrhunderte unter der sie entwürdigenden Macht von tyrannischen Monarchen und Priestern befreien würde.

Den Kulturbruch gaben die Anführer des totalen Umsturzes – Georges Danton, Maximilien de Robespierre, Camille Desmoulins oder Louis Antoine de Saint-Just – für den Aufbruch in eine helle, wahrhaft neue Zeit aus, in der alle Menschen Brüder sind, zu denen sie von den Franzosen erzogen würden, die ihnen mit ihrem „Élan“ um mindestens zwei Jahrhunderte voraus seien. Die Revolution wollte ja nicht Missbräuche abschaffen, sondern die Bräuche überhaupt. Sie beseitigte ja nicht nur die Monarchie, sondern – im Namen der nationalen Einheit – die Selbstständigkeiten in den Provinzen; sie verdrängte die regionalen Sprachen und Kleider, weil die eine Vernunft ihre wohltätige Macht in der Vereinheitlichung bewähren müsse.

Gleichschaltung des Denkens

In der Vielfalt fürchteten die Revolutionäre den Parteigeist und den Egoismus, die sich gegen die homogene Volksgemeinschaft verschwören würden. Die Freiheit konnten sie sich nur als beherzte Despotin denken, die jeden Einzelnen erzieht und den Massen angleicht, damit alle nur noch unterschiedslos Mensch sind.

Die abstrakten Theorien bedurften allerdings anschaulicher Vergegenwärtigung, um die Bürger mit Leidenschaften zu erfüllen und zum lebhaften Ausdruck nationalen Wollens zu machen. An die Stelle der überkommenen Riten, Zeremonien und Sitten sollte ein neuer Stil treten, der die gesamte Gesellschaft erfasste. Deshalb war die Zerstörungswut der Revolutionäre durchaus mit der Absicht verbunden, neue Lebensformen zu finden für einen neuen Menschen in einer wirklichen neuen Zeit.

Eine Nation als Erziehungsanstalt

Es gab damals Architekten, die die Bauformen auf die elementaren geometrischen Urformen beschränken wollten. Anstelle der Könige mahnten nun Freiheitsstatuen an die nationalen Tugenden; Plätze und Straßen erhielten ebenso neue Namen wie die Monate. Die gesamte Umwelt wandelte sich in ein Erziehungslager, dem keiner zu entrinnen vermochte. In den Domen wurden Feste der Vernunft gefeiert, Freiheitsbäume sowie Massenvereinigungen zum Lob der Vernunft und der durch sie vernünftig gewordenen Nation verliehen der berechnenden und planenden Rationalität sakrale Würde.

Der Vernunftstaat feierte sich als Erlösungsanstalt. Das ging nicht ohne Widersprüche und viele Verkrampfungen ab. Erst Napoleon sorgte als Konsul und Kaiser dafür, dass die meisten Neuerungen der Revolution als lächerlich beiseitegeschoben wurden und Frankreich nach und nach wieder mit seiner Vergangenheit in Verbindung gebracht wurde. Als wirklich nationaler Stil Frankreichs ist der kaiserliche in Erinnerung geblieben.

Die Schreckensherrschaft der radikalen Demokratie aber blieb unvergessen, weil sie veranschaulichte, dass die radikale Abkehr von Erfahrung und Geschichte zum Vorteil reiner Abstraktionen – die Freiheit, die Vernunft, der Mensch – die wirkliche Welt zum phantastischen Reich verwandelt für die Wünschbarkeiten ideologischer Projekte-schmiede. Die amerikanische Revolution hingegen kämpfte im Namen des alten Rechts und des Herkommens gegen Neuerungen des britischen Parlaments und dessen absolutistische Neigungen. Deswegen gewann das Experiment an Dauer.

Geschichtslosigkeit der Demokratien

Allerdings führten die demokratischen Prinzipien unweigerlich zu einem gespannten Verhältnis der USA zur Geschichte. Jegliche Historie als undemokratische Vorgeschichte verdient dort eine geringere Wertschätzung als der befreiende und welterlösende „American Way of Life“, der mittlerweile zum Weg des „Westens“ schlechthin geworden ist.

Demokraten leben ganz in der Gegenwart, wie Alexis de Tocqueville 1825 in den USA beobachtete. Sie können nicht von sich absehen und werden leicht ungeduldig, sobald sie auf Lebensformen treffen, die ihren Idealen widersprechen. In problematischen Situationen wie der gegenwärtigen wird dann die gesamte Geschichte unter Verdacht gestellt. Die gewalttätige Wendung gegen die Vergangenheit erschöpft sich jedoch schnell in bloßer Gewalt. Die Versuche der revolutionären Franzosen Ende des 18. Jahrhunderts, das gesamte Leben total umzugestalten, waren letztlich vergeblich. Auch bei den heutigen Bilderstürmern zeigt sich außer der Wut bislang keine schöpferische Energie.

