Wir sprechen mit Univ.- Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi über die aktuelle Situation unserer WELT. Sie erfahren welche weiteren Entwicklungen seiner Meinung nach zu erwarten sind und welche Handlungsempfehlungen er den Menschen gibt.

Themen:
00:01 Vorstellung von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi
01:05 Was hat Ihr Buch „Corona Fehlalarm“ in Ihrem Leben verändert?
03:05 Der offene Brief an die Bundeskanzlerin
04:32 Der Schwur eines Arztes
07:26 Was steckt hinter dem neuen RNA Impfstoff und würden Sie sich Impfen lassen?
11:40 Prof. Dr. med Bhakdi würde folgendes tun…
13:20 „Der Stoff muss getestet werden. Die Menschen sind nun Versuchsobjekte.“
15:08 Wird es eine Impfplicht geben?
18:15 Der Rattenfänger von Hameln
21:05 Die Maskenpflicht nur als Symbol?
21:45 Was kann man wirklich tun, um sich vor einem Virus zu schützen?
23:50 Wacht auf und habt keine Angst mehr!
26:29 Unser Immunsystem ist besser als Sie denken!
29:00 Können Menschen ohne Symptome das Virus weitergeben?
33:18 Warum gab es 2018 mehr Tote als 2020?
34:09 Gibt es dieses Jahr keine Grippewelle?
36:49 Die Menschen verstehen nicht, dass Sie an der Nase herumgeführt werden…
37:06 Warum verfallen auch Ärzte in Angst durch das Virus?
37:30 Viele Ärzte sollten sich schämen!
41:20 Geht es um eine große Agenda oder was ist der Plan?
43:30 Ist es möglich ein RFID Chip beizumischen?
44:26 Herr Prof. Bhakdi gibt es noch Hoffnung?
46:25 Was sollten wir tun um dem ganzen ein Ende zu setzen Prof. Sucharit Bhakdi?
49:07 Schlusswort von Prof. Sucharit Bhakdi

Wenn Nazis laut „Alerta!“ rufen und den Anti-Kapitalismus fordern…

Von Alex Cryso und Michael Stecher

Militant und organisiert:

   
    
 


In Amerika gilt die linksextreme Antifa längst als kommunistische Terrororganisation. Wo sie auftaucht, da werden Straßenzüge verwüstet, Polizeibeamte angegriffen und Autos in Brand gesteckt.

Das alles reicht jedoch längst noch nicht aus, um sie offiziell vomunseremVerfassungsschutzbeobachtenoder sogar gänzlich verbietenzu lassen. In einem moralischverqueren Linksstaat wie dem Deutschen setzt man die Prioritäten eben ganz anders. Dort kümmert man sich lieber um die AfD und macht einen Hype aus einpaar wenigen Reichsbürgern.

Wer die Realität jedoch mit klaren Augen sieht, der muss sich längst fragen, wie organisiert und vernetzt die einzelnen Antifa-Untergruppen sind? Wie hoch der Grad der militanten

Bewaffnung ist und wie weit die Entwicklung der so genannten Migrantifa fortgeschritten ist, in der sich anti-deutsche Chaoten mit kampferprobten Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten vereinen.

Bekannt ist auch, dass Antifa-Mitglieder längst und regelmäßig den bewaffneten Straßenkampf proben.

Dies beweist beispielsweise der offene Antifa-Treff im grünversifften Freiburg: Dort treffen sich jeden Freitagabend Linksextreme zum kostenlosen Kickboxtraining. Man muss davon ausgehen, dass es noch viele weitere solcher Kampfsportangebote in ganz Deutschland gibt. Schießstände oder Ähnliches müssen ebenfalls befürchtet werden. 

Wie militant eingestellt die Antifa wirklich ist, wurde am Samstag, 22. November diesen Jahres,ganzoffen zur Schau getragen:

Bei einer Gegendemo zur Veranstaltung „Wir müssen reden“, bei der es abermals um Freiheit und Menschenrechte im Zuge der Corona-Zwangsmaßnahmen ging, zeigte die Antifa erneut ihre böse Fratze und ihr wahres Gesicht. Ein Banner mit der Aufschrift 

„Antirassistischen Selbstschutz organisieren! Massenhaft, politisch, organisiert!“

präsentierte die wahre Haltung gegenüber Menschen mit Freiheitsdenken, eigener Meinung und einer nicht regierungskonformen Einstellung.

Lautstark zog der linke Nazipulkdurch die Straßen, skandierte die üblichen Parolen, die wie immer AfD-Hetze, Polizei-Hass und die Abschaffung des Kapitalismus beinhalteten.

Ausgerechnet diese Leute befürchten auf fast schon dumm-naive Weise eine Radikalisierung unserer Gesellschaft, wenn man gegen Masken, Merkel, den Islam und die EU ist. Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich schon viele Antifa-Mitglieder in syrischen Terrorcamps haben ausbilden lassen. Zu den zigtausend muslimischen Gefährdern kommen also noch die Staatsfeinde aus den eigenen Reihen hinzu, die bis in die höchsten Politikerkreise gefördert werden. „Mit dem Blut der Märtyrer färbt sich unsere Flagge rot!“ steht an einer Häuserwand in Syrien geschrieben. Dazu posieren Antifa-Mitglieder mit schwerkalibrigen Waffen und vermummten Gesichtern. 

Der Geist der RAF atmet in der Antifa ohnehin schon längst weiter. Auch aus dieser Geschichte sollte wir gelernt haben.

