Horst Seehofer fördert Gleichsetzung von Islamkritik und Rassismus

Nein, das ist nicht Horst Seehofers „Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“, sondern eine themenbezogene Fotomontage.

Von MANFRED ROUHS | Von Kritik am Islam mag die Bundesregierung nichts hören. Sie setzt Islamkritiker mit Rassisten gleich. Und weil es offenbar nicht genügt, Verdikte dieser Art über die Massenmedien mitzuteilen, hat Bundesinnenminister Horst Seehofer einen „Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ ins Leben gerufen, der die Auseinandersetzung mit Islamkritikern staatlich institutionalisiert.

Der Minister, seine Regierung, die Experten in Seehofers Kreis und die Journalisten, die ihnen sekundieren, leben in einer eigenen Welt. Das macht ein Dialog zwischen dem Islamkenner Frederik Schindler und Saba-Nur Cheema deutlich, die in Seehofers erlauchten Kreis berufen wurde, um dem „antimuslimischen Rassismus“ die Stirn zu bieten. Brav lobt sie ihren Chef Seehofer, obwohl der doch vor kurzem noch der Meinung war, der Islam gehöre nicht zu Deutschland: „Er ist wohl richtig beraten worden, endlich die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit Muslimfeindlichkeit anzuerkennen.“Anzeige

Frederik Schindler spielt ihr die Bälle zu mit Fragen wie dieser: „Immer wieder gibt es Berichte über körperliche Angriffe auf Kopftuch tragende Frauen in Deutschland. Sogar Mädchen sind betroffen. Wie ist diese enthemmte Gewalt zu erklären?“

So geht es also zu in Merkels Deutschland? Allenthalben werden Frauen und Mädchen körperlich angegriffen, weil sie ein Kopftuch tragen? Quellen für solche Berichte sind die links-alternative „taz“, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW) und das Portal islamiq.de – sie bilden das Tor zu einer Scheinwelt, in der die Opfer Muslime und die Täter die bösen Deutschen sind.

Immerhin räumt Cheema ein: „Selbstverständlich hat islamisch legitimierte Gewalt etwas mit dem Islam zu tun. Es ist jedoch keine aufklärerische Kritik, Muslime spalterisch in einen Topf zu werfen.“

„Aufklärereische Kritik“ am Islam ist also erlaubt. Wer aber Muslime „spalterisch in einen Topf wirft“ ist ein Rassist. Und wer entscheidet, welche Äußerungen noch in die eine und welche in die andere Kategorie fällt? Die Experten in Seehofers Kreis?

Der „Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ wäre ein Witz, wenn er sich privat in irgendeiner Hinterhofmoschee gebildet hätte. Er wird aber durch seine staatliche Institutionalisierung zu einem Politikum, das sich einerseits nicht einfach ignorieren lässt, dem andererseits aber auch ein Nutzen zukommt: Er zeigt, welch Geistes Kind diese Bundesregierung ist.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und hat die Broschüre Coronazeit – Leben im Ausnahmezustand“ herausgegeben. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig und vermittelt Firmengründungen in Hong Kong.

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