• Dr. Eberhard Straub ist Historiker und Publizist. Zu seinen Werken gehört unter anderem „Der Wiener Kongress. Das große Fest und die Neuordnung Europas“ (Klett-Cotta 2014).
www.eberhard-straub.de

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Alte weiße Narren

Der Wochenrückblick

Alte weiße Narren

Wo das Attribut „deutsch“ auf einmal wichtig wird, und warum dunkle Kapitel hell sein müssen

Hans Heckel
26.06.2020

Wer erfolgreich lügen will, der muss vor allem eines sein: beinhart konsequent. Wer seine erflunkerte Version der Wahrheit mitten im Gerede plötzlich ändert, der fliegt nämlich auf. Die Schönredner und Zurechtschreiber der Stuttgarter Gewaltexzesse sind allesamt auf die Nase geflogen, weil sie diese Weisheit sträflich missachtet haben.

Die „Berichterstattung“ stolperte von Anfang an durchs politisch verminte Gelände: Auslöser der Krawalle sei die Kontrolle eines „17-jährigen deutschen Staatsbürgers mit weißer Hautfarbe“ gewesen. Schon da verspürte jeder medienerfahrene Bundesbürger einen faden Geschmack auf der Zunge. Warum werden Staatsangehörigkeit und Hautfarbe so demonstrativ herausgestellt? Haben sich linientreue Medien nicht dazu verpflichtet, Nationalität oder Hautfarbe eines Tatverdächtigen nur dann zu erwähnen, wenn es für die Beschreibung des Hergangs unerlässlich sei? Und war es das hier? Eindeutig nein. Schon mal merkwürdig.

Von da an drehte sich der politisch korrekte Tanz um den heißen Brei immer schneller, bis alle Tänzer mit Schmackes im Salat gelandet sind: Bei den rund 500 Randalierern habe es sich um „Kleingruppen“ gehandelt, die sich laut der baden-württembergischen Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz aus der „Party- und Eventszene“ rekrutierten. Politiker beeilten sich, die Gewalt scharf zu verurteilen – aber immer mit dem fertiggestanzten Nachsatz: „Egal woher sie kommt.“ Als Donald Trump den gleichen Nachsatz zu Gewalttaten mutmaßlich rechtsradikaler Täter benutzte, wurde ihm das als „Verharmlosung rechter Gewalt“ um die Ohren gehauen. Aber das nur am Rande.

Zu dem Zeitpunkt liefen die sozialen Medien bereits über von privaten Videos, auf denen die jungen Gewalttäter und Plünderer ausgiebig zu sehen waren. Es handelte sich beinahe ausschließlich um junge Männer mit orientalischem oder schwarzafrikanischem Aussehen, zu hören waren auch „Allahu akbar!“-Rufe. Nun gab die Polizeiführung bekannt, dass von den 25 Festgenommenen zwölf die deutsche Staatsbürgerschaft besäßen, drei davon mit „Migrationshintergrund“.

Damit war der Schaden einigermaßen begrenzt: immerhin fast halbe-halbe. Bei dieser Version hätte man bleiben sollen. Doch dann traten diese Idioten aus Politik und Medien auf den Plan, die sich entsetzlich verplappert und damit alles verdorben haben. So lasen wir in der „Süddeutschen Zeitung“ den Vorwurf: „Vom Streifenpolizisten bis hinauf in die Spitze des Bundesinnenministeriums herrscht ein Maß an Nicht-Wissen über die interkulturelle Gesellschaft, das nicht mehr entschuldbar ist. Selbstverständlich ist Rassismus in Sicherheitsbehörden ein ernstes Problem …“ Linkspartei-Chef Bernd Riexinger fragte spitz: „Geht’s hier um Ausgrenzung?“ Seine Genossin Ulla Jelpke spricht sogar glatt heraus von „Rassismus“.

Interkulturelle Gesellschaft? Ausgrenzung? Rassismus? Wie in aller Welt kann das von Belang gewesen sein, wenn die Herkunft der Täter doch überhaupt keine Rolle gespielt haben soll bei der „blindwütigen Gewalt“, und „Deutsche“ doch „ebenso“ beteiligt gewesen seien wie Andersstämmige?

Des Rätsels Lösung ist ebenso simpel wie platt: Wenn es um Täterbeschreibungen geht, sind Attribute wie „weiß“ oder „deutsch“ die erste Wahl. Wenn dagegen Opfer gesucht werden, handelt es sich bevorzugt um „Migranten“ oder Farbige oder Ähnliches. Da ist es sozusagen logisch, dass sich die ethnische Zuordnung der Beschriebenen mitten in der Erzählung abrupt ändert, wenn Täter zu Opfern umgedichtet werden sollen.

Ein junger Mann, der die Randale beobachtet hat, meinte zu einer Zeitung, die Leute hätten da ein bisschen „Amerika gespielt“. In den USA gehen Demonstranten, darunter zahlreiche Gewalttäter, seit Wochen unter der Parole „Black Lives Matter“ (Schwarze Leben zählen) auf die Straße. Bekanntlich sind die Afroamerikaner in ihrer großen Mehrheit Abkömmlinge schwarzer Sklaven und meinen daher, mit den Weißen in ihrem Land noch ein Hühnchen rupfen zu müssen.

Dass junge Männer schwarzafrikanischer oder arabisch-orientalischer Herkunft in Deutschland aber meinen, das Schicksal ihrer vermeintlichen „Brüder“ in den USA zu teilen, muss irritieren. Bekanntlich wurden die allermeisten afrikanischen Sklaven von ebenso schwarzen Sklavenhändlern verkauft. Und zwar in der Mehrheit nicht an Europäer, sondern an arabische Schinder.