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Links:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article214068746/Linksextremismus-Kampfsport-der-Antifa-bereitet-Verfassungsschutz-Sorge.html
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/504599/Antifa-Mitglieder-aus-Deutschland-erhalten-militaerische-Ausbildung-in-Syrien
www.conservo.wordpress.com     27.11.2020

EU zeigt gegenüber Polen und Ungarn ihre Doppelmoral

27. November 2020

Dr. Alexander Gauland, AfD-Ehrenvorsitzender und Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay-680186 CC0-Pixabay

Während in der öffentlich-rechtlichen „heute-show“ primitive links-ausländerfeindliche Beleidigungen gegen Polen und Ungarn ausgeteilt werden, halten die beiden Regierungen an ihrer Ankündigung fest, Veto gegen den EU-Haushaltsrahmen für die nächsten Jahre einzulegen. Die beiden Länder lehnen die Verknüpfung mit dem sogenannten „Rechtsstaatsmechanismus“ ab. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland:

„Die Regierungen in Warschau und Budapest tun gut daran, ihre nationale Souveränität zu verteidigen und das übergriffige Ansinnen der EU zurückzuweisen, sich über den Hebel der Androhung finanzieller Sanktionen in ihre Verfassungsordnung einzumischen.

Was die EU unter Rechtsstaatlichkeit versteht, ist nicht klar definiert und unterliegt in der Interpretation tagespolitischer Willkür. Es ist bezeichnend für die EU-Doppelmoral, dass mit Ungarn und Polen ausgerechnet zwei Länder an den Pranger gestellt werden, die auf ihre nationalstaatliche Souveränität pochen und auf einer restriktiven, am eigenen nationalen Interesse ausgerichteten Migrationspolitik beharren.

Rechtsstaatliche Defizite bestehen auch in anderen EU-Ländern, ohne dass diese deswegen mit Drohungen überzogen würden. Gerade in Deutschland, dessen Regierung sich eben erst mit dem dritten sogenannten ‚Bevölkerungsschutzgesetz‘ eine Generalvollmacht zur Marginalisierung des Parlaments und zur Aushebelung von der Verfassung garantierter Grundrechte durch die Exekutive hat ausstellen lassen, sollte man nicht vorschnell mit dem Finger auf andere zeigen.“

AfD

Klaus und Monika Schroeder ziehen eine erschreckende Bilanz linker Gewalt

Extremismus

Gewalt, Tötungen und Terror

Bernd Kallina 10.10.2020

Unter keiner Weltanschauung wurden in der Menschheitsgeschichte größere Megatötungen vollzogen als unter Regierungen, die sich dem Marxismus beziehungsweise dem wissenschaftlichen Sozialismus verpflichtet fühlten“, so nachzulesen im „Wörterbuch der Völkermorde“, herausgegeben von Gunnar Heinsohn. Letzterer steht nicht gerade im Ruf, politisch unkorrekte Literatur zu verlegen oder gar ein betont konservatives Lesepublikum zu bedienen, eher erscheint die andere Seite des gesellschaftlichen Polit-Spektrums als Zielgruppe relevant.

Dies sei zur Einstimmung in die „Geschichte und Aktualität linker Gewalt“ von Monika und Klaus Schroeder in ihrem Buch „Der Kampf ist nicht zu Ende“ erwähnt. Das Autorenpaar äußert im Vorwort die treffliche Ansicht, auf ein politisches Gebiet vorgestoßen zu sein, das mit massiver Kritik von links zu rechnen habe. Denn wer kennt nicht die beschwichtigenden Stimmen vornehmlich zeitgeistiger Sozialwissenschaftler und Journalisten, die da lauten: „Linke Gewalt ist gute Gewalt, sie dient hehren Zielen. Rechte Gewalt dagegen ist böse Gewalt und linke Gewalt ist, wenn nicht politisch, so doch zumindest moralisch gerechtfertigt.“ Es ist der „asymmetrische Blick auf ‚Extremismus'“, den die Autoren beklagen und sie motiviert hat, sich der anderen Seite der „Feldpostnummer“ intensiver zu widmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Mag die Parole „links gut!“, „rechts schlecht!“ noch so laut in der linkslastigen Öffentlichkeit erschallen: Davon haben sich die Autoren offenbar nicht beeindrucken lassen. Sie sind der Meinung, dass derartige Relativierungen am Kern der Problematik vorbeigehen: „Wer politisch motivierte Gewalt aus der Perspektive einer freiheitlich-demokratischen, mithin zivilen Gesellschaft kritisiert, muss gleichermaßen links, rechts oder religiös motivierte politische Gewalt ablehnen.“

Rechtfertigung der Gewalt

Zunächst präsentieren die Autoren definitorisch, was linke Gewalt sei. Danach folgt ein historischer Abriss, der unter anderem auf die Französische Revolution und auf das bolschewistische Gewaltregime eingeht, die maßgebliche Rolle von Karl Marx und die kommunistische Bewegung beleuchtet und den bewaffneten Kampf der Kommunisten gegen die Weimarer Republik darstellt. Ein ausführliches Kapitel widmet sich der „Politischen Gewalt in der DDR“, geht auf deren Entstehungsgeschichte seit 1945 ein und schildert die heute in weiten Teilen der Gesellschaft oft verdrängte Realität eines SED-Unterdrückungsapparates, dessen Arme bis weit in die Bundesrepublik hineinreichten. Das Überbleibsel dieser totalitären Kraft heißt „Linkspartei“. Sie ist, nach mehreren taktisch bedingten Umbenennungen (früher PDS), rechtlich identisch, zumindest „teilidentisch“ mit der Diktaturpartei SED.

In zwei weiteren Abschnitten thematisieren die Autoren die 68er Revolte, gehen auf „Die Entstehung und Radikalisierung der Neuen Linken“ ein, erwähnen die dabei – in Teilen – maßgebliche Rolle der „Kritischen Theorie“ jener berühmten „Frankfurter Schule“ mit ihren Repräsentanten Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Herbert Marcuse. Zu Letzterem erwähnen die Autoren sein dialektisches Verhältnis zur Toleranz, nämlich: „Gegenüber den Konservativen und der politischen Rechten gilt für Marcuse konsequent das Prinzip der Intoleranz – ,befreiende Toleranz‘ ist demzufolge Intoleranz gegenüber ‚rechts‘ und Duldung von ‚links'“. Zwar lehnt „Marcuse Gewalt aus ethischen Gründen ab, Gegen-Gewalt rechtfertigt er ausdrücklich“. Und diese vermeintliche „Gegengewalt“ fand dann in unterschiedlichen Ausformungen reichlich statt. Ein radikalisierter Teil dieser 68er Bewegung ging sogar den verhängnisvollen „Weg in den Untergrund“, dessen mörderische Spur im ausführlichen Kapitel „Der linke Terrorismus“ facettenreich nachgezeichnet wird.