Gerade „wir als Deutsche“ haben ja ein recht strenges Verhältnis zu Begriffen wie „Verantwortung vor unserer Geschichte“ und „historische (also auf ewig vererbte) Schuld“. Nach dieser Lesart sind die Immigranten, die heute aus Afrika kommen, die Nachfahren der Sklavenhändler, welche die Vorfahren der Afroamerikaner ins Unglück gestürzt haben. Und die jungen Orientalen blühen am Stammbaum jener arabischen und türkischen Sklaventreiber, die mit den menschenhandelnden Vorfahren unserer schwarzafrikanischen Zuwanderer so glänzende Geschäfte gemacht haben.

Doch was heißt hier eigentlich „gemacht haben“. Das barbarische Geschäft mit Menschen geht in Teilen Afrikas bis in unsere Epoche munter weiter. Einen Brennpunkt der „modernen“ Sklaverei bildete bis in unser Jahrhundert der Sudan, das Land an der Schnittstelle zwischen arabischer und schwarzafrikanischer Welt.

Für das Schicksal der dort versklavten Schwarzen interessiert man sich allerdings weder in den Straßen von Seattle noch auf den Plätzen Stuttgarts, wo sie „Amerika spielen“. Das „dunkle Kapitel“ ist eben nur dann ein Thema, wenn es hell genug ist, was die Hautfarbe der Täter angeht. Und wenn sich die entfernten Nachfahren der Täter ein schlechtes Gewissen einreden lassen, wovon die orientalischen Krawallos von Stuttgart weit entfernt sind. Auch dass nordafrikanische Araber jahrhundertelang, und noch bis 1830, europäische Mittelmeerorte überfallen und schätzungsweise eine Million christliche Europäer in die Sklaverei entführt haben, rührt sie nicht im Mindesten.

Britische Unternehmen wollen als Sühne für ihre historische Verstrickung in den Sklavenhandel nun für Projekte spenden, die ethnischen Minderheiten auf der Insel zugutekommen sollen. Nutznießer werden ganz sicher auch Gruppen sein, deren Vorfahren aus dem arabisch-muslimischen Raum nach Britannien kamen.

Da könnten sich interessante Konstellationen ergeben, was den Geldfluss angeht. Am Ende gar leisten Europäer, deren europäische Verwandte im Süden über zahllose Generationen der Gefahr der arabischen Verschleppung ausgesetzt waren, „Wiedergutmachung“ an die Nachfahren genau jener Menschenräuber, welche sich damals schuldig gemacht haben. Und diese Nachfahren werden das Geld gönnerhaft annehmen – nicht ohne den mahnenden Hinweis, dass damit die „Schuld der weißen Europäer“ ihnen gegenüber aber noch lange nicht getilgt sei. Helau, ihr alten weißen Narren!

paz

Es ist ein Märchen, dass die Azteken von 500 Spaniern besiegt wurden

Es ist ein Märchen, dass die Azteken von 500 Spaniern besiegt wurden: An der Seite von Hernando Cortez kämpften hunderttausende nicht-aztekische Indianer, die den Azteken als unerschöpfliches Reservoir für ihre perversen Menschenopfer dienten. Am Ende zerfiel das Reich der Azteken also an dessen grausamer Religion, die zahllose Menschenopfer forderte – ansonsten, so ihr Glaube, die Sonne am nächsten Tag nicht aufgehen würde.

Auch das Großreich der Inkas fiel nicht etwa lächerlichen 150 spanischen Konquistadores zum Opfer, sondern seinen eigenen religiösen Wahnvorstellungen. Die Sternendeuter der Inkas glaubten, am Firmament sichere Sternkonstellationen gelesen zu haben, denen zufolge ihr Ende unmittelbar und zeitgleich mit der Ankunft der Handvoll Spanier bevorstünde. Die Spanier mussten nichts mehr tun: Die Inkas hatten jede Abwehrbereitschaft verloren und ergaben sich ihrem “Schicksal”. Wer also meint, in der Religion liege das Heil, der wird am Beispiel der Inkas (und zahlreicher anderer Religionen) eines Besseren belehrt: Religion kann auch in den Untergang führen.

Rom ist nicht an seiner militärischen Schwäche zugrunde gegangen (in Wahrheit galten die Legionen Roms auch zum Zeitpunkt seines Untergangs immer noch unbesiegbar). Sondern an seiner inneren Dekadenz, die zum Verlust des innerrömischen Zusammenhalts führte, wie er seinen Höhepunkt in der cäsarischen Ära fand. Danach verloren die römischen Eliten schrittweise ihre legendäre Disziplin, ihren imperialen Willen und ihren bis dato untrüglichen Instinkt für Feinderkennung – und wurden von germanischen Horden unter dem Westgoten-König Alarich wie ein verfaulter Apfel gepflückt. Das war das glanzlose Ende eines 2000-jährigen Imperiums, wie es die Welt nie wieder sehen sollte.

Auch das abendländische Europa ist am Untergehen

Das liegt nicht an seinen Armeen (die sind für die Eindringlinge aus den islamischen Ländern unbesiegbar), auch nicht an einer ökonomischen Schwäche: Nach wie vor ist Europa der Ort mit der weltweit höchsten Produktivität, dem größten Exportüberschuss, der führenden Wissenschaft und Kunst. Noch kann sich (außer den USA) niemand mit Europa messen, auch wenn der Abstand zu den neuen Mächten (China, Indien, Korea, Brasilien) immer geringer wird. Und dennoch steht jenes Europa, wie wir es seit tausenden Jahren kenne, kurz vor seinem Fall.