Heutige „Straßenmilitanz“ und „Aktuelle linke Gewalt und ihre Begründungen“ sowie „Ausmaß und Intensität linker Gewalt“ runden in Schlusskapiteln die beeindruckende Gesamtschau kenntnisreich ab. Weil – im Gegensatz zur sogenannten ‚rechten Gewalt‘ – die von links vom politisch-medialen Komplex kaum angemessen thematisiert wird, sei hier die weite Palette heutiger Gewaltanwendungen gemäß Aufzählung im Buchkapitel angeführt wie „Gewalt gegen die Polizei“ oder „Gewalt gegen ‚rechts'“.

Wer sich das wahre und erschreckende Ausmaß linker Gewalt anhand des empfehlenswerten Buches vor Augen hält, wird dem Autorenpaar unumwunden zugestehen, einer überfälligen Chronistenpflicht sorgsam nachgekommen zu sein.

Klaus Schroeder / Monika Deutz-Schroeder
Der Kampf ist nicht zu Ende. Geschichte und Aktualität linker Gewalt
Herder-Verlag, Freiburg 2019, gebunden, 300 Seiten, 26 Euro

paz

Wie ein Echo schmerzen kann, und wovor deutsche Politiker wirklich Angst haben

Illustration: Mohr

Der Wochenrückblick

Ist Merkel zufrieden?

Hans Heckel 28.11.2020

Eine gewisse Hemmungslosigkeit und die Lust, Regeln und Konventionen zu übertreten, galt in Deutschland gut fünfzig Jahre lang als schick. Mit den 68ern nahm die Freude an der Provokation der „bürgerlichen Sitten“, die sowieso alle verlogen seien und bloß dem Machterhalt des „Establishments“ dienten, Fahrt auf.

Es musste ein halbes Jahrhundert vergehen, bis wir eine verblüffende Entdeckung machten. Die Hemmungslosen haben die ganze lange Zeit hindurch ein düsteres Geheimnis gehütet: Ihre Provokationen, Beleidigungen und Regelbrüche fußten auf dem festen Urvertrauen, dass die Provozierten, Beleidigten und Kujonierten es ihnen niemals mit gleicher Münze heimzahlen würden. Dass sie die anderen also nach Lust und Tollerei herausfordern könnten, ohne jemals auf ein ebenso derbes Echo zu stoßen.

So haben die Klimakampf-Extremisten von „Extinction Rebellion“ erst vergangenen Juli im geschützten Bereich des Reichstags eine illegale Flugblattaktion durchgezogen. Greenpeace-Krawallos erkletterten damals von außen das Gebäude und verhängten es mit einem Transparent. Und im vergangenen Jahr demonstrierten zwei Dutzend Aktivisten von „Fridays for Future“ sogar mitten im Plenarsaal unter den Augen von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

Die Aktionen im Gebäude konnten nur gelingen, weil Bundestagsabgeordnete ihre Gesinnungsgenossen hineingelassen hatten. Welche Parlamentarier das waren, hat aber niemanden so recht interessiert.

Jetzt jedoch haben ein paar Leute, die wohl als Gäste von AfD-Abgeordneten in den Parlamentssitz gelangt sind, ebenfalls nicht ordnungsgemäße Aktionen im Reichstag veranstaltet. Das Entsetzen kannte nun plötzlich keine Grenzen mehr, es war das Medienthema, Empörung allenthalben.

Ja, damit hatte wahrlich niemand gerechnet, das die „Rechten“ so was auch mal machen könnten. Ungeheuerlich! Ein Anschlag auf die Demokratie! Und, was die AfD-Einlader der Provokateure angeht, ein grober Verstoß gegen die parlamentarischen Gepflogenheiten. Sagen die, welche entgegen allen demokratischen Gepflogenheiten der AfD seit 2017 den Posten eines Bundestagsvizepräsidenten verweigern. Bemerkenswert.

Auch bei Demos ist das mit den Provokationen und Regelverstößen so eine Sache. Im Sommer walzte sich „Black Lives Matter“ über den Berliner Alexanderplatz. Nur ein Teil trug die vorgeschriebene Maske, es kam zu massiver Gewalt und Polizisten wurden wüst beschimpft („Ganz Berlin hasst die Polizei!“, „Nazis, Nazis!“). Wasserwerfer sahen wir trotzdem keine, und aufgelöst wurde die Versammlung erst nach vielen Stunden, als sowieso fast keiner mehr da war. Nun erinnern Sie sich an die Wasserwerferszenen von der „Querdenken“-Kundgebung vor ein paar Tagen. Oder die wütenden Medien- und Politikerkommentare gegen die Demo. Den massiven, ziemlich robusten Polizeieinsatz. Wie sich die Umgangsformen von Polizei, Politik und Medien doch ändern können.

Um nicht selbst in den Strahl der Wasserwerfer und medialen Dreckschleudern zu geraten, wäre es hilfreich zu wissen, wo eigentlich die Grenze verläuft zwischen denen, die hemmungslos handeln dürfen ohne Rücksicht auf Regeln, und jenen, die sich gefälligst zu betragen haben. Wer weiß die Antwort? Da fragen Sie am besten Rebecca Sommer. Die war früher als „Flüchtlingsaktivistin“ unterwegs und hat zwischenzeitlich die Seiten hin zur Regierungskritikerin gewechselt.