Wie bei den Inkas und Römern, so wird auch Europa von innen aufgezehrt, ja aufgefressen wie eine Leiche von Würmern. Alle Werte, die Europa bislang zusammenhielten, stehen vor ihrem Verfall:

  • Familiensinn: Zerfallen
  • Aufopferungsbereitschaft für die Gemeinschaft: Zerfallen
  • Ehrung der Traditionen: Zerfallen
  • Verteidigungsbereitschaft: Zerfallen
  • Feinderkennung: Nicht mehr vorhanden

Der Wertverfall ist von langer Hand geplant

Die “Neue Weltordnung”, jene größte Bedrohung der Zivilisation in der Weltgeschichte, fährt nun die Früchte ihrer langjährigen Zersetzungsarbeit ein. Ohne diesen Werteverfall, – genaugenommen handelt es sich um eine Werte-Inversion, also Umkehr der Werte – hätten wir weder den völligen Zerfall der Familien, hätten wir keine Gender-Religion (Heterosexualität wird als abartig und Ausdruck von Rassismus erklärt), hätten wir keine Massenimmigration von zig Millionen, den Europäern und dem Christentum traditionell feindlich gesinnten Moslems.

Verantwortlich für den Untergang Deutschlands und Europas sind perverse Eliten, die ihre Völker bewusst in den Tod regieren

Wir erleben die Auswirkungen des Giftes der Frankfurter Schule

 

Kulturmarxistische Zersetzung ist seit Jahrzehnten Auftrag und Geschäft der etablierten Medien. Sie gibt sich gern pseudo-witzig. In dieser n-tv-Werbeanzeige wird als hinterwäldlerisch jede treue Ehefrau hingestellt – man betrügt sich einfach gegenseitig. Herabgesetzt werden das Vertrauen in partnerschaftlichen Beziehungen, die gesunden und spirituell verankerten germanischen Werte der Treue und Ehe, die zugleich Grundlagen für die Familie sind. (Zeitschriftenwerbung des Bertelsmann-Fernsehsenders n-tv vom November 2016)

 

Was die Hohepriester der Fankfurter Schule (1968 ff) lehrten, ist heute Realität:

  • Charakterwäsche und Traditionszerstörung
  • Auflösung von Ordnungen
  • Zerstörung der Kultur (traditionelle Moral, Religion und Bildung)
  • Zersetzung von Staat und Institutionen (Schwächung der Nationalstaaten)
  • Politische Korrektheit und Intoleranz (entwickelter kultureller Terrorismus)
  • Verlust von Leitbildern
  • Ressentiment gegen die Familie (Niedergang der Kernfamilie)
  • Antiautoritäre Pädagogik
  • Demokratisierung und Emanzipation
  • Gleichheitsdogma und Abbau der Eliten
  • Geschlechtergleichmacherei, Homosexualisierung der Gesellschaft
  • Ideologischer Wirklichkeitsverlust
  • Zerstörung der Innenwelt durch Sexualisierung
  • Zerstörung der Voraussetzungen des Umweltschutzes
  • Die Auflösung des Volkes
  • Zivilinvasion und multikulturelle Gesellschaft
  • Volks- und Deutschfeindlichkeit

Die Schulen, Universitäten und Medien sind das Transportvehikel dieses ideologischen Giftes

Fast alle Lehrstühle von Geisteswissenschaften (und zunehmend auch von Naturwissenschaften) sind mit Jüngern von Adorno, Habermas, Horkheimer; Marcuse, Fromm, Löwenthal, Neumann, Kirchheimer, Derrida besetzt. Fast der gesamte Lehrkörper an Deutschlands Schulen ist rotgrün. Fast alle Journalisten ebenfalls. Und SPD, Linkspartei, Grüne und inzwischen auch die CDU sind längst vom neobolschewistischen Geist der Frankfurter Schule durchdrungen. Niemand erhält heute einen Lehrstuhl an einer Universität oder einen Job als Redakteur an einer Zeitung, wenn er nicht erkennbar rotgrün ist. Niemand kommt in führende Positionen in der Politik, wenn er nicht für Massenmigration, für den Islam, für Gender und für die Selbstauflösung Deutschlands eintritt.

  • Wir hätten keine Masseneinwanderung, wenn diese nicht politisch gefördert würde.
  • Wir hätten nicht all jene inzwischen zigtausende Schwerstverbrechen an Deutschen, verübt von zumeist islamischen Immigranten, wenn diese nicht politisch in Kauf genommen, wenn nicht gar gefördert würde.
  • Wir hätten keine Verwüstungen in Stuttgart, kein Köln, kein Hamburg, Frankfurt oder Berlin, wenn die daran Beteiligten (Antifa, jugendliche Moslems) nicht dazu von der Politik ermuntert und sogar bezahlt würden.
  • Wir hätten keinen Niedergang der einst weltweiten führenden deutschen Industrie und Technologie, wenn wir nicht Parteien wie die Grünen hätten, die zutiefst technik- und industriefeindlich gesonnen wären.
  • Wir hätten kein Rentenniveau, von dem es sich kaum leben läßt, wenn wir keine deutschenfeindliche politische Agenda in allen Systemparteien hätten.
  • Wir hätten keinen dramatischen Geburtenrückgang bei den indigenen Europäern. wenn Politiker eine vernünftige Familienpolitik betreiben würden, anstatt Millionen Mensch hereinzuholen, die weder beruflich qualifiziert noch ideologisch integrationsbereit sind: Der Islam verbietet ausdrücklich die Integration in nicht-islamische Gesellschaften (etwa in Sure 5:51).
  • Wir hätten keine Anbiederung an den Islam, wenn sich die beiden Kirchen nicht erneut gegen ihre Völker verschworen hätten und ausgerechnet mit jener Religion zusammenarbeiten, in deren Länder 100-150.000 Christen pro Jahr getötet werden nur deswegen, weil sie keine Moslems sind