Zu ihrem eigenen Unglück hat Frau Sommer dabei aber nicht mitbekommen, dass ihr Spielraum in der neuen Rolle weitaus kleiner ausfällt als in der alten. So stellte sie als Besucherin Wirtschaftsminister Altmaier vor einem Aufzug im Reichstag aggressive Fragen, was die besagte Empörung auslöste. Hätte sie als „Flüchtlingsaktivistin“, die sie mal war, in gleicher Weise einen AfD-Abgeordneten angegangen, wären wir hingegen begeistert gewesen: „Engagierte Bürgerin stellt Rechtspopulisten im Reichstag zur Rede. Der flüchtet sich in den Fahrstuhl – erbärmlich!“

Bevor wir’s vergessen, apropos „Nazis, Nazis!“: Heftiges Geflatter hatte, wie Sie sicher gehört haben, der Auftritt von „Jana aus Kassel“ zur Folge. Die hatte sich als Widerstandskämpferin vom Kaliber der Geschwister Scholl inszeniert, was gewöhnlicherweise – je nach Gemüt – Gähnen oder Grinsen auslöst. Nun aber kam die Vereinnahmung des NS-Widerstands von einer „Querdenkerin“. Das machte alles anders.

Sogar Außenminister Maas schaltete sich ein mit seiner Empörung über den schrägen Vergleich, womit wir en passant erfuhren, dass es sich bei „Kassel“ offenbar um eine auswärtige Angelegenheit handelt. Aber woher der Aufruhr? Seit Jahrzehnten hatten wir uns doch daran gewöhnt, dass jeder Wicht sein Anliegen durch NS-Vergleiche aufzublasen pflegt, und dass der „Nazi“-Vorwurf so allgegenwärtig lauert wie Adolf Hitler im Abendprogramm des deutschen Fernsehens. Die kindische Respektlosigkeit gegenüber echten NS-Widerständlern spielte dabei ebenso wenig eine Rolle wie die Hemmungslosigkeit, Andersdenkende wahllos mit braunem Dreck zu bewerfen.

Doch nun ist alles anders, denn uns droht das ganz große Chaos. Seitdem Leute, die wir bislang eher auf Friedensdemos, Kirchentagen, Ostermärschen oder linken Kundgebungen „gegen den Polizeistaat“ vermuten durften, neuerdings Seite an Seite mit Schwarz-Rot-Gold-Trägern auf die Straße gehen, gerät alles durcheinander. NS-Vergleiche und Geschwister-Scholl-Phantasien schießen kreuz und quer durch die Reihen, vor nichts wird mehr Halt gemacht. Jeder, selbst einer wie Heiko Mass, muss sich neuerdings darauf gefasst machen, dass seine eigene Anmaßung mit ebensolcher Wucht auf ihn selbst zurückschlägt. Grauenvoll!

Haben die Menschen denn vor gar nichts mehr Respekt? Doch, zu unserer Erleichterung steht im Mittelpunkt des Reiches ein Monument der Macht, dem niemand seine Anmaßungen vorzuhalten wagt. Sie ahnen, wen ich meine. So schreibt „Focus online“ vergangenen Dienstag, einen Tag vor der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zum Fortgang der Corona-Restriktionen: „Was wird aus Weihnachten in Deutschland? Diese Frage wird den Corona-Gipfel am Mittwoch bestimmen. In der Adventszeit jedenfalls läuft das öffentliche Leben weiterhin auf Sparflamme – die Länder wollen es so. Auch über die Regelungen an Weihnachten und Silvester haben sich die Ministerpräsidenten verständigt. Es bleibt die Sorge, ob Merkel zufrieden sein wird.“

Die „Sorge“, ob „Merkel zufrieden sein wird“? Nein, nein, jetzt kein NS-Vergleich mit Führerstaat und so! Es erinnert auch vielmehr an einen versteinerten Fürstenhof, an dem die devoten Schranzen den Saum der Gekrönten küssen in steter Furcht, der Huld der Gottgleichen verlustig zu gehen. Bis die Erlösung kommt: Majestät sind „zufrieden“. Dem Himmel sei Dank! Die Stellung bei Hofe mit all den prallen Pfründen bleibt erhalten. Deutschlands Demokratie im Herbst 2020.

paz

Der moderne Mensch verehrt alles Fremde und verachtet zugleich das Fremdartige der eigenen Kultur

Das Interesse an Geschichte (Szene aus der Fernsehserie «Unsere Mütter, unsere Väter») scheint gross, doch der Kult darum ist eher das Gegenteil von Erinnern.

Pseudohistorische Serien und Romane feiern einen Erfolg nach dem anderen. Doch darin zeigt sich nur ein neues Unverständnis gegenüber der Geschichtlichkeit menschlicher Existenz. Das historische Bewusstsein wurde längst durch ein moralisches Besserwissertum ersetzt.Alexander Grau33 Kommentare18.11.2020, 05.30 UhrHörenMerkenDruckenTeilen

Das Interesse an Geschichte (Szene aus der Fernsehserie «Unsere Mütter, unsere Väter») scheint gross, doch der Kult darum ist eher das Gegenteil von Erinnern.

Geschichte boomt. Jahrestage werden zu Megaveranstaltungen aufgeblasen. Ein Grossjubiläum jagt das nächste. Allein in den letzten Jahren feierte man 100 Jahre Erster Weltkrieg, 500 Jahre Reformation, 50 Jahre «68», 70 Jahre Bundesrepublik und 30 Jahre Mauerfall.

Aber auch jenseits der offiziellen Erinnerungsorgien scheint die Begeisterung für Geschichte gross. An den Wochenenden locken Mittelaltermärkte und historische Reenactments. Geschichtsdokumentationen erreichen hohe Einschaltquoten. Formate wie «Unsere Mütter, unsere Väter» begeistern das Publikum. Nie zuvor, so könnte man meinen, war eine Gesellschaft geschichtsinteressierter, nie zuvor besser informiert in historischen Belangen.

Doch allem scheinbaren Interesse am Historischen zum Trotz fremdeln die westlichen Gesellschaften mit der Geschichte – insbesondere mit ihrer eigenen.

Denkmäler werden geschleift, Institutionen und Strassen umbenannt, alte Texte überarbeitet und Museumsbestände kritisch durchforstet. Nie zuvor in der Geschichte stand eine Gesellschaft ihrer eigenen Vergangenheit mit so viel Reserviertheit gegenüber. Gilt das 19. Jahrhundert als das Zeitalter des Historismus, also des Bewusstseins für die eigene Geschichtlichkeit und von deren Verklärung, so droht das 21. Jahrhundert eine Epoche der vollständigen Enthistorisierung zu werden, der Preisgabe des historischen Denkens.