 

MM

 

 

 

Ansichten – Meinungen

 

Der mittlerweile fraktionslose Abgeordnete des baden-württembergischen Landtags Heinrich Fiechtner hielt am vergangenen Wochenende eine Wutrede über die Ausschreitungen und die massive Gewalt gegen Polizeibeamte in Stuttgart und sich aus Sicht der Parlamentspräsidentin in seiner Wortwahl so vergriffen, dass er des Landtags verwiesen wurde. Da er sich weigerte, den Saal zu verlassen, wurde er von der Polizei aus dem Parlament getragen.

Fiechtner hatte den Grünen, der SPD, CDU und FDP vorgeworfen, sie wollten Deutschland „von Ausländern überrannt sehen“. Er sagte:

Linksextremistische und von Ausländern dominierte Mobs sind unserer Republik nicht erst seit gestern bekannt. […] Die Politik schaut auch in diesem Fall genüsslich zu und übt sich in Krokodilstränen. […] Sie von Grünen, Roten, Schwarzen und Magentafarbenen wissen, dass Sie Dreck am Stecken haben. Sie waren es, die unser deutsches Volk von Ausländern überrannt sehen wollten. Sie waren es, die mit Ramelow in Thüringen einen Kommunisten ins Amt gehievt haben. An ihren Händen klebt Blut! Verlassen Sie diesen Plenarsaal. Begeben Sie sich umgehend auf nahe liegende Königstraße und sammeln sie die Scherben Ihrer Politik auf und nehmen Sie am besten Frau Aras gleich mit.

Die Grünen-Politikerin und Parlamentspräsidentin Muhterem Aras erklärte daraufhin:

Jetzt schließe ich Sie aus der Sitzung aus!

Zuvor hatte sie einen Ordnungsruf ausgesprochen. Später erklärte sie, dass Fiechtner von den nächsten fünf Plenarsitzungen ausgeschlossen werde. Der umstrittene Politiker will gegen den Ausschluss gerichtlich vorgehen.

Liebe Leser, die Stimmung in Deutschland ist nach den schweren Straßenschlachten und Plünderungen in Stuttgart aufgeheizt.

Liebe Leser, die Stimmung in Deutschland ist nach den schweren Straßenschlachten und Plünderungen in Stuttgart aufgeheizt.

Der Grund: Jedem, der sich mithilfe der zahllosen, zum Teil von den Tätern selbst veröffentlichten Handyvideos ein Bild vom Geschehen machen wollte, ist klar, dass diese Taten zu einem erheblichen Teil auf das Konto von schlecht bis gar nicht integrierten (und augenscheinlich auch komplett integrationsunwilligen) Ausländern gehen.

Genau diese Gruppe ist es, die nun bedauerlicherweise allen anderen bei und mit uns lebenden Menschen ohne deutschen Pass – also den Millionen fleißigen Integrationswilligen, ja zum Teil schon hervorragend Integrierten – durch ihr schändliches Treiben einen schlimmen Bärendienst erwiesen hat.

Den eigentlichen Bärendienst hat diesen – auch unserer Bürgerpartei hochwillkommenen! – Menschen, die unsere Gesellschaft voranbringen, ihre geschriebenen wie ungeschriebenen Regeln respektieren und nach Kräften zum Fortkommen unseres Landes beitragen, aber eine ganz andere Gruppe erwiesen, und zwar seit Jahren:

Nämlich die der linksrotgrünen Beschwichtiger und Realitätsverweigerer, der Denk- und Sprachpolizisten, der Verteidiger und Förderer einer unkontrollierten Masseneinwanderung nach Deutschland.

Deren Motto lautet seit langem: Wer will, darf rein – und wer mal drin ist, darf (fast immer) auf Dauer bleiben, selbst wenn er der Gesellschaft nur auf der Tasche liegt und keinerlei Integrationswillen erkennen lässt, wie die lachhaft geringen Abschiebungszahlen der letzten Jahre (regelmäßig unter 25.000 pro Jahr!) belegen.

https://www.tagesschau.de/…/abschiebungen-rueckgang-101.html

Und um diesen unverantwortlichen politischen Irrsinn vor berechtigter Kritik abzuschirmen, wird mittlerweile jeder Kritiker dieser Zustände mit der Rassismus-Keule zum Schweigen gebracht, dies auch gern mit der Unterstützung mancher Medien.

Dabei ist doch jedem Bürger klaren Verstandes und mit ausreichender Lebenserfahrung unmittelbar einleuchtend, dass jede Gesellschaft nur eine begrenzte Aufnahmekapazität hat, wenn sie neu hinzukommende Menschen wirklich integrieren möchte, ohne dabei die eigenen Werte relativieren zu müssen.

Und klar ist ferner, dass es für eine Gesellschaft nicht sinnvoll sein kann, jeden hereinzulassen, der dies fordert, sondern dass Einwanderung – sofern sie überhaupt stattfinden soll – nicht nur äußerst wohldosiert, sondern auch nur nach klaren Kriterien (und keinesfalls beispielsweise über den Missbrauch des Asylrechts) funktioniert.

Länder wie Kanada oder Australien machen es doch erfolgreich vor: Wer dort einwandern will, muss sich bewerben und seine Eignung, um die kanadische oder australische Gesellschaft voranzubringen, vorab schriftlich und nachvollziehbar darlegen.

Von so einer sinnvollen Regelung wollen die versammelten, linksgrünen Gutmenschen unseres Landes aber nach wie vor nichts wissen. Daher ist es nur konsequent, dass genau diese Gutmenschen, die leider seit Jahren an der Macht und damit für die aktuellen Zustände in unserem Land alleine verantwortlich sind, das Stuttgarter Kind nun nicht beim Namen nennen wollen.

Schuld ist in der ehemals sicheren Landeshauptstadt des ehemaligen „Musterländles“ angeblich nun eine anonyme „Party- und Eventszene“ – auf diese Formel scheint man sich in der Politik (sowie in der von der Politik eingesetzten Polizeiführung) geeinigt zu haben.

Ich selbst war lange genug in Stuttgart tätig und habe nach wie vor sehr enge Verbindungen in die Region, um aus eigener Erfahrung zu wissen, was sich hinter dieser neuesten linksgrünen Nebelkerze verbirgt: nämlich die Umschreibung für eine hauptsächlich migrantisch geprägte, abendliche Straßenszenerie (vor allem am Wochenende) mit nicht selten sehr hohem Aggressionspotential.

Mit einer friedlichen „Partyszene“ hat das nicht das Geringste zu tun. Es ist eine ständige, manchmal unterschwellige, manchmal offene Aggression, die hier an den Tag gelegt wird: Nicht wenige der eingangs genannten, integrationsunwilligen Ausländer wollen offenbar demonstrieren, wer hier in Zukunft (und viel zu oft schon heute) das Sagen auf der Straße haben wird (bzw. hat).

Diese Leute fangen mit unserem Land, mit unserer Kultur und unseren Werten, nicht das Geringste an – im Gegenteil: Sie deuten unsere Art zu leben als Schwäche, und unsere humanistischen Bildungsideale werden solchen Figuren, wie sie auf den Stuttgarter Tatvideos zu sehen sind, in ihrer Tumbheit auf immer verschlossen bleiben. Sie setzen vielmehr auf die Sprache der Einschüchterung, zur Not der Gewalt.

So verwundert es keineswegs, dass in den Stuttgarter Straßen während der bürgerkriegsähnlichen Szenen auch der Schlachtruf aller Islamisten dieser Welt zu vernehmen war: „Allahu akbar“, klar zu hören in diesem Video, was von der BILD-Zeitung zusammengestellt wurde:

https://www.bild.de/…/mob-verwuestet-stuttgarter-innenstadt…

Nennen wir das Kind also endlich beim Namen: Neben staatszersetzenden deutschen Chaoten sind es vor allem weitgehend bis vollkommen integrationsunwillige Ausländer, die für diesen durch NICHTS zu entschuldigenden Gewaltexzess in Stuttgart verantwortlich sind.

Nicht nur im Interesse Deutschlands, sondern auch der hier legal lebenden, gut integrierten Menschen aus anderen Ländern kann es daher jetzt nur heißen: Wer solch ein Verhalten an den Tag legt, hat in unserem Land nichts verloren und muss umgehend in sein Herkunftsland zurückgebracht werden.

Zeit, unsere Heimat vor solchen Tätern wie in Stuttgart zu schützen. Zeit für das Ende unkontrollierter Einwanderung nach Deutschland. Zeit für die #AfD.

Dr. Gottfried Curio zu Stuttgart: „Regierung gewissenlos!“

Stuttgart zeigt: diese Regierung, in ihrem grenzenlosen Anbiederungs-Opportunismus an die Linkspresse ist tatsächlich gemeingefährlich. Man leugnet auch wider dem Augenscheinbeweis der zahlreichen Tatvideos die wirklichen Tätergruppen – auf dass nur nicht das politische Lieblingsklientel beschädigt, sowie das große Immigrationsprogramm hinterfragt werde – und wenn importierte Gewalt noch so vielen deutschen Bürgern Schaden antut. Diesen gewissenlosen Gesellen muss endlich politisch das Handwerk gelegt werden!

Dr. Gottfried Curio zu Stuttgart: „Regierung gewissenlos!“

Randale in Stuttgart Systematische Hetze trägt Früchte

 

ArtikelbildBildquelle: photocosmos1 / Shutterstock.comNicht nur Hubertus Heil: Auf dem linken Auge blind

Rechte Straftäter, die in deutschen Medien sehr schnell zu Prominenz kommen, während linke Straftäter gemeinhin in der Anonymität von „Kleingruppen“ verbleiben, jedenfalls in in öffentlich-rechtlichen Sendern, führen immer zur selben Reaktion, die zu verbreiten wir Hubertus Heil von der SPD überlassen:

Nach dem mutmaßlich rassistischen Anschlag in Hanau hat der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Hubertus Heil die AfD als geistige Brandstifter bezeichnet. „Wir müssen mehr Härte gegen Rechts zeigen in Deutschland“, sagte der Bundesarbeitsminister am Rande einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Tat.