Die Moralisierung der Geschichte

Aber, so könnte man einwenden, sind unsere Kalender denn nicht gespickt mit Gedenktagen aller Art? Wird nicht quasi im Wochenrhythmus – und nicht nur in Deutschland – gemahnt, sich mit der eigenen Vergangenheit kritisch auseinanderzusetzen? Gehört die Vermittlung einer entsprechenden Erinnerungskultur nicht inzwischen zur Staatsräson der meisten europäischen Länder?

Das ist ohne Frage richtig. Doch eine Erinnerung, die zur Kultur wird und damit zum Kult, ist das Gegenteil von Erinnern und erst recht von dem Bemühen um historische Vorurteilsfreiheit. Hier schiebt sich vielmehr der Kult vor die historische Tatsache und beginnt, die Realität zu verzerren.

Erinnerungskultur im Namen der guten Sache, sei es Antikolonialismus, Antiimperialismus oder Antifaschismus, gerät zur vorsätzlichen Enthistorisierung. Die Geschichte verschwindet hinter der Lehre, die man aus ihr zu ziehen vorgibt. Was übrig bleibt, ist Haltung ohne Kenntnisse.

Wie sehr in den historischen Diskursen der westlichen Welt inzwischen die moralische Bewertung das Gespür für historische Zusammenhänge ersetzt hat, konnte man im Sommer anlässlich der «Black Lives Matter»-Demonstrationen erleben. Denn wer Denkmäler von Kolumbus, Churchill oder Bismarck schleifen möchte, weil diese Eroberer, Rassisten oder Kriegstreiber waren, bemüht sich nicht um ein historisches Verstehen, sondern walzt Geschichte im Namen aktueller Moralvorstellungen nieder. Doch Moral ist selbst ein historisches Phänomen, eingebunden in Diskurse, Narrative und Sinnkonstituenten ihrer Zeit. Wer sich weigert, diese zu verstehen, versteht nichts.

Dass es dabei keine ideologiefreie Geschichtsbetrachtung gibt, ist evident. Auch sie unterliegt historischen Bedingungen. Deshalb ist es auch das gute Recht jeder Epoche, eigene und neue Fragen an die Vergangenheit zu stellen. Doch dieses Fragen setzt Neugier voraus und die Bereitschaft, sich mit fremden Werten, Gedanken und Idealen auseinanderzusetzen.

Genau diese Bereitschaft nimmt aber rapide ab. Das Interesse am Unbekannten wird ersetzt durch vorgefertigte Raster, mit denen man historische Phänomene moralisch einordnet. Der faktische Erkenntniswert ist dabei gering, die narzisstische Selbstbetätigung jedoch umso höher. Man bleibt intellektuell im Jetzt festgefroren.

Der moderne Ahistorismus

Das Interesse an Geschichte (Szene aus der Fernsehserie «Unsere Mütter, unsere Väter») scheint gross, doch der Kult darum ist eher das Gegenteil von Erinnern. David Slama / ZDF

Dieser sich moralisch gerierende Ahistorismus ist deshalb so erfolgreich, weil er einer ganz auf das Hier und Jetzt fixierten Alltagskultur entspringt. Für das emanzipierte Individuum der westlichen Moderne stellen etwa Traditionen allenfalls Hemmnisse bei der persönlichen Selbstverwirklichung dar. Überlieferte Regeln, Gebote und Institutionen werden als einengend wahrgenommen. Die Vergangenheit kondensiert zu einem bedrohlichen Hort antiemanzipatorischer Vorstellungen, den es zu überwinden gilt. Nur das geschichtsloses Individuum ist aus dieser Perspektive wirklich frei.

Angeheizt wird dieser Antihistorismus durch ein ökonomisches System, in dem Innovation und Veränderung zu unhinterfragten Ideologemen geworden sind, die sich über den Massenkonsum als allgemein akzeptierte Alltagswerte etabliert haben. Das neue Smartphone oder das neuste Update stellen nach dieser Logik einen unhinterfragbaren Wert an sich dar – ganz einfach weil sie neu sind.

So greifen das historische Desinteresse einer ganz auf das Jetzt fixierten Selbstverwirklichungsgesellschaft, die Innovationsideologie einer an Massenkonsum orientierten Ökonomie und das Bedürfnis nach moralischen Überlegenheitsgefühlen gegenüber der Vergangenheit ineinander und erzeugen ein Zerrbild historischer Prozesse, das allenfalls der narzisstischen Selbstvergewisserung oder Unterhaltung dient.

Wie sehr das Interesse am Historischen aus der Alltagskultur gewichen ist, lässt sich exemplarisch auch am Niedergang ganzer Freizeitkulturen rekonstruieren. Briefmarken werden kaum noch gesammelt. Der antiquarische Buchmarkt leidet unter einem akuten Preisverfall. Auch das Giessen und Sammeln von Zinnfiguren ist ein Relikt der Vergangenheit. Entsprechend haben sich die Spiel-Settings der Kinder verändert: Spielten Jungen noch in den siebziger Jahren – politisch wenig korrekt – mit Spielzeugsoldaten aller Epochen, mit Panzern und Modellflugzeugen, so hat sich das Spielgeschehen ins Phantastische und Ahistorische verlagert. Die Ritterburg und das Western-Fort wurden durch Fantasy-Welten ersetzt.

Und auch die Medieninhalte haben sich entsprechend angepasst. Wo früher historische Genres vom Sandalenfilm über Ritterepen bis zum Western dominierten, beherrschen heutzutage phantastische Settings mit pseudohistorischen Kulissen den Markt.

Die neue Ahnenverachtung

Allerdings ist dieser Ahistorismus der westlichen Gesellschaften des beginnenden 21. Jahrhunderts selbst ein historisches Phänomen von kaum zu unterschätzender Tragweite. Erstmals in der historisch überschaubaren Menschheitsgeschichte hat sich eine Alltagskultur entwickelt, die sich nicht nur vollständig von ihrer Vergangenheit emanzipiert hat, sondern diese sogar verachtet. War es kulturübergreifend über Jahrtausende selbstverständlich, die Ahnen zu ehren, so hat die Moderne erstmals eine Gesellschaft hervorgebracht, die ihre Vorfahren offen und gezielt herabsetzt, weil deren Gedankenwelt nicht aktuellen moralischen Normen entspricht.

Denn das Fremdartige erträgt der Mensch der westlichen Moderne allenfalls noch in Gestalt anderer, exotischer Kulturen. Die Fremdartigkeit der eigenen Vergangenheit jedoch verstört ihn zutiefst. Historische Neugier ist ihm in höchstem Masse fremd. Sie wird ersetzt durch moralische Besserwisserei.

Doch wer schon die eigene Vergangenheit nicht verstehen will, ist auch unfähig, das wirklich Fremde zu begreifen. Die Ideologie kultureller Offenheit und Toleranz entlarvt sich daher gerade dort als verlogen, wo sie die Geschichte der eigenen Kultur als menschenverachtend aburteilt. Hier hat der xenophobe Reflex lediglich seine Stossrichtung geändert.

Man umarmt das exotische Fremde und verdammt die eigene Vergangenheit. Doch Aufgeschlossenheit für das Fremdartige schult sich zunächst an der eigenen Geschichte, da sich diese als Aspekt einer exotischen Welt bagatellisieren lässt. Vor allem aber schärft die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit das Bewusstsein für die Wandelbarkeit von Werten, Normen und angeblich ewigen Wahrheiten.

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und freier Autor. Zuletzt von ihm erschienen sind «Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung» (2020) und «Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität» (2019).

nzz

Kentlers Pädo-Pädagogik und sein Einfluss auf Pro Familia

Über Jahrzehnte veröffentlichte Pro Familia in ihrem Magazin zahlreiche pädofreundliche Artikel. Darüber hinaus pflegte sie eine enge Zusammenarbeit mit dem umstrittenen Sexualpädagogen und Pädophilenaktivsten Helmut Kentler, der sich zeitlebens für eine Abschaffung der Strafrechtsparagrafen 174 (sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen) und 176 (sexueller Missbrauch von Kindern) einsetzte.

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Das Kentler-„Experiment“

In zahlreichen Schriften verharmloste Kentler pädosexuelle Kontakte zwischen Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen, an verschiedenen Stellen bezeichnete er diese Übergriffe sogar als förderlich für die Entwicklung der Heranwachsenden. Diese perverse Überzeugung mündete schließlich im sog. Kentler-„Experiment“, das er in seiner Funktion als Leiter der Abteilung „Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung“ des Pädagogischen Zentrums in Berlin initiierte. Mit Genehmigung des Berliner Senats wurden dabei Kinder und Jugendliche von den Jugendämtern gezielt in die „Obhut“ vorbestrafter pädophiler Männer vermittelt, die ihre Pflegekinder missbrauchten und vergewaltigten. Einer dieser Männer war Fritz H., bei dem über 30 Jahre lang insgesamt zehn Jungen – das jüngste Kind mit fünf Jahren – untergebracht worden sind. Immer wieder verteidigte Kentler diese „Pflegeväter“ und machte sie mit seinen Gutachten und Stellungnahmen de facto immun gegen Nachfragen und Interventionen von außen.

Das Kind als sexuelles Wesen

Daneben machte sich Kentler vor allem als Sexualpädagoge einen Namen. Er galt damals als der „Obergutachter der Nation in Fragen der sexuellen Erziehung“ (Die Zeit). Mitte der 60er Jahre entwickelte er seine Grundthesen einer „emanzipatorischen Sexualerziehung“, die den Menschen aus den sexuellen Zwängen der Gesellschaft und aus den politischen Zwängen der tradierten Herrschaftsverhältnisse befreien sollte. Nicht mehr die Fortpflanzung sondern der Lustgewinn und nicht mehr die familiären Beziehungen, sondern eine unbegrenzte Selbstbestimmung sollten im Fokus der Sexualerziehung stehen – ganz im Sinne der 68er-Bewegung.

Kentler ging davon aus, dass das Kind von Geburt an ein sexuelles Wesen mit sexuellen Bedürfnissen sei, die aktiviert, befriedigt und erzogen werden müssten, auch von den Eltern: „Voraussetzung dafür, daß Kinder ihre Fähigkeiten überhaupt dazu nutzen Lust zu gewinnen, ist allerdings, daß sie zuvor lustvolle Erlebnisse im Zusammensein mit Mutter und Vater haben durften.“ (aus: Eltern lernen Sexualerziehung)

Kentler pflegte enge Verbindungen zu Pro Familia

Schon in den 60er Jahren gab es zwischen Pro Familia und Helmut Kentler enge Kontakte: 1968 referierte Kentler beispielsweise auf der Bundesmitgliederversammlung von Pro Familia über seine 10 „Thesen zu einer nichtrepressiven Sexualerziehung“. Das blieb nicht folgenlos, wie eine Studie zu Pro Familia belegt: Bei der Entwicklung eigener Thesen zur Sexualerziehung formulierte Pro Familia diese „in enger Anlehnung“ an Kentlers Thesen. Ab diesem Zeitpunkt wurde die sexualpädagogische Arbeit von Pro Familia von Ideen getragen, die direkt der pädofreundlichen Einstellung Kentlers entstammten. Als maßgebliche Ziele galten Selbstbestimmung und maximaler Lustgewinn sowie das Hinterfragen dessen, „was sexuell ‚normal‘ und was ‚abnormal‘ ist“. Wie Kentler ist auch die Sexualpädagogik von Pro Familia von der Überzeugung geleitet, dass Kinder sexuelle Wesen seien, wie die Broschüre Kinderspiegel aus den 70er deutlich macht. Bis heute bilden diese äußerst fragwürdigen und unwissenschaftlichen Grundsätze das Fundament der sexualpädagogischen Arbeit von Pro Familia. Eine weitere Veröffentlichung Kentlers wurde 1977 von Pro Familia zum Anlass genommen, die eigenen Thesen noch einmal in dessen Sinne zu überarbeiten.