Die Tatsache, dass die AfD-Fraktion dort nicht gemeinsam mit den anderen in der Bürgerschaft vertretenen Parteien zusammengestanden habe, spreche für sich. „Das sind geistige Brandstifter“, sagte Heil. „Ich erlebe diese Hetzreden im Deutschen Bundestag, und in Hamburg gibt es so etwas auch.“

Nach den mutmaßlich linken Krawallen in Stuttgart, einer Mischung aus Migranten und linken Jugendlichen, die zu Hunderten „in Kleingruppen“ unterwegs gewesen seien, wie beim ZDF berichtet wird, muss man daher, der Logik der Linken folgend, schlussfolgern, dass die Linken, die seit Wochen an der Autorität der Polizei herumgraben, die Eskens der SPD, die grünen Freunde eines US-amerikanischen Kriminellen, der von Black Lives Matter, einer kommunistischen Gruppe, auf ein Podest gestellt wurde, vor dem nun weiße Menschen, weil sie weiß sind, knien sollen, die die Polizei abschaffen wollen, der Grüne Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung in Berlin, der die Beweislast umgekehrt hat, sofern es Polizisten betrifft, und so jedem Kriminellen die Möglichkeit gegeben hat, Polizeibeamte ungestraft zu diffamieren, ohne für seine Diffamierung die Beweislast tragen zu müssen, der taz-Schmierfink_in, die schon der Überschrift seines Beitrags, in dem Polizisten zu Müll erklärt werden, die sich auf Deponien und unter ihresgleichen wohlfühlen, Sympathie mit Antifa und BLM und deren Slogan „ACAB – All Cops are Bastards“, der zu „Alle Cops are berufsunfähig“ umgedichtet wird, bekundet, dass sie alle eine Mitschuld an den Krawallen von Stuttgart tragen, sie deren Wegbereiter sind.

Das heißt aber nicht, dass zutreffen würde, was Heil und andere seiner ideologischen Provenienz immer dann intonieren, wenn es eine Straftat zu vermelden gibt, die einem vermeintlich Rechten zugeordnet werden kann, denn im Gegensatz zur AfD, die Linke gerne als Grundübel unserer Zeit inszenieren wollen, sind Linke tatsächlich und belegbar für die Krawalle verantwortlich.

Nehmen wir zugunsten der linken Brandstifter, wie wir sie in Reminiszenz an Hubertus Heil nennen wollen, zunächst an, dass AfD-Mitglieder tatsächlich Äußerungen tätigen, die man als „Hetze“ bezeichnen kann, und dass die Äußerungen dazu führen, dass der Raum für öffentlichen Diskurs verroht. Trotz dieser zuvorkommenden Annahmen kommen wir nicht zum Explanandum, das z. B. der Anschlag eines geistig Verwirrten in Hanau ist, über den wir hier eingehend berichtet haben. Von dem, was AfD-Politiker oder AfD-Mitglieder reden, kann man nur dann zu dem Anschlag in Hanau kommen, wenn es gelingt, Randbedingungen zu formulieren, die für die Tat ausschlaggebend waren und in direktem Zusammenhang mit dem stehen, was AfD-Politiker sagen. Das ist, es sei denn, man verlässt den Boden der Rationalität, unmöglich, denn es ist nicht möglich, die Grenze, die Sprache von Handeln trennt, zu überschreiten, es sei denn durch einen direkten Befehl: Bringe XY um! Nicht einmal Hubertus Heil würde so weit gehen wollen zu behaupten, ein AfD-Politiker habe dem Attentäter von Hanau, Tobias Rathjen, den Befehl erteilt, Türken zu erschießen – wir nehmen es zugunsten von Heil an.

Einen anderen Weg, als über den direkten Befehl, die direkte Aufforderung an eine konkrete Person eine konkrete kriminelle Handlung auszuführen, gibt es nicht. Es ist also nicht möglich, einen Zusammenhang zwischen dem, was AfD-Politiker sagen, und dem, was z. B. Tobias Rathjen getan hat, herzustellen.

Aber es gibt einen anderen Weg und dieser Weg wird nicht von Rechten, von der AfD, sondern von Linken und dies seit Jahren und systematisch begangen. Der Weg führt über die Veränderung von Randbedingungen.