Kentler genoss bei Pro Familia hohes Ansehen und großes Vertrauen. Für das Verbandmagazin schrieb er bis in die 90er Jahre hinein mindestens 19 Beiträge. Er war ein gefragter Berater, referierte auf Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen und schrieb diverse Stellungnahmen. „Noch im Jahr 2000 hat der Bundesverband zugelassen, dass Helmut Kentler unkommentiert Dokumente für die Publikation „Grundlagentexte zur Sexualforschung und Sexualerziehung“ über kindliche Sexualität für Fachkräfte zusammenstellen konnte” musste Pro Familia 2019 in einer Stellungnahme zu Kentler eingestehen. Die Verbandsmagazin bezeichnete ihn noch 1997 huldigend als “Nestor der emanzipatorischen Sexualpädagogik” und bestätigte damit, dass Kentler und Pro Familia aufs Engste verknüpft waren.

Verbrecherische Ideen Kentlers waren Pro Familia bekannt

Dabei wandte sich bereits im Jahr 1976 der Landesverband Niedersachsen mit einer scharfen Kritik zu Kentlers emanzipatorischer Sexualerziehung an den Bundesverband: „Die von der emanzipatorischen Sexualerziehung vertretene Interpretation der Kindersexualität und der damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme stimmen nicht mit den Grundsätzen der pro familia überein, da sie u.a. sexuelle Kontakte von Erwachsenen mit Kindern wissenschaftlich für vertretbar hält und für die psychosexuelle Entwicklung des Kindes als unschädlich ansieht“.

In seiner Antwort darauf verteidigte der Bundesverband dieemanzipatorische Sexualpädagogik ohne sich auch nur im Ansatz mit dem begründeten Vorwurf der Begünstigung von Pädophilie auseinander zu setzen. In der Stellungnahme heißt es lapidar, „dass die emanzipatorische Sexualerziehung von ganz unterschiedlichen Wissenschaftler/innen entwickelt und vertreten wurde und Kentler lediglich für eine Position steht“.

Fragwürdiger Umgang von Pro Familia mit Kentlers Erbe

Ende der 90er Jahre ging Pro Familia endlich dazu über, Pädophilie deutlich und in allen Fällen zu verurteilen. Die Zusammenarbeit mit Kentler ging allerdings weiter. Noch 2008 würdigte Pro Familia den verstorbenen Professor mit einem Nachruf, in dem seine „profunde Fachkenntnis“ lobend dargestellt wurde. Man werde ihn „als engagierten Verfechter einer offenen Sexualmoral in ehrendem Gedächtnis behalten“. Erst 2017 warf Michael Altmann beim Verbandstag die Frage nach dem Umgang von Pro Familia mit dem Erbe Kentlers auf: „Wie geht der Verband mit Helmut Kentler um, dessen sexualpädagogische Ansätze und Methoden die Arbeit des Verbandes immer noch prägen? Wer ist bereit, die Veränderungen der Arbeit im Verband von der anfangs „emanzipatorischen Sexualpädagogik“ hin zum Konzept der Sexuellen Bildung zu reflektieren?”

Dazu war Pro Familia offensichtlich nicht bereit. In der Stellungnahme zu Helmut Kentler distanzierte sich der Verband immerhin von den pädofreundlichen Positionen Kentlers, stellte aber die Prinzipien der Sexualpädagogik, die zum großen Teil auf Kentler und dessen pädokriminelles Gedankengut zurückgehen, keineswegs in Frage. Daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Kindliche Sexualität, unbegrenzte Selbstbestimmung, Kritik an tradierten Geschlechterrollen, Lernen durch Tun, Maximierung der Lust sind noch immer die Basis der Aufklärungsarbeit an Schulen und in Kitas.

demofueralle

John Cleese interessiert sich nicht für die Transgender-Gemeinschaft

Bild zu John Cleese
John Cleese muss für seine Einstellung gegenüber der Transgender-Gemeinschaft viel Kritik einstecken.© imago images/Future Image 

John Cleese interessiert sich nicht für die Transgender-Gemeinschaft

Aktualisiert am 23. November 2020, 13:00 Uhr

  • Der britische Komiker John Cleese stellt sich offen hinter „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling und deren bekannte Ansichten über Transgender-Personen.
  • Er gab an, sich nicht für die Transgender-Gemeinschaft zu interessieren.
  • Der „Monty Python“-Star hatte vor mehreren Monaten einen Unterstützungsbrief für Rowling unterzeichnet.

Für seinen Support von Bestseller-Autorin J.K. Rowling wird John Cleese nach wie vor scharf kritisiert. Bei Twitter entflammte am Wochenende eine hitzige Diskussion.

Cleese stellte in dem Kurznachrichtendienst vor allem die Rechte der Transgender-Gemeinschaft infrage und scherzte über diese auf nicht sonderlich subtile Weise. Auf die Frage eines Nutzers, warum er die Menschen „nicht einfach so sein lassen“ könne, wie sie nun einmal sind, antwortete Cleese: „Tief im Inneren möchte ich eine kambodschanische Polizistin sein. Ist das erlaubt, oder bin ich unrealistisch?“

John Cleese: Andere Themen sind ihm wichtiger

Als der Komiker von einem weiteren Nutzer dazu aufgefordert wurde, sich offen zu der Kontroverse um Rowling zu äußern, gab er zu: „Ich fürchte, dass ich mich nicht so sehr für die Transgender-Gemeinschaft interessiere.“ Der Komiker hoffe nach eigener Aussage zwar, „dass sie glücklich sind und dass die Leute sie freundlich behandeln“, andere Themen lägen ihm aber mehr am Herzen.

„Im Augenblick konzentriere ich mich mehr auf die Bedrohungen der Demokratie in Amerika, die grassierende Korruption in Großbritannien, die entsetzliche britische Presse, die Enthüllungen über PolizeibrutalitätCOVID-19, die Inkompetenz der britischen Regierung, Chinas völlige Missachtung der Notwendigkeit, auf fossile Brennstoffezu verzichten, die Entwicklungen in Frankreich zwischen Macron und Islamisten, Diabetes und den kürzlichen Tod einiger meiner engen Freunde“, schrieb Cleese bei Twitter.

Den Kritikern fehlt es an Sinn für Humor

Der 81-Jährige brachte in einem seiner Tweets außerdem zum Ausdruck, dass ein Großteil der Kritiker einen „völligen Mangel an Perspektive“ sowie einen „völligen Mangel an Sinn für Humor“ zu beklagen hätten.

Er verlieh seinem „oberflächlichen Verständnis“ Ausdruck, indem er schrieb: „Wenn eine Frau, die einmal ein Mann war, gegen Frauen antritt, die schon immer Frauen waren, hat sie meiner Meinung nach einen Vorteil, weil sie den Körper eines Mannes geerbt hat, der normalerweise größer und stärker ist als der einer Frau.“ Cleese‘ Frage in die Runde: „Beweist das eine Phobie?“

web.de

Nordstream 2 – AfD im Bundestag:

Die Pipeline muss im Interesse deutscher Energiesicherheit und -wirtschaftlichkeit und im Interesse der Völkerfreundschaft fertig gestellt werden

Nordstream 2 – AfD im Bundestag: 

Die Pipeline muss  fertig gestellt werden.

Im Interesse deutscher Energiesicherheit und –wirtschaftlichkeit  und im Interesse der Völkerfreundschaft

Nordstream 2 – AfD in the Bundestag: The pipeline must be built in the interest of German energy security and –
economic efficiency and in the interest of international friendship

Chancellor Merkel hides and wobbles

Kanzlerin Merkel versteckt sich und wackelt

75 Prozent der Deutschen wünschen Fertigstellung und Inbetriebnahme der Pipeline * Zukünftig als Wasserstoffpipeline denk- bzw. nutzbar

75 percent of Germans want completion and commissioning of the pipeline * In the future the pipeline is conceivable as being used as  hydrogene pipeline

Kanzlerin Merkel versteckt sich seit dem Attentat auf Nawalny in der Frage der Fertigstellung von Nordstream 2.

Dabei ist überhaupt nicht klar, wer überhaupt hinter dem Anschlag auf den russischen Oppositionellen steckt. (Denn auch westliche Geheimdienste sind seit vielen Jahren im Besitz der Formel zur Herstellung des gegen Nawalny eingesetzten Nervengifts … Anmerkung d. Red.)

Leif-Erik Holm ermahnte im Bundestag die Abgeordneten daher, das Parlament müsse der Bundesregierung in energiepolitischen Fragen und – konkret – hier auch bei Nordsteam 2 nun klare Vorgaben machen.

97 Prozent der Pipeline sind längst fertig gestellt. Es ist im ureigensten Interesse der deutschen Verbraucher und der deutschen Industrie, das aus Russland

Chancellor Merkel has been hiding since the assassination attempt on Nawalny in the question of the completion of Nordstream 2.

It is not at all clear who is behind the attack on the Russian oppositional leader. (For Western secret services have also been in possession of the formula for the production of the nerve poison used against Nawalny for many years … Notice of Red.)

Leif-Erik Holm therefore admonished the members of the Bundestag that the parliament must now give clear guidelines to the federal government in energy policy

issues and – specifically – here also with Nordsteam 2.

97 percent of the pipeline has long been completed. It is in the very best interest of German consumers and German industry

stammende preiswerte Gas einzukaufen.

Schließlich sei der Atomausstieg, der Ausstieg aus der Kohleverstromung und der Einstieg in die regenerativen Energien für Deutschland bereits jetzt schon teuer genug – und verschärft die Volatilität der deutschen Stromversorgung.

Sprich: Für eine Stabilisierung des Stromnetzes und der Strompreise benötigt Deutschland preiswertes und umweltfreundliches Gas aus Russland.

Denn bereits die Strompreise in Deutschland die höchsten der Welt – dank des doppelten Ausstiegs aus Kohle und Kernkraft.

Leif-Erik Holm kritisierte zudem: Ein Abbruch von Nordsteam 2 würde massive Schadensersatzforderungen an die deutsche Regierung auslösen, ähnlich wie schon beim überstürzten Kernenergieausstieg. Diese Regressforderungen seien in der jetzigen wirtschaftspolitischen Lage nicht vertretbar.

Auch im Sinne der Völkerfreundschaft – am Projekt Nordsteam 2 sind beinahe ein Dutzend Staaten Europas und Russland beteiligt – muss das Projekt vollendet werden.

Leif Erik Holm sagte: „Natürlich wollen wir gute Beziehungen zu den USA. Aber extraterritoriale Sanktionen sind völkerrechtswidrig – genauso wie ihre Androhung. Wir handeln selbstbestimmt im Interesse Deutschlands – und eben nicht als Büttel der USA“

to buy cheap gas from the russian gas supplier. 

After all, he said, phasing out nuclear power, phasing out coal-fired power generation and entering the field of renewable energies is already expensive enough for Germany – and is exacerbating the volatility of Germany’s electricity supply.

In other words: Germany needs inexpensive and environmentally friendly gas from Russia to stabilize the electricity grid and electricity prices.

After all, electricity prices in Germany are already the highest in the world – thanks to the double opt-out from coal and nuclear power.

Leif-Erik Holm also criticized: „If Nordsteam 2 were to be dismantled, this would trigger massive claims for damages against the German government, similar to the hasty withdrawal from nuclear power. These recourse claims were not justifiable in the current economic situation.

Also in the spirit of international friendship – almost a dozen European countries and Russia are involved in the Nordsteam 2 project – the project must be completed.

Leif Erik Holm said: „Of course we want good relations with the USA. But extraterritorial sanctions are contrary to international law – just like the threat of them. We act self-determinedly in Germany’s interest – and not as a beadle to the USA“.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Klasse Rede von Leif-Erik Holm (AfD) zu Nordsteam 2: „Merkel versteckt sich. Sie wackelt.“

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Energy security, EU relations and political power plays: What the  Nord Stream 2 debate is aboute

Future of German-Russian Nord Stream 2 pipeline remains uncertain