Aus der Forschung zu Kriminalität ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Straftat zu begehen, umso wahrscheinlicher ist,

– je vertrauter Straftäter mit Handlungen, die als Straftaten zählen, sind; Edwin K. Sutherland und Donald Cressey haben dies in der Theorie differentieller Assoziation beschrieben;

– je akzeptierter Straftaten in der sozialen Gruppe, der sich Straftäter zurechnen, sind; abermals sind Sutherland und Cressey die Wegbereiter, ihre Hypothese wurde in einer Vielzahl von Studien zu Jugendbanden, z. B. Short & Strodtbeck oder Wolfgang & Feracutti, belegt;

– je weniger ein Straftäter damit rechnet, erwischt bzw. dann, wenn er erwischt wird, spürbar bestraft zu werden; alle im Zusammenhang mit der Rational Choice Theorie gesammelten Ergebnisse belegen dies. Derek B. Cornish und Ronald C. Clarke haben in ihrem Sammelband „The Reasoning Criminal“ eine Vielzahl von Belegen dafür zusammengestellt;

– je weniger Angst ein Straftäter davor hat, von Vertretern der Ordnungsmacht an der Ausübung seiner Tat gehindert zu werden, dabei selbst zu Schaden zu kommen, je weniger Respekt ein Straftäter vor Recht, Gesetz und den Ordnungsmächten, die zu deren Durchsetzung geschaffen wurden, hat. Eine Vielzahl von Arbeiten, die bei der Kontrolltheorie von Travis Hirschi (und Michael Gottfredson) beginnen, in der Theorie der Kriminalitäts-Hotspots von Marcus Felson verarbeitet sind und bis zum Broken Windows Approach von James Q. Wilson und George Kelling reichen, zeigen dies.

Wenn sich Subkulturen, in denen kriminelles Verhalten eingeübt werden kann und akzeptiert ist, ungestört entwickeln können, wenn Abschreckung vor Straftaten nicht glaubwürdig und Respekt vor Ordnungsmächten nicht vorhanden ist, dann erhöht dies die Wahrscheinlichkeit für kriminelles Verhalten.

Und damit sind wir bei der Verantwortung der Linken, die seit Jahren Gewalt, wenn sie von links kommt, von Antifa, Autonomen oder sonstigen Kriminellen, nicht nur in linken Kriminalitäts-Biotopen wie z. B. in Leipzig oder Berlin dulden, sondern auch verteidigen. Der Schaden, der dem Rechtsstaat durch Enklaven, in denen er nicht durchgesetzt wird, entsteht, ist immens. Es ist derselbe Schaden der entsteht, wenn Stadtteile in Duisburg nicht mehr der Kontrolle der Polizei zugänglich sind, weil dort Clans von Migranten die Herrschaft übernommen haben.

Seit Jahrzehnten sind linke Sozialarbeiter, Politdarsteller und andere Gutmenschen dabei, das Strafrecht so aufzuweichen, dass eigentlich nur ein Rechter, der Flugblätter verteilt, oder ein Serientäter eine hohe Wahrscheinlichkeit hat, hart bestraft zu werden. Die Angst vor rechtlichen Konsequenzen, die sich mit Straftaten verbinden, ist entsprechend gering, die Achtung für die Institutionen, die eigentlich Recht und Ordnung aufrechterhalten sollen, ist dahin. Nicht nur die Achtung vor Vertretern der Ordnungsmächte, vor Polizisten, den zunehmend für politische Zwecke instrumentalisierten Staatsanwälten und vor Richtern ist dahin, auch die Motivation von Polizisten und Staatsanwälten. Wie viele unter ihnen fragen sich, welchen Sinn es hat, einen Straftäter aus der Berliner Rigaerstraße unter Einsatz der eigenen Gesundheit festzusetzen, wohlwissend, dass er vom nächsten Ermittlungsrichter wieder auf freien Fuß gesetzt wird?

Die beschriebenen Prozesse, die an sich schon dafür sorgen, dass Kriminalität als Handlungsoption attraktiver wird, werden durch politische Laiendarsteller, Aktivisten, die von sich denken, sie seien Journalist und Medien, die sich gemeinsam auf die Hatz nach Polizisten, rechten Polizisten, gewalttätigen Polizisten, Polizisten, die im Dienstwagen zum Einkaufen fahren, usw. gemacht haben, die behaupten, die Polizei habe ein Rassismusproblem, die Polizisten generell zu Müll erklären, die sie dem Generalverdacht, Tatverdächtige zu misshandeln, aussetzen, amplifiziert. Letztlich ist es diese Veränderung nicht nur der öffentlichen Wahrnehmung von Polizisten, sondern deren konkrete Behandlung durch irrsinnige Gesetze, die linken Kriminellen und Migranten signalisiert, dass man ungestraft delinquent sein kann, dass man sogar darauf vertrauen kann, von Politdarsteller und Schmierenjournalisten ob seiner Kriminalität gelobt und wenn man ganz viel Glück hat, wie George Floyd, auf ein Podest gestellt und als Märtyrer für eine schnell erfundene gerechte Sache verehrt zu werden, die Stuttgart möglich gemacht hat. Stuttgart ist die Verantwortung der Linken.

Die beschriebenen Prozesse machen Linke zu Brandstiftern, zu den Wegbereitern der Kriminellen, die gestern in Stuttgarts Innenstadt gewütet haben. Diese Prozesse gibt es nur auf der linken Seite des politischen Spektrums, es kann sie nur dort geben, denn nur Linke sitzen in den Positionen, von denen aus Gesetze wie das Berliner Antidiskriminierungsgesetz erlassen und Geschmiere, wie das in der taz veröffentlichte, ohne einen entsprechenden Aufschrei verbreitet werden können.

Ob sich ein Aufrechter unter den Linken findet, der über Rückgrat verfügt, diese Fehlentwicklung nicht nur zu erkennen, sondern auch zu bekämpfen?

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.